Euch werd ich’s zeigen

    DDR 1972
    Jugend (88 Min.)
    Der 13-jährige Bernd zieht mit seinen Eltern – einer Krankenschwester und einem Armeeangehörigen – von Rostock in die Kleinstadt Fichtenhainigen. Schnell schließt er Freundschaft mit seiner neuen Klassenkameradin Doris, was ihm jedoch auch den Spott seiner Mitschüler Schreier und Rolli einbringt. Doris’ Vater ist Trainer im örtlichen Judo-Verein und lädt Bernd zum Training ein. Er erweist sich als fähig und dürfte Mitglied werden. Seine Eltern unterzeichnen jedoch die dafür notwendige Einverständniserklärung nicht, hat Bernd in der Vergangenheit doch viele Ideen und Hobbys gehabt, die er nach kurzer Zeit wieder aufgegeben hat. Auch beim Judo glauben sie, dass es nur ein Strohfeuer sei. Bernd geht weiterhin zum Training und wird bald festes Mitglied der Judomannschaft. Das Geld für seinen eigenen Judoanzug spart er und verdient es sich, indem er für die Frauen der Gegend früh Milch und Brötchen besorgt. In seine neue Klasse integriert er sich unter anderem während einer Klassenfahrt, die nach Rostock führt. Auch mit Schreier und Rolli freundet er sich an, verrät ihnen jedoch nicht sein Judointeresse. Es ist Doris, die beiden Bernds Freizeitbeschäftigung verrät. Beide werden daraufhin Mitglied im Team. Bernd gehört zu den besten der Mannschaft und steht vor seiner ersten Kyū-Prüfung, die ihm bei Bestehen den gelben Gürtel bringen würde. Dafür benötigt er jedoch auch die unterzeichnete Einverständniserklärung der Eltern. Bernd fälscht die Unterschrift seines Vaters. Bei der Prüfung besteht er und erhält den gelben Gürtel. Einige Zeit später steht der erste Vergleichskampf seiner Mannschaft an, für den er nominiert wird. Die Veranstaltung geht über zwei Tage, sodass Bernd nun zwingend seine Eltern einweihen müsste. Sein Vater hat unterdessen von Kollegen erfahren, dass Bernd weiterhin Judo praktiziert. Er versucht, Bernd eine Brücke zu bauen, sodass er ihnen von seinem Training erzählt, doch sagt Bernd nichts. Unter einem Vorwand nimmt er am Wettkampf teil, versagt dort jedoch, als er während eines Kampfes seinen Vater im Publikum sitzen sieht. Der ist am Ende erfreut über das Können des Sohnes und sagt dem Trainer zu, die Einverständniserklärung nun zu unterzeichnen. Der Trainer entlässt Bernd vom Wettkampf, erkennt er doch erst jetzt, dass Bernd die Unterschrift gefälscht hat. Bernd wiederum macht seinen Eltern gegenüber reinen Tisch. Zwar hängt der Haussegen schief, doch lässt der Vater ihn selbst alles wieder einrenken und unterzeichnet am Ende die Einverständniserklärung. Erst nach einer Woche traut sich Bernd wieder zum Training. Der Trainer verzeiht ihm und Bernd kann nun endlich ohne Lügen und Verstellung trainieren.
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