Freibeuter der Sprache Artmann zum Hunderter

A 2020 (50 Min.)
  • Porträt
  • Dokumentation
HC Artmann und Otto Schenk. – Bild: ORF
HC Artmann und Otto Schenk.

Literarischer Anarchist, Sprachzauberer und Verwandlungskünstler: Hans Carl Artmann (1921⁠–⁠2000) entzieht sich jeder Schublade und überrascht mit Witz, Radikalität und poetischem Eigensinn. Die Dokumentation „H. C. Artmann – Freibeuter der Sprache“ zeichnet ein Porträt des Menschen, Partners und Autors Artmann und spürt seinem Werk sowie dessen nachhaltiger Wirkung nach – von den frühen Gedichten bis zur großen literarischen Anerkennung. 1921 geboren, wurde Artmann mit 20 Jahren zur Wehrmacht eingezogen. Zwei Desertionen führten zu einer Verurteilung zu zwölf Jahren Zuchthaus.

Seine lebenslange Abneigung gegen Autorität prägte auch seine Literatur. 1947 erschienen erste Gedichte, 1958 gelang ihm mit dem Dialektband „med ana schwoazzn dintn“ ein Sensationserfolg. Artmann inszenierte sich als „Churfürstl. Sylbenstecher“ und formulierte in seiner berühmten „Acht-Punkte-Proklamation des poetischen Actes“, dass man auch Dichter sein könne, ohne je ein Wort geschrieben zu haben. 1997 erhielt er den Georg-Büchner-Preis – kommentiert mit einem lakonischen „zu spät!“ (Text: 3sat)

Deutsche TV-Premiere 28.06.2026 3sat

Streaming & Mediatheken

Sendetermine

So. 28.06.2026
10:15–11:00
10:15–
Mo. 01.12.2025
00:35–01:20
00:35–
So. 30.11.2025
09:38–10:23
09:38–
So. 20.06.2021
09:10–10:00
09:10–
Di. 15.06.2021
03:50–04:35
03:50–
Mo. 14.06.2021
23:40–00:25
23:40–

Cast & Crew

Reviews & Kommentare

    Erinnerungs-Service per E-Mail

    TV Wunschliste informiert dich kostenlos, wenn Freibeuter der Sprache online als Stream verfügbar ist oder im Fernsehen läuft.

    Hol dir jetzt die fernsehserien.de App