Das zweite Erwachen der Christa Klages

D 1978 (93 Min.)
  • Drama

Erzieherin Christa Klages überfällt mit ihren Freunden Werner und Wolfgang eine Bank, wobei Christa während des Überfalls die junge Bankangestellte Lena Seidlhofer als Geisel hält. Christa und Werner gelingt die Flucht, Wolfgang wird verhaftet. Das Duo begibt sich zu Pfarrer Hans Grawe, der mit Wolfgang bekannt ist, in eine Kleinstadt. Er gibt ihnen Unterschlupf für die Nacht. Er erfährt durch Zufall, dass beide auf der Flucht sind. Christa und Werner erklären ihm, dass sie das Geld aus dem Überfall für den Erhalt von Christas Kindereinrichtung benötigen. Grawe soll es als Spendengeld deklarieren und an die Einrichtung überweisen, lehnt dies jedoch ab. Obwohl Werner vorschlägt, sich zu trennen, bleibt Christa an seiner Seite. Gemeinsam suchen sie Christas beste Freundin Ingrid auf, die mit einem Bundeswehr-Offizier zusammenlebt. Dieser ist nur am Wochenende zu Hause. Ingrid wünscht sich ein Kind, doch will ihr Mann erst befördert werden. Nachts hört Christa Ingrid schreien, was sie auf ihre Beziehung zurückführt. Ingrid bringt für Christa das Bankraubgeld zur Kindereinrichtung, doch lehnen die Betreuerinnen das Geld ab. Christa fragt sich erstmals, warum sie den Bankraub überhaupt durchgeführt hat, zumal sie während der Flucht auch von ihrer kleinen Tochter Mischa getrennt leben muss. Vor der Kindereinrichtung wartend sieht sie Lena Seidlhofer und erfährt, dass diese schon seit geraumer Zeit nach ihr sucht. Vor Ingrid begründet Lena ihre Suche später damit, dass die Versicherung der Bank erst zahlt, wenn sie die Täterin identifiziert hat. Nach einem versuchten Autodiebstahl flieht Werner vor der Polizei und wird erschossen. Christa ist erschüttert. Durch Vermittlung von Hans Grawe und unter Mithilfe von Ingrid flieht sie nach Portugal, wo sie auf einer Kooperative von Grawes Bruder arbeitet. Sie fühlt sich wohl in Portugal, wo sie nach mehreren Monaten auch von Ingrid besucht wird. Ingrid tut die Distanz zu ihrem Mann gut und ihre nächtlichen Schreianfälle legen sich. Beide Frauen müssen die Kooperative jedoch verlassen, weil Gerüchte über den Banküberfall und die ungewöhnliche Beziehung beider Frauen zueinander die Runde machen. Christa lässt einen Großteil des gestohlenen Geldes in Portugal zurück. In Deutschland nimmt sie sich ein Zimmer und verfällt in Schwermut. Sie will sich das Leben nehmen, entscheidet sich jedoch für das Leben: Sie sucht ihre Tochter Mischa auf und zieht mit ihr und Ingrid, die sich inzwischen von ihrem Mann getrennt hat, zusammen. Auch die Kindereinrichtung, die inzwischen einem Sexshop weichen musste, findet in ihren vier Wänden Platz. Als die Kinder eines Tages zu laut sind, erscheint die Polizei. Die Ermittler erkennen Christa, die kurz darauf festgenommen wird. Bei der Gegenüberstellung mit Lena, die Christa bis dahin gesucht hat, verneint die Bankangestellte, dass Christa die Gesuchte ist. Sie blickt sie dabei lange an und Christa kann ihre Überraschung kaum verbergen.

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Deutscher Kinostart14.04.1978Internationaler Kinostart24.02.1978

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