Fliehe weit und schnell

    F 2007 (Pars vite et reviens tard)
    Spielfilm (116 Min.)
    Fliehe weit und schnell – Bild: Tele 5
    Fliehe weit und schnell – Bild: Tele 5
    Eine verängstigte Frau auf dem Pariser Polizeirevier: Ein Fremder hat unbemerkt mit schwarzer Farbe eine große spiegelverkehrte Vier auf ihre Wohnungstür geschmiert. Während seine Kollegen das Opfer belächeln, geht Kommissar Jean-Baptiste Adamsberg (José Garcia) dem scheinbar harmlosen Fall auf den Grund. Am Tatort stellt er fest, dass alle Wohnungstüren des Mehrparteienhauses mit dieser mysteriösen Ziffer versehen sind. Alle, bis auf eine. Schon bald erfährt der Beamte von weiteren Gebäuden, die auf diese Weise verunstaltet wurden. Antworten sucht Adamsberg in einer Bibliothek, wo er dem belesenen Hervé Decambrais (Michel Serrault) begegnet, der sich für dasselbe Symbol zu interessieren scheint. Von ihm erfährt Adamsberg nicht nur, dass es sich bei der Ziffer um ein mittelalterliches Schutzzeichen vor dem „Schwarzen Tod“ handelt, sondern dass in der französischen Hauptstadt auch ansonsten beunruhigende Dinge vor sich gehen. Der Marktschreier Joss Le Guern (Olivier Gourmet), der gegen ein schmales Entgelt mehrmals täglich schriftliche Botschaften aus der Bevölkerung verkündet, findet seit geraumer Zeit verstörende Briefe in seinem Postkasten. Sie enthalten düstere Weissagungen, die immer konkreter auf die Rückkehr der Pest hinweisen. Nach und nach werden tatsächlich mehrere von der Pest gezeichnete Leichen gefunden, und jedes der Opfer lebte hinter einer Tür, die nicht von dem geheimnisvollen Zeichen geschützt war. Obwohl es Kommissar Adamsberg zu verhindern sucht, kursieren in den Pariser Straßen schnell Gerüchte über den Ausbruch der schrecklichen Krankheit, und in kürzester Zeit herrscht Panik. Zwischen den Opfern können Adamsberg und Decambrais zunächst keine Gemeinsamkeiten erkennen, doch bald entdecken die beiden ein grausiges Geheimnis, das die Toten miteinander verband. Mit „Fliehe weit und schnell“ präsentiert Regisseur Régis Wargnier eine beeindruckende filmische Umsetzung der gleichnamigen literarischen Vorlage der Erfolgsschriftstellerin und Archäologin Fred Vargas. In eindringlichen Bildern, betont durch behutsamen Einsatz von Farbfiltern und unterlegt mit dem stimmungsvollen Soundtrack von Patrick Doyle, zeigt der Pariser Filmemacher die düsteren Seiten seiner Heimatstadt und erzeugt dabei eine schaurigschöne Atmosphäre, die der des Romans in nichts nachsteht. Was zunächst als Mystery-Thriller beginnt, wartet bald mit immer neuen Überraschungen auf und hält am Ende eine unerwartete Wendung bereit. Sein Talent für Filme, die unter die Haut gehen, konnte Wargnier schon mehrfach unter Beweis stellen. Sein wohl bekanntestes Werk ist das Kriegsdrama „Indochina“ (1992), für das er 1992 mit einem „Oscar“ für den Besten fremdsprachigen Film und einem Golden Globe ausgezeichnet wurde. Sein Drama „Man to Man“ (2005) mit Kristin Scott Thomas brachte ihm im Jahr 2005 eine Nominierung für den Goldenen Bären auf der Berlinale ein. Auch in der Besetzung seiner Hauptrollen ist der Regisseur, Drehbuchautor und Produzent sehr zielsicher. Der vielseitige José Garcia („Die Axt“, „Black Box“, „Asterix bei den Olympischen Spielen“) überzeugt in der Rolle des Kommissar Adamsberg. Mal ist er schwermütig, mal inkonsequent, aber immer menschlich und sympathisch – und wenn es darauf ankommt, knallhart. Der brillante Thriller „Fliehe weit und schnell“ – in der Tradition von „Sieben“ und „Die purpurnen Flüsse“ – garantiert spannende Unterhaltung auf höchstem Niveau. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere: 26.02.2011 ZDF
    Originalsprache: Französisch
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    Sendetermine

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    00:50–Tele 5
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