Mr. Ripley und die Kunst des Tötens

    USA/GB/D 2005 (Ripley Under Ground)
    Krimi (100 Min.)
    Zusammen mit seinen Freunden will Tom Ripley (Barry Pepper) den Tod des Malers Derwatt verheimlichen, um daraus Profit zu schlagen. – Bild: ZDF und Paul Sarossy
    Zusammen mit seinen Freunden will Tom Ripley (Barry Pepper) den Tod des Malers Derwatt verheimlichen, um daraus Profit zu schlagen. – Bild: ZDF und Paul Sarossy
    Tom Ripley und seine Freunde wollen den Unfalltod des Malers Derwatt zu ihren Gunsten nutzen und verkaufen gefälschte Bilder in dessen Namen. Zunächst läuft alles nach Plan, aber spätestens, nachdem ein misstrauischer Kunstsammler spurlos verschwindet und die Polizei zu ermitteln beginnt, stehen die Fälscher vor ernsten Problemen. Ripleys Beziehung zu der Französin Heloise und die Existenzen der Beteiligten stehen auf dem Spiel. Der Abend, an dem er die Vernissage eines Freundes in London besuchen will, beginnt für Tom Ripley (Barry Pepper) vielversprechend, als er die Bekanntschaft der bezaubernden Französin Heloise (Jacinda Barrett) macht. Auch die Ausstellung läuft zunächst gut, die Kritiker sind von dem aufstrebenden Maler Derwatt (Douglas Henshall) begeistert. Nachdem jedoch Derwatts Freundin Cynthia (Claire Forlani) dessen Heiratsantrag ablehnt, kommt der aufgebrachte Künstler kurz darauf bei einem Autounfall ums Leben. Sein Manager Jeff Constant (Alan Cumming) fürchtet, dass sich Derwatts Bilder nun nicht mehr verkaufen lassen und so ersinnen er, Cynthia und Ripley einen perfiden Plan: Der Tod des Künstlers wird geheim gehalten und ihr befreundeter Maler Bernard Sayles (Ian Hart) soll in Derwatts Namen weitere Werke fertigstellen. Dabei obliegt es Cynthia nun, als Muse für Bernard zu fungieren. Zwischenzeitlich hat Ripley gegen den Willen ihres Vaters das Herz von Heloise erobert, und alles scheint nach Plan zu laufen. Doch dann meldet der amerikanische Kunstsammler Neil Murchison (Willem Dafoe) Zweifel an der Echtheit der Gemälde an. Der Versuch von Tom, sich als Derwatt auszugeben, schlägt fehl, und durch einen Unfall kommt Murchison sogar zu Tode. Nun wird die Situation wirklich brenzlig. Zunächst taucht Inspektor John Webster (Tom Wilkinson) von Scotland Yard auf, der mit der Suche nach dem spurlos verschwundenen Amerikaner beauftragt wurde, dann will das Nervenbündel Bernard die ganze Sache auffliegen lassen. Die amerikanische Autorin Patricia Highsmith, weltberühmt geworden durch ihre psychologisch ausgefeilte Kriminalliteratur, verewigte Tom Ripley in insgesamt fünf Romanen, die im Zeitraum von 1955 bis 1991 veröffentlicht wurden. Mit ihrer Ripley-Figur setzte sich die Autorin bewusst von den gängigen Erzählmustern und Konventionen der klassischen Kriminalliteratur ab. Die Romane sind nicht, wie üblich, aus der Sicht der ermittelnden Privatdetektive oder Polizisten erzählt, sondern aus der des Betrügers Tom Ripley. Dieser offenbart sich als Hedonist mit vielen Gesichtern, der vollkommen pragmatisch seine egoistischen Ziele verfolgt und dafür auch, ohne jede Gefühlsregung, über Leichen geht. Die erste filmische Umsetzung eines der Romane war René Clements kongeniale Adaption von „Der talentierte Mr. Ripley“, die, unter dem Titel „Nur die Sonne war Zeuge“ 1960 verfilmt, den jungen Alain Delon als bislang unerreichten Ripley-Darsteller etablierte. 1999 entstand unter der Regie von Anthony Minghella eine weitere Verfilmung des ersten Buches, dieses Mal mit Matt Damon in der Hauptrolle. Bond-Regisseur Roger Spottiswoode („Der Morgen stirbt nie“) nahm sich 2005 des zweiten Ripley-Romans „Ripley Under Ground“ an und präsentierte den Kanadier Barry Pepper („Flags of Our Fathers“) in der namengebenden Hauptrolle. Das hervorragende Ensemble wird durch Tom Wilkinson, Claire Forlani, Alan Cumming und Willem Dafoe komplettiert. Bereits 1977 verfilmte übrigens Wim Wenders den dritten Roman „Ripley’s Game“ mit Dennis Hopper in der Hauptrolle unter dem Titel „Der amerikanische Freund“. Dieses Buch wurde, ebenso wie „Der talentierte Mr. Ripley“, auch ein zweites Mal verfilmt. 2002 führte Liliana Cavani Regie, und John Malkovich übernahm die Rolle des undurchschaubaren Betrügers. Der vierte Roman „The Boy Who Followed Ripley“, sowie der fünfte und letzte der Reihe „Ripley Under Water“, wurden bislang noch nicht auf der Kinoleinwand umgesetzt. Roger Spottiswoode präsentiert einen spannenden und perfekt inszenierten Kriminalfilm mit überraschenden Wendungen und einer hervorragenden Besetzung. Sendelänge 93 Minuten (Text: ZDF)
    Originalsprache: Englisch
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