Gluck: Iphigenie in Aulis – Iphigenie auf Tauris – Osterfestspiele von Aix-en-Provence 2024
- F 2024 (Gluck : Iphigénie en Aulide / Iphigénie en Tauride, 229 Min.)
- Kunst & Kultur
- Oper/Operette
Christoph Willibald Gluck, der große Erneuerer der Barockoper, machte Iphigenie, die Tochter des König Agamemnon, die geopfert werden sollte und schließlich Dianas Priesterin wird, gleich zweimal zur Hauptprotagonistin einer Oper. „Iphigenie in Aulis“ wurde 1774 an der Pariser Oper uraufgeführt. Seine Schülerin und Mäzenin Marie-Antoinette hatte wenige Jahre zuvor den zukünftigen König Ludwig XVI. geheiratet und „ihren“ Komponisten nach Paris geholt. Fünf Jahre nach „Iphigenie in Aulis“ nahm sich Gluck des Stoffes noch einmal an, und 1779 hob sich in Paris der Vorhang über „Iphigenie auf Tauris“.
In Aix-en-Provence setzt Dmitri Tcherniakov beide Opern an einem einzigen Abend auf dem Spielplan. Corinne Winters singt beide Male die Iphigenie. Ihr zur Seite stehen Russell Braun als ihr Vater Agamemnon, Véronique Gens in der Rolle der Clytemnestra, Alasdair Kent als Achilles und Florian Sempey als Oreste. Im Orchestergraben, das Ensemble Le Concert d’Astrée unter der Leitung seiner Gründerin und Chefdirigentin Emmanuelle Haïm. Aufzeichnung vom 11. Juli 2024 beim Festival von Aix-en-Provence. (Text: arte)
Aufzeichnung vom 11. Juli 2024 beim Festival von Aix-en-Provence
- gezeigt bei Festival d'Aix-en-Provence
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