bisher 9 Folgen
1. Jazz im Bergson Kunstkraftwerk (1)
Folge 1 (55 Min.)
Nitai Hershkovits.Bild: ZDF und BR, Ralf DombrowskiWenn der Israeli Nitai Hershkovits seiner Inspiration freien Lauf lässt, schöpft er aus einer Fülle musikalischer Erfahrungswelten. In seiner Musiksprache verbindet sich die afro-amerikanische Jazztradition ab den 1950er-Jahren, die ihn als Teenager faszinierte, mit einer profunden Kenntnis europäischer Klassik des 19. und 20.Jahrhunderts von Rachmaninoff bis Ravel. Zugleich ist es ein Widerhall der Musiktraditionen seiner Vorfahren, die aus Marokko und Polen stammen. (Text: ARD alpha)Deutsche TV-Premiere So. 27.04.2025 ARD alpha 2. Jazz im Bergson Kunstkraftwerk (2)
Folge 2 (45 Min.)Key Visual/Cover Sendereihenbild ohne Typo zu „BR Clubkonzert – Jazz im Bergson Kunstkraftwerk“. Im Club erlebt man den Jazz so hautnah wie sonst nirgends. Ein ganz neuer ist in München das „Barbastelle“ im historischen Gemäuer des Bergson Kunstkraftwerks. Dort sind nun auch die BR Clubkonzerte beheimatet – Nachfolger der Live-Sessions im Studio 2. Im Bild: Robert Lucaiu.Bild: ZDF und BR/Bergson Kunstkraftwerk/Georg StirnweißWenn die Vibraphonistin Evi Filippou und der Bassist Robert Lucaciu miteinander zu spielen beginnen, rückt man unweigerlich an die Stuhlkante, um nur ja nichts zu verpassen. Note für Note werden aus gegenseitigen Überraschungen musikalische Übereinkünfte, wird Improvisation zur schlüssigen Komposition aus dem Moment heraus, werden höchste spielerische Anforderungen Teil einer grenzenlosen Kreativität im Umgang mit Tönen, Rhythmen und Texturen. Evi Filippou kam als klassisch ausgebildete Schlagzeugerin und Perkussionistin aus ihrer Heimat Griechenland nach Berlin und ist dort ab 2011 zu einer führenden Figur in der improvisierten und zeitgenössischen Musik geworden.In diesen Genres und im gesamten Jazzkontext ist mit großem Erfolg auch Robert Lucaciu unterwegs. Der aus Sachsen stammende Musiker, der eine Professur an der Musikhochschule in Nürnberg innehat, ist auf etwa 30 Einspielungen zu hören. Mit enormer Bühnenpräsenz und atemberaubender Musikalität erschaffen er und Evi Filippou ein herausragendes Musikerlebnis. Ganz nach dem Motto: Wer wagt gewinnt. (Text: ARD alpha) Deutsche Streaming-Premiere Mo. 28.04.2025 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere So. 04.05.2025 ARD alpha 3. Jazz im Bergson Kunstkraftwerk (3)
Folge 3 (40 Min.)Key Visual/Cover Sendereihenbild mit Typo zu „BR Clubkonzert – Jazz im Bergson Kunstkraftwerk“. Im Club erlebt man den Jazz so hautnah wie sonst nirgends. Ein ganz neuer ist in München das „Barbastelle“ im historischen Gemäuer des Bergson Kunstkraftwerks. Dort sind nun auch die BR Clubkonzerte beheimatet – Nachfolger der Live-Sessions im Studio 2. Im Bild: Robert Lucaiu.Bild: ZDF und BR/Bergson Kunstkraftwerk/Georg StirnweißEs ist eine besondere Konstellation, die man nur selten hört: Stimme und Schlagzeug. Wobei das Schlagzeug, das Simon Popp spielt, so viel mehr zu bieten hat als ein handelsübliches Drumset. Es ist ausgestattet mit vielen Klanginstrumenten aus der Perkussionsfamilie. Zudem reichert er sein Spiel