Oktober November

    A 2013
    Familie / Drama (114 Min.)
    Der Vater (Peter Simonischeck, links) wird nach seinem Zusammenbruch vom Arzt (Sebastian Koch) untersucht. – Bild: BR/​MFA+ FilmDistribution e.K./​Telepool GmbH/​
    Der Vater (Peter Simonischeck, links) wird nach seinem Zusammenbruch vom Arzt (Sebastian Koch) untersucht.

    Familiendrama mit Nora von Waldstätten, Ursula Strauss und Peter Simonischeck. Sonja Berger lebt in Berlin und ist eine erfolgreiche Schauspielerin. Dennoch ist ihr Leben unerfüllt, unterkühlt hält sie die Menschen um sich herum auf Distanz. Als ihr Vater einen Herzinfarkt erleidet, kehrt Sonja in ihre ländliche Heimat nach Österreich zurück. Sonja Berger lebt als äußerst erfolgreiche Schauspielerin in Berlin, doch blieb ihr Leben unerfüllt: Sie hält die Menschen um sich herum auf Distanz, sie hat kaum Freunde und trotz ihres Erfolgs bei Männern meidet sie Beziehungen. Ihr einziger Lebensinhalt scheint ihre Arbeit zu sein, der sie mit großer Disziplin nachgeht. Als ihr Vater einen Herzinfarkt erleidet, kehrt Sonja in ihre ländliche Heimat nach Österreich zurück – es ist eine Reise in eine schmerzhafte Vergangenheit, die sie mit ihrer Schwester Verena konfrontiert. Aus Sorge um ihren gemeinsamen Vater blieb Verena nach dem Unfalltod der Mutter vor zehn Jahren im Dorf zurück und kümmerte sich um die alte Wirtschaft der Eltern. Aus Sehnsucht nach einem aufregenden Leben beginnt sie eine geheime Affäre mit dem Landarzt. Doch auch Verenas und Sonjas Vater ist nicht mehr derselbe: Durch einen Herzstillstand und verschwiegener Nahtoderfahrung hat sich sein Blick auf die Welt stark verändert. Als er Sonja ein Familiengeheimnis offenbart, bringt er die ganze Familie dazu, ihr Leben grundsätzlich zu hinterfragen. Regisseur und Drehbuchautor Götz Spielmann, der 2009 mit „Revanche“ bei den Oscars für den besten ausländischen Film nominiert war, entwickelt in „Oktober November“ eine Art Kammerspiel über die zentralen Fragen des Lebens. Der Film lebt von seinen grandiosen Schauspielern und Schauspielerinnen, die der zwischenmenschlichen Geschichte einen besonderen Tiefgang verleihen. „Das ist ein Film über Nähe und Distanz, über Familie, über Leben und Tod, Beziehungen zwischen Familienmitgliedern, über die Sehnsucht des Lebens und dieses schreckliche Scheitern, das jeder empfindet.“ So beschreibt Hauptdarstellerin Nora von Waldstätten ihre erste Begegnung mit dem Drehbuch. Die Max-Ophüls-Preisträgerin interpretiert ihre Figur Sonja als unerbittlich ehrgeizige „Eiskönigin“ und einer von echtem Schmerz ergriffenen und entfremdeten Tochter und Schwester. Burgschauspieler Peter Simonischek, der 2016 in Regisseurin Maren Ades „Toni Erdmann“ eine Glanzleistung ablieferte und dafür mit dem Ernst-Lubitsch-Preis ausgezeichnet wurde, verkörpert in radikaler Schonungslosigkeit den sterbenden Vater. Ursula Strauss, die 2012 als beste Darstellerin den Österreichischen Filmpreis verliehen bekam, macht das Bemühen um das Familienerbe und die Resignation der zu Hause verbliebenen Schwester intensiv spürbar. „Klischees lauern in der idyllischen Bergwelt, auch im Familientreffen unter schlechten Vorzeichen. Doch Autorenfilmer Götz Spielmann entgeht ihnen. Er meidet das Überdeutliche, lässt seinen Figuren Raum für Unausgesprochenes, für dezente Gesten. Er setzt auf das Einfühlungsvermögen des Zuschauers.“ (Kaspar Heinrich, Die Zeit, 14. Juni 2014) SCHALOM – 1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND (Text: BR Fernsehen)

    Deutsche TV-Premiere03.12.2016BR FernsehenDeutscher Kinostart12.06.2014

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    Sendetermine

    Do 21.10.2021
    01:00–02:50
    01:00–
    Do 11.10.2018
    00:20–02:10
    00:20–
    Fr 05.10.2018
    00:05–01:50
    00:05–
    Do 23.11.2017
    23:45–01:35
    23:45–
    Sa 03.12.2016
    23:50–01:40
    23:50–
    Mo 26.10.2015
    00:00–01:50
    00:00–

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