Dokumentation in 5 Teilen

  • Folge 1 (45 Min.)
    Hoch aufragende Berge teilen den Südwesten Chinas in einzigartige, artenreiche Lebensräume. Die unterschiedlichen Lebensräume und Höhenlagen in den Bergen ermöglichen stabile und erstaunlich vielfältige Ökosysteme. Mehr als 10.000 Arten von Tieren und Pflanzen leben und gedeihen hier. Die dichten Wälder sind ein Paradies für rotweiße Riesengleithörnchen, die ihre Nester in schwindelnder Höhe in Baumhöhlen bauen. In den üppigen Bambuswäldern beobachten wir ein Pandababy, auf den ersten Erkundungsgängen außerhalb seiner Höhle. Weiter im Norden, in der Provinz Shǎnxī, findet der in freier Wildbahn fast schon ausgestorbene Nipponibis seine Nahrung in den Reisfeldern der Region. Und angelockt von zartem Gras in den hohen Bergen, begibt sich eine Herde von Takinen im Sommer auf eine abenteuerliche Reise aus den Flusstälern hinauf auf die Weiden des Hochlandes. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 18.05.2026 arteDeutsche Streaming-Premiere Mo. 18.05.2026 arte.tv
  • Folge 2 (45 Min.)
    Im Hainan Tropical Rainforest National Park mit seinen mehr als 4.000 Quadratkilometern Wald finden sie ihr Rückzugsgebiet: Gefleckte Flugdrachen, die nur noch in den tropischen Wäldern Asiens zu finden sind. Hier kämpfen sie um ihr Revier und gleiten durch die Lüfte. Wir begleiten eine männliche Moos-Mantis, eine Gottesanbeterin auf der riskanten Suche nach einer Partnerin. Und exotische Pflanzenarten liefern sich einen tödlichen Kampf um das lebensnotwendige Licht der Sonne. Abenteuerlustige Xin Nei-Krabben klettern aus den Bächen und bauen sich ihre Behausungen in Baumhöhlen. Auf dem Waldboden verteidigt eine Königskobra vor unserer Kamera ihr Nest gegen eine Chinesische Baumviper. Schutzgebiete wie die tropischen Regenwälder von Hainan, die einst von Abholzung bedroht waren und nun von der Natur zurückerobert werden, sind ein Hoffnungsschimmer für die bedrohte Natur unserer Erde. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 18.05.2026 arteDeutsche Streaming-Premiere Mo. 18.05.2026 arte.tv
  • Folge 3 (43 Min.)
    Hoch oben auf dem Qinghai-Plateau in Tibet, dem „Dach der Welt“, prägen extreme Höhen und lebenswichtige Wasserquellen eine einzigartige Landschaft. Trotz der harschen Bedingungen ist hier eine vielfältige Tierwelt beheimatet. Auf der Flucht vor einem Wolf wird eine junge Familie von seltenen Schwarzhalskranichen getrennt und es braucht viel Geduld und Glück, um sich in den weiten Wüstengebieten wiederzufinden. Wir verfolgen gespannt, wie auf der Ebene ein ganzes Rudel Wölfe tibetische Wildesel jagt. In den hohen Bergen liefern sich Weißlippenhirsche spektakuläre Paarungskämpfe und treiben eine ganze Herde von weiblichen Tieren kilometerweit vor sich her. Und im Quellgebiet des Jangtse, wo acht Monate im Jahr Eis und Schnee das Leben bestimmen, sehen wir Schneegeiern beim Fressen ihrer Beute zu. Die Hackordnung, wer zuerst fressen darf, ist dabei seit Jahrhunderten dieselbe und kann für den ein oder anderen durchaus gefährlich werden. Auf den Graslandschaften schließlich trainieren verspielte tibetische Fuchswelpen die Jagd auf Pikas, ihre Hauptnahrungsquelle. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Di. 19.05.2026 arteDeutsche Streaming-Premiere Di. 19.05.2026 arte.tv
  • Folge 4 (42 Min.)
    Im Nordosten Chinas leben zwei der seltensten Großkatzen der Welt in unmittelbarer Nachbarschaft: Amur-Tiger und Amur-Leoparden. In den ausgedehnten Wäldern dieser Grenzregion haben sie Strategien entwickelt, um nebeneinander zu überleben. Den Amur-Tiger, den König des Waldes, in freier Wildbahn zu filmen, gelingt nur sehr selten. Das Filmteam hat es geschafft. Wir begleiten den majestätischen Jäger auf seiner Jagd nach Beute. Die Herde Sikahirsche, auf die er es abgesehen hat, ist jedoch auf der Hut und der heftig fallende Schnee spielt ihnen in die Karten. Im Frühling erwachen Dybowski-Frösche aus dem Winterschlaf und begeben sich auf Futtersuche, die manchmal ganz schön gefährlich werden kann. Und eine Ussuri-Grubenotter unternimmt große Anstrengungen, um eine Chinesische Rotbauchunke zu überwältigen. Aber die Unke weiß sich zu wehren. Im Winter jagen kleine Zobel nach Nahrung. Und wenn es für die Erlegung der schnellen Meise nicht reicht, werden eben die Vorräte von Eichhörnchen geplündert. Die Amur-Leoparden schließlich leben hier seit langer Zeit Seite an Seite mit den Amur-Tigern. Sie passen sich geschickt an die Bedingungen in ihrem Lebensraum an und meiden die Wege der Tiger. Eine bemerkenswerte Koexistenz, die nur unter sehr besonderen Voraussetzungen funktionieren kann. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Di. 19.05.2026 arteDeutsche Streaming-Premiere Di. 19.05.2026 arte.tv
  • Folge 5
    Die nebelverhangenen Wälder des Wuyi-Gebirges zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Vielfalt an Lebensformen aus. Viele von ihnen haben erstaunliche Strategien entwickelt, um in diesem abgeschiedenen Ökosystem zu überleben. So lockt eine listige Leichenblume Insekten an, indem sie den Geruch verwesenden Fleisches verströmt. Im Winter wirbt der seltene Liu-Krötenfrosch mit seinen psychedelisch gefärbten Augen spektakulär um ein Weibchen. Bei einer Familie von Elsterfälkchen gibt es einen Stubenhocker, der partout nicht flügge werden will, und eine Malaienadler-Mutter trotzt dem dichtesten Nebel, um zu jagen und ihren Küken Futter zu bringen. Eine gebänderte Blumenmantis verschmilzt optisch fast mit den Blüten der Hortensie, um ihre Beute in Sicherheit zu wiegen, bevor sie sie überwältigt. Und uralte Moose passen sich auf beeindruckende Weise veränderten klimatischen Bedingungen an, während Pilze im Wald eine wichtige Rolle beim Recycling von Nährstoffen spielen. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 20.05.2026 arteDeutsche Streaming-Premiere Mi. 20.05.2026 arte.tv
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