Die missbrauchten Liebesbriefe

    CH 1942 (87 Min.)
    • Liebesfilm
    Die missbrauchten Liebesbriefe Anne-Marie Blanc als Gritli Störteler SRF/​Praesens-Film – Bild: SRF1
    Die missbrauchten Liebesbriefe Anne-Marie Blanc als Gritli Störteler SRF/​Praesens-Film

    Irgendwann im 19. Jahrhundert meldet sich in Seldwyla der Junglehrer Wilhelm beim Schulpfleger zum Stellenantritt. Er wirkt schüchtern und gehemmt. In der Schule aber pflegt er einen so modernen Stil, dass sich der Pastor bald besorgt fragt, ob da gar ein Atheist am Werk sei. Sorgen ganz anderer Art macht sich der Kaufmann Viggi Störteler , der unter dem Pseudonym Kurt von Walde literarische Produkte publiziert. Diese nämlich gefallen dem feinsinnigen Wilhelm ganz und gar nicht. Weil er für vier Monate nach Berlin reisen muss, plant Störteler einen «Briefwechsel zweier Zeitgenossen: Kurt – Alwina». Dafür schreibt er seiner Frau Gritli (Anne-Marie Blanc) einen geschwollenen Liebesbrief, den sie geistreich beantworten soll. Weil sich die Überforderte nicht zu helfen weiss, greift sie zu einer List: Sie schreibt Viggis Brief ab, unterzeichnet mit ihrem Namen und steckt ihn kommentarlos dem Lehrer zu. Der sieht eine Romanze keimen und antwortet. Sein Brief geht, in Gritlis Handschrift, nach Berlin. Weitere Liebespostillen folgen. Viggi Störteler ist entzückt über die Begabung seiner Frau, bis er nach seiner Rückkehr dem wahren Verfasser auf die Schliche kommt.
    Ihre erste Rolle in einem Schweizer Film spielte Anne-Marie Blanc 1939 in «Wachtmeister Studer». Sie war die Tochter des ermordeten Gemeindekassiers und die Verlobte des vermeintlichen Mörders. Ein Jahr später bekam sie, wieder unter Leopold Lindtbergs Regie, ihre erste grosse Rolle. In «Die missbrauchten Liebesbriefe» war sie als Gritli neben Paul Hubschmid und Alfred Rasser die dritte Hauptdarstellerin. Die Komödie «Die missbrauchten Liebesbriefe» basiert auf einer Geschichte aus Gottfried Kellers Sammlung «Die Leute von Seldwyla». Das Drehbuch schrieben Richard Schweizer, Horst Budjuhn und Kurt Guggenheim, drei ausgewiesene Kapazitäten auf ihrem Bereich. Regisseur Leopold Lindtberg gelang eine ebenso filmische wie stimmige Umsetzung der charmant-witzigen literarischen Vorlage. Das Werk fand denn auch, mitten im Krieg, im Ausland Anerkennung. An der Biennale von Venedig wurden «Die missbrauchten Liebesbriefe» preisgekrönt. (Text: SRF)

    Originalsprache: Schweizerdeutsch

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    Sendetermine

    Sa 14.05.2022
    14:05–15:35
    14:05–
    So 01.08.2021
    11:20–12:50
    11:20–
    Sa 06.02.2021
    14:05–15:35
    14:05–
    Sa 19.10.2019
    14:05–15:35
    14:05–
    Fr 18.10.2019
    22:25–00:00
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    Do 01.08.2019
    11:30–13:00
    11:30–
    Sa 23.06.2018
    14:10–15:45
    14:10–
    So 06.08.2017
    13:10–14:45
    13:10–
    So 30.07.2017
    06:10–07:40
    06:10–
    Mo 01.08.2016
    07:35–09:04
    07:35–
    So 19.07.2015
    13:10–14:40
    13:10–
    So 21.07.2013
    06:55–08:25
    06:55–
    So 14.07.2013
    13:05–14:35
    13:05–
    So 01.08.2010
    06:10–07:40
    06:10–
    So 23.08.2009
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    13:10–
    So 20.05.2007
    13:10–14:40
    13:10–
    Mo 29.08.2005
    14:00–15:30
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    So 05.09.2004
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    13:05–
    Fr 07.06.2002
    20:00–21:30
    20:00–

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