Miss Sixty

    D 2014
    Komödie (98 Min.)
    Luise Jansen (Iris Berben, re.), Frans Winther (Edgar Selge) und Luises Mutter Doris (Carmen-Maja Antoni, li.) in trauter Sofaidylle – Bild: ARD / © ARD/Degeto/Senator/Bavaria Pictures
    Luise Jansen (Iris Berben, re.), Frans Winther (Edgar Selge) und Luises Mutter Doris (Carmen-Maja Antoni, li.) in trauter Sofaidylle – Bild: ARD / © ARD/Degeto/Senator/Bavaria Pictures
    Als Molekularbiologin wird Luise geschätzt, doch mit ihrer reservierten Art macht sie sich keine Freunde. An ihrem 60. Geburtstag wird sie gefeuert. Doch dann trifft sie auf den vom Jugendwahn befallenen Galeristen Frans. Diese Begegnung ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Als sie sich dann auch noch dazu entschließt, per Samenspende ein Kind zu bekommen, wird es heikel: Denn bei dem Spender handelt es sich um Max, den Sohn von Frans. Luise Jansen wird 60, doch ein Grund zum Feiern ist das für sie nicht. Eben noch genoss die renommierte Molekularbiologin ein hohes fachliches – wenn auch nicht charakterliches – Ansehen. Jetzt steht sie plötzlich ohne Job da. Kollegialität war zwar nie ihre Stärke, doch die Art, wie sie ihr Chef und Ex-Geliebter Bernhard abserviert und in Frühpension schickt, das ist für die gekränkte Best-Agerin schon ein starkes Stück. Nun steht sie ohne Lebensinhalt da und weiß nicht, wohin. Zuerst einmal ins Krankenhaus, wie sich herausstellt: Denn der Galerist Frans Winther, auch nicht mehr der Allerfrischeste, aber zwanghaft auf jugendlich getrimmt, erleidet nach wildem Sex mit seiner knackigen Assistentin Romy beim Joggen im Park einen Hexenschuss. Was für ein Glück, dass Luise zufällig vorbeikommt und den Leidenden in die nächste Notaufnahme befördert. Allerdings nicht, ohne bemerkt zu haben, mit welch einem Anti-Charmebolzen sie es hier offensichtlich zu tun hat. Während sie in der Folgezeit zu Hause mit Mutter Doris die Abende vor dem Fernseher totschlägt und einen künftigen Lebensplan schmiedet, gibt Frans sein Imponiergehabe bei Romy nicht auf, und sei es mit einem neuen Toupet. Sein Sohn, der Journalist Max, nutzt des Vaters peinliches Gebalze derweil für eine Artikelserie über ältere Menschen. Und auch Luise hat sich in der Zwischenzeit zu einer sehr ungewöhnlichen, aber elementaren Aktion durchgerungen: Sie möchte das in ihrem bisherigen Leben Versäumte nachholen, sie will ein eigenes Kind. Hollywoodstars in ihrem Alter können das schließlich auch. Zwar stößt sie in ihrem direkten Umfeld zunächst auf herzlich wenig Verständnis, doch der Entschluss steht fest. Beim Googeln in der Internet-Samenspender-Datei findet sich auch bald ein geeigneter Kandidat: Es ist Max. Luise weiß nicht, dass es sich dabei ausgerechnet um den Sohn von Frans handelt. Eigentlich wollte sie diesen charakterlosen, alternden Dandy ja nie mehr wiedersehen. Doch wie das Schicksal manchmal so spielt: In der Zwischenzeit ist man sich nicht nur nähergekommen. Luise und Frans haben sich tatsächlich ineinander verliebt. Das Leben mit 60 – es kann so aufregend sein. Witz und Weisheit, Verstand und Gefühl, Leicht- und Tiefsinn: „Miss Sixty“ vereint diese Elemente zu einer ebenso munteren wie erhebenden Wohlfühl-Komödie, hinter deren frecher Pointen-Parade eine durchaus ernste Thematik steckt: Eine Frau in bestem Alter, frühzeitig aufs Abstellgleis geschoben, will es noch einmal wissen: Sie bricht mit einem Tabu, nutzt die Möglichkeiten der modernen Medizin, um ihr privates Glück zu finden. Wer wäre für diese Rolle besser geeignet als Iris Berben, die es wie kaum eine andere geschafft hat, im deutschen Film auf überzeugende, authentische Weise gegen das Diktat des Jugendwahns anzuspielen? Mit ihrem ebenbürtigen Film-Partner Edgar Selge spielt sie sich hier gekonnt die Bälle zu, dass es eine Freude ist. In seiner frühen Karriere zog es Edgar Selge zu den Münchner Kammerspielen, wo er 1978 Teil des Ensembles wurde, das er erst Anfang der 90er-Jahre wieder verlassen sollte. Für den Bayerischen Rundfunk verkörperte er zwischen 1998 und 2009 die Rolle des einarmigen Kommissar Taubers in der Serie „Polizeiruf 110“. Edgar Selge wirkte neben dem Fernsehen auch in zahlreichen Kinoproduktionen mit und begeisterte das Publikum in Filmen wie „Poll“, „Ludwig II.“ oder „Feuchtgebiete“. Anlässlich des 70. Geburtstags des Schauspielers am 27. März 2018 zeigt das BR Fernsehen die Kinokomödie „Miss Sixty“. (Text: BR Fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere: 17.08.2015 Das Erste
    1. DVD und Blu-ray
    2. Streams
    3. Sendetermine
    4. Cast
    5. Crew
    6. Reviews/Kommentare

