Die Trapp Familie – Ein Leben für die Musik

    A / D 2015 (The Trapp Family – A Life of Music, 95 Min.)
    • Drama
    Rosemary Harris as Agathe, alt and Lauryn Canny as Kirsty – Bild: 2015 Concorde Filmverleih GmbH
    Rosemary Harris as Agathe, alt and Lauryn Canny as Kirsty

    Die Trapp-Familie war und ist eine der berühmtesten Familien der Welt. Ihr Gesang machte sie unsterblich. Der Spielfilm erzählt, wie alles begann. Nach dem Tod der Mutter übernimmt Agathe die Mutterstelle für ihre jüngeren Geschwister. Der Vater heiratet ein zweites Mal. Agathe hat großes musikalisches Talent. Der Anschluss Österreichs an Nazideutschland wirft düstere Schatten voraus. In den 20er-Jahren, in ihrem riesigen Haus in Zell am See, feiert Familie Trapp Weihnachten. Vater Georg Trapp (Matthew Macfadyen), in der untergegangenen Donaumonarchie ein hoher Marineoffizier, der im Ersten Weltkrieg kämpfte, hat sechs Kinder. Obwohl sich alle um Normalität und schöne Festtage bemühen, liegt ein Schatten über der Familie: Die Mutter (Bettina Mittendorfer) liegt schwer krank im Bett. Kurz nach den Feierlichkeiten stirbt sie.
    Die älteste Tochter Agathe (Eliza Bennett), die der Mutter besonders nahestand, wird quasi Vorstand des großen Haushalts, zu dem neben der Familie auch Dienstpersonal gehört. Vor dem Tod der Mutter hat Agathe leidenschaftlich gern gesungen, doch mit deren Tod verstummt das Mädchen für ganze zehn Jahre. Die Familie zieht nach Salzburg, wo Vater Trapp die junge Novizin, Fräulein Maria Gustl (Yvonne Catterfeld), als Kinderfrau einstellt. Bald gibt Maria das Klosterleben ganz auf und heiratet Georg, mit dem sie ein weiteres Kind, ein Mädchen, bekommt. Agathe ist von der neuen Frau an der Seite des Vaters nicht begeistert. Sie fürchtet um die Erinnerung an die geliebte Mutter. Doch Maria ist keine böse Märchen-Stiefmutter. Sie behandelt alle Kinder fair und bemüht sich auch um Agathe. Am politischen Horizont ziehen dunkle Wolken auf.
    In Deutschland haben die Nationalsozialisten die Macht übernommen, Österreich steht der Anschluss an Deutschland bevor, es ist nur noch eine Frage der Zeit. Es kursieren Gerüchte darüber, dass nach dem Anschluss den jüdischen Mitbürgern ein schreckliches Schicksal droht. Maria ist sehr beunruhigt. Doch Georg will seine Heimat nicht verlassen. Sein Chauffeur Konrad (Cornelius Obonya) bekennt sich offen zu den Nazis. Als Georg sein Vermögen verliert, das er von London nach Salzburg transferiert hatte, weil er es in Österreich für sicherer hielt, muss er Konrad und zahlreiche andere Angestellte entlassen, behält aber das Haus. Sigi (Johannes Nussbaum), Agathes bester Freund aus Kinder- und Jugendtagen in Zell am See, arbeitet mittlerweile in Salzburg als Lehrling für eine linksgerichtete Arbeiter-Zeitung.
    Eines Nachts, beim Plakatieren, wird er von einer Gruppe Nazi-Schläger zu Tode geprügelt. Die hilflose Agathe muss alles mit ansehen. Auch die Salzburger Festspiele sind bedroht. Sie seien jüdisches Machwerk, die Nazis in Österreich rufen die Bevölkerung zum Boykott der Veranstaltung auf. Im Sommer 1937, noch vor Sigis Tod, macht Agathe durch einen Zufall die Bekanntschaft der berühmten Sopranistin Lotte Lehmann (Annette Dasch). Lotte fördert Agathes musikalisches Talent und das der Geschwister. Die gesamte Familie, auch Mutter Maria und Patriarch Georg, sollen zu einem gemeinsamen Auftritt zusammenkommen. Lotte gibt Georg deutlich zu verstehen, dass sie danach mit ihrer Familie das Land Richtung USA verlassen wird, da sie um die Sicherheit ihrer Lieben fürchtet.
    In der Not und in Opposition zum sturen Familienoberhaupt kommen sich Agathe und Maria endlich näher. Gemeinsam besuchen sie das Grab von Agathes Mutter. Der Auftritt der Familie bei den Salzburger Festspielen wird ein großer Erfolg. Kurze Zeit später, 1938, verlässt die gesamte Familie Trapp nachts heimlich ihr Haus, mit nur wenigen Habseligkeiten bepackt. Sie fliehen in die USA. Noch in derselben Nacht verwüstet ein Schlägertrupp unter Konrads Führung das Gebäude. Die historischen Ereignisse sind in einer Rahmenhandlung verpackt, die in der Gegenwart spielt. Agathe (als alte Frau: Rosemary Harris) erzählt einer ihrer Nichten die dramatische Geschichte der Familie vor der Emigration in die USA. Der Film basiert auf der Autobiografie von Agathe von Trapp. Regisseur Ben Verbong drehte an Originalschauplätzen in und um Salzburg in englischer Sprache.
    1956 verfilmte Wolfgang Liebeneiner mit Ruth Leuwerik die Geschichte der Familie Trapp. In den USA entstand 1965 einer der berühmtesten Filme über die Trapp-Familie unter der Regie von Robert Wise mit Julie Andrews in einer der Hauptrollen: der mit fünf Oscars ausgezeichnete Titel „Meine Lieder – meine Träume“ („The Sound of Music“). Zahlreiche Fans pilgern bis heute an die Orte im Salzburger Land, an denen die Familie Trapp bis zu ihrer Emigration in die USA lebte. Yvonne Catterfeld, Schauspielerin und Sängerin, am 2. Dezember 1979 in Erfurt geboren, begann ihre Karriere in der Daily Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“. Rosemary Harris ist eine „Grande Dame“ des US-Kinos und TV.
    Sie war nicht nur die Tante von „Spider-Man“, sondern spielte unter anderem eine der Hauptrollen in der Serie „Holocaust“, deren Ausstrahlung 1973 in Westdeutschland eine überfällige, breite Diskussion über die deutschen Verbrechen während der Nazizeit und des Zweiten Weltkrieges in Gang setzte. (Text: ZDF)

    Deutsche TV-Premiere06.02.2017Sky CinemaDeutscher Kinostart12.11.2015

    Originalsprache: Englisch

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    Sendetermine

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