No Direction Home – Bob Dylan

    USA/GB 2005
    Dokumentation (205 Min.)
    Bob Dylan – Bild: BR / © BR/WDR
    Bob Dylan – Singer-Songwriter, Rebell, Legende. Dylan ist einer der einflussreichsten und innovativsten Künstler unserer Zeit. In seinem mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm porträtiert Starregisseur Martin Scorsese den Musiker, von den Jugendjahren in Minnesota über erste Auftritte in den Bars von Greenwich 1961 und seinen kometenhaften Aufstieg bis zum Jahr 1966, dem Jahr, in dem Dylan erstmals mit einer E-Gitarre auftrat und damit viele seiner Fans verprellte. Martin Scorsese schrieb bereits 1978 mit seinem Dokumentarfilm „The Band“ Musikgeschichte. In „No Direction Home“ widmet sich der Filmemacher nun dem Ausnahmekünstler Bob Dylan, der wie kein Zweiter die Popmusikgeschichte der 1960er-Jahre geprägt hat. Scorsese konzentrierte sich für sein rund 200 Minuten langes Porträt auf die Jugend des Singer-Songwriters und die Anfangsjahre seiner musikalischen Karriere bis zu der Zäsur, die Dylans England-Tournee 1966 darstellte, auf der er zur Empörung vieler seiner damaligen Fans erstmals mit einer elektronisch verstärkten Gitarre auftrat. Wie in einem Dylan-Song wechselt Scorsese beständig die Perspektive: Er lässt Dylan selbst zu Wort kommen, der für den Film sein erstes großes Interview gab, ebenso wie er Weggefährten wie Pete Seeger, Joan Baez und Alan Ginsberg die Entwicklung Dylans beschreiben lässt – vom Rock’n’roll seiner Jugendtage über den Protest-Folksänger der frühen Sechziger bis zum Rockmusiker der England-Tournee. Diese spannende Geschichte erzählt Scorsese nicht chronologisch, auch wenn der Dokumentarfilm nach mehr als drei Stunden in bislang unveröffentlichtem Filmmaterial mündet, das eben den historischen Moment der England-Tournee zeigt. Mit zuvor nie gezeigtem Bildmaterial, exklusiven Interviews und seltenen Konzertausschnitten nähert sich Scorsese dem Phänomen Dylan. Für seinen Musikfilm konnte Martin Scorsese auf Bob Dylans Privatarchiv und auf die Arbeiten der Dokumentarfilm-Legende „D. A.“ Pennebaker zurückgreifen. Neben den Archivaufnahmen von Pete Seeger, Joan Baez und Alan Ginsberg kommen u. a. der 2002 verstorbene Folk-Sänger Dave Van Ronk, Bob Dylans erste große Liebe Suze Rotolo, der Sänger und Songautor Bob Neuwirth, der Filmemacher „D. A.“ Pennebaker und Dylans großes Vorbild Woody Guthrie zu Wort. Der Dokumentarfilm wurde 2006 u. a. mit sieben „Grammys“ ausgezeichnet. „Der durch ein langes Interview mit Dylan gerahmte Film bietet eine Fülle von klug eingesetztem Archivmaterial, durch das der Künstler in ein politisches wie kulturelles Umfeld gestellt wird und die gegenseitigen Beeinflussungen erkennbar werden. Nicht nur für Musikfans von hohem ästhetischem Reiz.“ (Lexikon des Internationalen Films) (Text: BR Fernsehen)
    Originalsprache: Englisch
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      Fr 09.12.2016
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      Di 24.05.2016
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    22:30–BR Fernsehen
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    22:55–Bayerisches Fernsehen
      Di 18.08.2015
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      Sa 08.08.2015
    21:50–01:20
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    00:15–WDR
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    23:45–Bayerisches Fernsehen
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    22:45–arte
      Sa 17.05.2008
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    01:00–04:30
    01:00–einsfestival
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    23:40–SWR Fernsehen
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    23:45–03:10
    23:45–einsfestival
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    23:20–Bayerisches Fernsehen
      Mi 24.05.2006
    23:15–02:40
    23:15–WDR

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