auch mit live angesteuerten, elektronischen Sounds an. So geraten vielfarbig oszillierende Töne in Schwingung, und es entsteht ein unendlich wandlungsreiches Soundgewebe, beweglich wie ein feiner Stoff im Wind. Aus dieser Bewegung schälen sich repetitive Strukturen heraus, die zum Meditieren einladen.Und dann singt Enkhjargal Erkhembayar – kurz: Enji, und hebt die Zuhörenden nun vollständig in eine Art Unendlichkeitssphäre. Die mongolische Sängerin, die Absolventin des Jazzinstituts der Hochschule für Musik und Theater München ist, vermag mehr als Singen: man meint, zu Klang gewordene Naturereignisse zu hören und Beschwörungsformeln aus anderen Welten, wenn man mit ihr auf improvisatorische Entdeckungstouren geht. Zusammen mit Simon Popp erschafft sie magische, permanent ineinanderfließende Musikmomente von großer Intensität. (Text: ARD alpha) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 30.04.2025 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere So. 11.05.2025 ARD alpha 4. Jazz im Bergson Kunstkraftwerk (4)
Folge 4 (50 Min.)Key Visual/Cover Sendereihenbild zu „BR Clubkonzert – Jazz im Bergson Kunstkraftwerk“. Im Bild: Robert Lucaiu.Bild: BR/Bergson Kunstkraftwerk/Georg StirnweißDas seit fast 60 Jahren bestehende Format „Bühne frei im Studio 2“ des BR hat unter einem anderen Namen eine neue Heimat im Bergson Kunstkraftwerk gefunden. Am 30. April, dem International Jazzday 2025, spielten dort die als eine der weltweit besten Altsaxofonistinnen ausgezeichnete Karolina Strassmayer sowie der Jazz-Schlagzeuger und Klaro-Bandleader Drori Mondlak. Charakteristisch für die Band: Musik voller Leidenschaft, geprägt von Lebenslust und rhythmischem Drive. (Text: ARD alpha)Deutsche TV-Premiere So. 03.08.2025 ARD alpha 5. Jazz im Bergson Kunstkraftwerk (5)
Folge 5 (43 Min.)Die Seele, die sie im Namen trägt, findet sich auch im Klang ihrer Stimme wieder. Mit der Schönheit ihres Gesangs berührt Alma Naidu als Jazzsängerin, Songwriterin, aber auch als Musical- und Filmmusikinterpretin ein stetig wachsendes Publikum. Die Karriere der Sängerin, die in einem, von klassischer Musik geprägten, familiären Umfeld aufgewachsen ist, nahm rapide an Fahrt auf, als sie der Schlagzeuger Wolfgang Haffner 2019 zur regelmäßigen Gastsängerin in seiner Band machte. Da war Alma Naidu noch Studentin am Jazzinstitut der Hochschule für Musik und Theater in ihrer Heimatstadt München. Inzwischen konzertiert sie international, brachte 2022 ihr Debütalbum „Alma“ heraus, und stellte wenige Tage nach dem Erscheinen ihres zweiten Albums „Redefine“ zusammen mit dem herausragenden Gitarristen Philipp Schiepek eine „special tiny edition“ ihrer eigenen und anverwandter Songs aus dem Jazzrepertoire vor.Auf der Basis einer großen musikalischen Vertrautheit seit ihrer gemeinsamen Studienzeit loten sie gemeinsam den Gefühlsgehalt der Stücke aus. Mit dem nuancierten Spiel, mit dem er auch auf seinen aktuellen Alben „Versuch zu träumen“ und „Meadows and Mirrors“ außergewöhnliche innige Atmosphären schafft, beflügelt der Saitenvirtuose ihre Melodien. Sein Sound schmiegt sich an ihren Stimmklang, den er mit spannenden Harmonien und fein gesetzten Rhythmusakzenten umhüllt. Und so entfaltet dieses Duo eine Musik von großer, feinfühliger Stärke. (Text: ARD alpha) Deutsche TV-Premiere So. 10.08.2025 ARD alpha 6. Jazz im Bergson Kunstkraftwerk (6)
