Erinnerung an einen Sommer in Berlin

D 1972 (83 Min.)
  • Doku-Drama
  • Fernsehfilm
  • Geschichte

Das Dritte Reich, das tausendjährige, war gerade drei Jahre alt, als der amerikanische Schriftsteller Thomas Wolfe nach Deutschland kam. Wie in Amerika waren auch in Deutschland seine Romane sehr geschätzt. Er schrieb: „Der Mai ist überall ein wunderschöner Monat, aber in jenem Jahr war er in Berlin besonders schön. Auf allen Straßen, im Tiergarten und am Ufer des Spreekanals standen die Kastanienbäume in voller Blüte … Ich wollte den ganzen Sommer bleiben: Gerade war mein zweites Buch in deutscher Sprache erschienen und wurde mit einer Begeisterung aufgenommen, die ich nie erwartet hätte … Ich empfand für das deutsche Volk eine unmittelbare Sympathie.“ Thomas Wolfe konnte nicht wissen, daß er gekommen war, um Abschied zu nehmen. „Du kannst nicht mehr nach Hause, sie haben die Welt verändert …“ (Text: Günter Zeutzschel: Das Fernsehspiel-Archiv)

Rolf Hädrich verfilmte die Erzählung Thomas Wolfes, die auch das Schlusskapitel des Romans „Es führt kein Weg zurück“ bildet, und ergänzt seinen Film mit Originalaufnahmen aus Dokumentarfilmen und Wochenschauen von den Olympischen Spielen 1936 in Berlin. Zeitzeugen wie Heinz Maria Ledig-Rowohlt, Leni Riefenstahl, der amerikanische Historiker William L. Shirer, Albert Speer und Marshall Wayne, einer der Olympiasieger von 1936, schildern ihre Erinnerungen. (Text: 3sat)

Deutsche TV-Premiere 01.11.1974 ARD

DVD & Blu-ray

Sendetermine

So. 14.01.2001
11:35–13:00
11:35–
Sa. 04.11.2000
22:00–23:20
22:00–
Fr. 01.11.1974

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