Das Gespenst von Canterville

    USA 1944 (The Canterville Ghost)
    Spielfilm (95 Min.)
    Das Gespenst von Canterville – Bild: mdr
    Das Gespenst von Canterville – Bild: mdr
    Unter allen Spukschlössern Englands nimmt Schloss Canterville eine Sonderstellung ein. Seit dem Jahre 1634 geht dort Sir Simon (Charles Laughton) um, von dessen Treiben als Gespenst man sich Schauerdinge erzählt. Eine schicksalsschwere Hirschjagd war seinerzeit schuld daran, dass der dicke Sohn des damaligen Schlossherrn die Gespensterlaufbahn einschlagen musste. Sein cholerischer Papa nahm ihm nämlich übel, dass Simon vor einem Lanzen-Duell kniff und ließ ihn kurzerhand in einem Alkoven einmauern, wo der furchtsame Sprössling sich versteckt hatte. Zugleich verfluchte er ihn, als Geist so lange durch die Hallen von Schloss Canterville zu irren, bis ein Blutsverwandter unerschrocken eine tapfere Tat für ihn vollbringt. Seitdem hat sich der arme Sir Simon vergeblich bemüht, solch einen mutigen Blutsverwandten zu finden. Längst ist er es leid, mit seinen Ketten zu klirren, an Schlüssellöchern zu stöhnen und jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat vom Erkerfenster aus zu heulen. Zu allem Überfluss werden eines Tages auch noch amerikanische Soldaten auf Schloss Canterville einquartiert, die wenig Respekt vor adligen, englischen Gespenstern haben. Sie machen sich über ebenso ehrwürdige wie grausliche Blutflecken mit chemischen Reinigungsmitteln her und nehmen Sir Simon unter Beschuss, als er um Mitternacht pflichtgemäß zu spuken beginnt. Entsetzt flüchtet der Ärmste zurück in seinen Alkoven. Dort statten ihm die kleine Jessica de Canterville (Margaret O’Brien) und Cuffy Williams (Robert Young), einer der Amerikaner, am nächsten Tag einen Besuch ab. Sir Simon ist von Cuffy zunächst wenig angetan, dafür schüttet er Jessica sein Herz aus. Wenn sich doch endlich jemand fände, der Manns genug ist, ihm endlich zu seiner heiß ersehnten Grabesruhe zu verhelfen! Bisher jedenfalls hat Sir Simon nur denkbar schlechte Erfahrungen mit seinen Blutsverwandten gemacht. Jessica tut das arme Gespenst sehr leid. Umso froher ist sie, als sich überraschenderweise herausstellt, dass Cuffy von einem Canterville abstammt, der vor einigen hundert Jahren nach Amerika auswanderte. Auch Sir Simon sieht den GI nunmehr mit anderen Augen an. Vielleicht sind diese verflixten Amerikaner doch besser als ihr Ruf, zumal wenn einige Tropfen adligen, englischen Bluts in ihren Adern kreisen. Sir Simon wittert eine Chance, doch noch erlöst zu werden. Fragt sich nur, ob Cuffy nicht auch solch ein Angsthase ist wie die englischen Cantervilles … ? (Text: One)
    Originalsprache: Englisch
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    DVD und Blu-ray

    Sendetermine

      Fr 01.11.2013
    13:30–15:00
    13:30–Bayerisches Fernsehen
      Sa 19.10.2013
    12:00–13:30
    12:00–rbb
      So 14.04.2013
    05:55–07:25
    05:55–MDR
      Mi 20.02.2013
    04:05–05:35
    04:05–3sat
      So 17.02.2013
    16:55–18:30
    16:55–3sat
      So 10.02.2013
    10:00–11:35
    10:00–einsfestival
      Sa 09.02.2013
    13:50–15:25
    13:50–einsfestival
      Sa 05.01.2013
    07:35–09:10
    07:35–WDR
      So 29.07.2012
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    13:15–Bayerisches Fernsehen
      Di 04.01.2011
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      So 19.12.2010
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    10:45–einsfestival
      Sa 18.12.2010
    13:45–15:20
    13:45–einsfestival
      Sa 13.06.2009
    14:30–16:00
    14:30–rbb
      Mo 27.04.2009
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    01:15–einsfestival
      So 26.04.2009
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    11:15–einsfestival
      Sa 25.04.2009
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    13:00–einsfestival
      Mo 15.12.2008
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    09:35–SWR Fernsehen
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    14:00–Bayerisches Fernsehen
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    07:45–WDR

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