    DVD und Blu-ray

    Streams und Mediatheken

    Amazon Video deKaufen ab 9,99 €
    Amazon Video deLeihen ab 2,99 €
    iTunes deKaufen ab 7,99 €
    iTunes deLeihen ab 3,99 €
    MagentaTV deKaufen ab 9,99 €
    MagentaTV deLeihen ab 3,99 €
    Videoload deKaufen ab 9,99 €
    Videoload deLeihen ab 3,99 €
    Rakuten TV deKaufen ab 7,99 €
    Rakuten TV deLeihen ab 2,99 €

    Sendetermine

      Mo 28.01.2019
    12:30–14:00
    12:30–MDR
      So 06.01.2019
    05:25–06:55
    05:25–hr-Fernsehen
      Sa 05.01.2019
    21:45–23:15
    21:45–hr-Fernsehen
      So 27.05.2018
    21:50–23:20
    21:50–3sat
      Di 27.03.2018
    00:40–02:10
    00:40–BR Fernsehen
      So 25.03.2018
    23:15–00:45
    23:15–SWR Fernsehen
      Do 02.11.2017
    22:00–23:30
    22:00–NDR
      Mi 04.10.2017
    23:00–00:30
    23:00–rbb
      Sa 01.07.2017
    21:45–23:15
    21:45–WDR
      So 30.04.2017
    13:20–14:50
    13:20–One
      Sa 22.04.2017
    15:00–16:30
    15:00–One
      Mi 19.04.2017
    03:25–04:58
    03:25–Das Erste
      Di 18.04.2017
    21:45–23:15
    21:45–Das Erste
      Mo 14.12.2015
    13:45–15:20
    13:45–arte
      So 06.12.2015
    09:20–10:50
    09:20–arte
      Fr 04.12.2015
    20:15–21:45
    20:15–arte
      Di 18.08.2015
    02:10–03:40
    02:10–Das Erste
      Mo 17.08.2015
    20:15–21:45
    20:15–Das Erste

    Erinnerungs-Service per E-Mail

    Wir informieren Sie kostenlos, wenn Miss Sixty im Fernsehen läuft.

    Cast

    Crew

    Reviews und Kommentare

      Transparenzhinweis

      * Für so gekennzeichnete Links erhalten wir Provisionen im Rahmen eines Affiliate-Partnerprogramms. Das bedeutet keine Mehrkosten für Käufer, unterstützt uns aber bei der Finanzierung dieser Website.