Romain Gary – Welch ein Leben!

    F 2010 (65 Min.)
    • Dokumentation
     – Bild: arte

    Romain Gary, der große Schriftsteller und Schöpfer seines Alter Ego Émile Ajar existiert überhaupt nur durch die Gestalten, die er erfindet. So wird er zum fiktionalen Schreiber par excellence. Die Dokumentation setzt diese These auch formal um. Der Maschinenraum, Garys Arbeitszimmer, wurde im Studio nachgebaut, und seine Anzüge werden darin zu belebten Figuren. Frauenstimmen murmeln ein Wiegenlied, während speziell für den Film hergestellte Stummfilme und Zeichnungen der Erzählung einen zusätzlichen Zauber verleihen. Zahlreiche Zeitzeugen kommen zu Wort. Zum Beispiel Paul Pawlowitsch, Garys Vetter zweiten Grades. Er wurde Schriftsteller, nachdem Gary ihm die Rolle des Émile Ajar zugeteilt hatte. Roger Grenier, Schriftsteller und Lektor von Romain Gary beim Verlag Gallimard, war außerdem Garys Nachbar in der Rue du Bac und sein enger Freund.
    Anne de La Baume war zeitweilig Garys Lebensgefährtin, dann seine enge Freundin, die sein volles Vertrauen genoss. Heute ist sie Generalsekretärin der Stiftung Marcel Bleustein-Blanchet, die Nachwuchsschriftsteller fördert. Und Bernard Pivot, der langjährige Moderator der TV-Literatursendung „Apostrophe“, der selbst am „Fall Ajar“ beteiligt war. (Text: arte)

    Deutsche TV-Premiere12.09.2011arte

    Sendetermine

    So 25.09.2011
    03:30–05:00
    03:30–
    Mo 12.09.2011
    22:15–23:20
    22:15–

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