rbb Fernsehen DDR UNTERM REGENBOGEN, „Homosexuelle der DDR“, am Donnerstag (10.11.11) um 23:35 Uhr.
Homosexualität war in der DDR anfangs ein Tabu. Sie galt der SED- und Staatsführung als Überbleibsel bürgerlich-dekadenter Moral, das es zu bekämpfen galt. Gegen die Diskriminierung und Ausgrenzung setzten sich Schwule und Lesben zu Wehr.
Michael Eggers und Peter Rausch (Mitte), Gründungsmitglieder der Homosexuellen Initiative Berlin (HIB).
Bild: rbb
Bis Ende der 50er-Jahre wurde Homosexualität in der DDR strafrechtlich verfolgt. Sie galt dem SED-Regime als Überbleibsel bürgerlich-dekadenter Moral. Gegen die Diskriminierung setzten sich Homosexuelle zu Wehr. Anhand der Biografien von fünf Schwulen und Lesben blicken die Autoren auf die Geschichte der Homosexualität in der DDR zurück, erzählen von gesellschaftlichen Nischen und Ressentiments. (Text: tagesschau24)