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    Dokumentation in 2 Teilen, Folge 1–2

    • 45 Min.
      Bild: Bergblick
      Teil 1 erzählt mit gewaltigen Bildern, wie durch das Zusammenstoßen der Kontinentalplatten das Meer verdrängt und aus der übereinandergestapelten und gefalteten Erde eisige Riesen wie das Matterhorn oder das Mont-Blanc-Massiv gen Himmel wuchsen. Er macht die dramatische Bedrohung der Gletscher durch die globale Erwärmung deutlich und mahnt allein durch die Großartigkeit von Natur- und Landschaftsaufnahmen, wie schützenswert der Alpenraum ist. Die meisten kennen die Alpen als Urlaubsziel für Sport und Erholung. Doch das bedeutendste Gebirge Europas ist mehr: eine unberechenbare Naturgewalt, gegen die sich der Mensch immer wieder neu behaupten muss – und nicht selten dabei unterliegt. Ein geschichtsträchtiges Territorium, Heimat des Urzeit-Ötzis, Bühne für wehrhafte Burgen und prächtige Schlösser sowie Achse alter Handelsrouten.
      Und nicht zuletzt eine Landschaft, die mit erhabenen Gipfeln, ökologisch intakten Almen sowie kristallklaren Seen verzaubert. Die Aufnahmen der Helikopter-Crew von Peter Bardehle entdecken unberührte Natur in ihrer ganzen Vielfalt – den schwindelerregenden Sturzflug eines Adlers, die halsbrecherischen Kletterkünste von Steinböcken und natürlich die mahnenden Gipfelkreuze der Bergriesen. Der Blick aus der Vogelperspektive enthüllt aber auch die Folgen der globalen Erderwärmung, das dramatische Abschmelzen der Gletscher. Wissenschaftler sagen voraus, dass in 20 Jahren die Hälfte der Alpengletscher verschwunden sein wird. Die Reise beginnt mit Blick auf ein vertrautes Phänomen: Auf schneeweißen Pisten schlängeln sich Skifahrer in Ameisengröße vor einem weiten Bergpanorama.
      Die Kamera erfasst das bunte Treiben aus der Ferne, folgt der herrlich breiten Piste und den hinabwedelnden Skifahrern Richtung Tal, im Film zu sehen in den Dolomiten, Südtirol. Jeden Winter verdreifacht der Tourismus die Bevölkerung in den Bergen; er brachte Wohlstand in Regionen, in denen noch im 20. Jahrhundert nur ein Leben voller Entbehrungen möglich war. Doch auch abseits der regulären Pisten versuchen Freerider, die Bergwelt zu bezwingen. Die Kamera nimmt einen Snowboarder ins Visier, der sich vom steilen Gipfel in rasantem Tempo hintertreiben lässt, bald mehr fliegt als am Boden haftet. Doch schon der nächste Fahrer verliert kurz nach dem Gipfel die Balance, stürzt, und muss von einem Rettungshubschrauber am langen Drahtseil abtransportiert werden.
      Die Bergwelt fordert Respekt: An der berühmten Eiger Nordwand beispielsweise kann das Wetter innerhalb von Minuten umschlagen, was schon vielen Bergsteigern den Tod brachte. Mit Zeitraffern zeigt der Film, wie in Sekundenschnelle Wolken, Nebel und Winde in den Alpen wechseln, wie Täler sich mit Wolken füllen und leeren. Fernab vom Massentourismus geht es an vielen Orten der Alp noch beschaulich zu, wie beim frühsommerlichen Almauftrieb in der Schweiz, wo muhende Kühe unter Glockengeläut auf den weiten, grünen Bergwiesen saftige Kräuter wiederkäuen. Aus der Vogelperspektive sieht man, wie die frisch gemolkene Milch in großen Kannen vom Berg ins Allgäuer Tal kommt.
      Wer hoch hinauf will, ohne die Kälte zu fürchten, nimmt den Zug, zum Beispiel die Semmeringbahn, die den Fahrgast von Österreich über mehr als 100 Brücken und durch 14 Tunnel in die Steiermark bringt. Noch spektakulärer ist der Blick aus dem Schweizer Glacier-Express zwischen St. Moritz und Tirano. Doch weit übertroffen wird dies von oben, wenn man die fahrenden Züge, auf den elegant durch die Bergwelt gespannten Schienensträngen sieht. Wie ergreifend der Blick auf von Menschenhand unberührte Landschaften ist, zeigt der Film auch, etwa in Oberbayern rund um König Ludwigs Schloss Linderhof oder in der französischen Gorges du Verdon, dem 21 Kilometer langen Grand Canyon Europas, der so prächtig ist, dass auch ein Seiltänzer über der Schlucht nicht stört. Zu den imposantesten Bauwerken der Alpen zählen die zahlreichen Kirchen und Klöster.
      Viele wurden für den Film überflogen, unter anderem das Zisterzienser-Stift im österreichischen Stams, das Benediktinerkloster im schweizerischen Einsiedeln oder die Abtei Frauenwörth auf einer Insel des bayerischen Chiemsees. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereMi 31.12.2014Das Erste
    • 45 Min.
      Der Film ist eine faszinierende Reise über das „Dach Europas“. Ein zweiteiliger Dokumentarfilm über geografische Räume, die sich aus der Vogelperspektive jedoch in völlig neuen Perspektiven zeigen: Serpentinen werden zu abstrakten Gemälden, Bilder von Felsformationen erinnern an Mondlandschaften und Bergdörfer sehen aus wie Puppenhäuser. Die filmische Reise geht u. a. über die Dolomiten, den Mont Blanc, das Allgäu oder den Aletschgletscher; die schönsten Gipfel, Täler und Landschaften des Alpenraums werden in der vollen Pracht ihres Panoramas präsentiert. Der Film ist nicht nur eine Reise durch die Topographie, sondern auch ein Streifzug durch die Geschichte. Er macht deutlich, wie einzigartig und schützenswert unsere Bergwelt ist. Im Kino war „Die Alpen. Unsere Berge von oben“ als 90-Minuten-Film zu sehen; im Ersten wird er in zwei Teilen ausgestrahlt. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereDo 01.01.2015Das Erste

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