Folge 6 (43 Min.)Key Visual/Cover Sendereihenbild mit Typo zu „BR Clubkonzert – Jazz im Bergson Kunstkraftwerk“. Im Club erlebt man den Jazz so hautnah wie sonst nirgends. Ein ganz neuer ist in München das „Barbastelle“ im historischen Gemäuer des Bergson Kunstkraftwerks. Dort sind nun auch die BR Clubkonzerte beheimatet – Nachfolger der Live-Sessions im Studio 2. Im Bild: Robert Lucaiu.Bild: BR/Bergson Kunstkraftwerk/Georg Stirnweiß/Montage: BREine große Lust am Groove hat Matthias Bublath schon als Kind gepackt. Inspiriert von der Plattensammlung und dem musikalischen Geschmack seiner Eltern, begann er nach Gehör Blues und Boogie Woogie auf dem Klavier zu spielen. So begann seine musikalische Laufbahn, die ganz im Zeichen des Jazz stehen sollte. Den studierte er am Bruckner Konservatorium in Linz, am Berklee College of Music in Boston und an der Manhattan School of Music in New York. Nach seinem Studienabschluss 2004 blieb er weitere fünf Jahre im Mekka des Jazz, und spielte dort mit vielen internationalen Kollegen zusammen – als Pianist und Keyboarder auch in Latin Bands, und regelmäßig als Hammond B3 Organist bei Gottesdiensten in einer afroamerikanischen Gemeinde.Zurück in München gründete Matthias Bublath eine Reihe eigener Formationen, darunter auch die spektakuläre Eight Cylinder Big Band und ein Trio mit Vibraphonist Tim Collins und Schlagzeuger Christian Lettner. Mit ihnen feiert er den Sound und die groovende Seele des Instruments, das man unwillkürlich mit Soul Jazz, Gospel und Rhythm’n Blues assoziiert. Mit ganz eigenem Stil an die Traditionslinie ikonischer afroamerikanischer Hammond B3 Spieler wie Jimmy Smith, Brother Jack McDuff, Jimmy McGriff oder Dr. Lonnie Smith anknüpfend, liefert Matthias Bublath mit seinen herrlich swingenden, von Soul und Funk befeuerten Kompositionen alles, was einen Club zum Kochen bringt. (Text: ARD alpha) Deutsche TV-Premiere So. 17.08.2025 ARD alpha 7. Jazz im Bergson Kunstkraftwerk (7)
Folge 7 (43 Min.)Als er mit zwölf zum ersten Mal Gypsy Swing hört, erlebt Elias Prinz, ein Junge aus Mindelheim im Allgäu, einen richtungsweisenden „Heureka“- Moment. Den beschert ihm eine Aufnahme des nur zehn Jahre älteren, österreichischen Gitarristen Diknu Schneeberger. Dieser spielt ganz in der Tradition des genialen Django Reinhardt. In den 1930er Jahren hatte dessen bahnbrechende Spielweise den Gypsy Swing zum Herzstück des europäischen Jazz gemacht. Dieser Musik verschreibt sich auch Elias Prinz, Jahrgang 2000. Mit vierzehn gründet der Gitarrist ein erstes Trio und schon wenige Jahre später jammt er in Pariser Clubs, tritt beim Django Reinhardt Festival in Samois-Sur-Seine auf und mit dem London Django Collective.Parallel dazu studiert Elias Prinz an der Hochschule für Musik und Theater in München Jazzgitarre, formiert dort mit dem Rhythmusgitarristen Jean-Baptiste Delattre und der Kontrabassistin Ida Valentina Koch sein aktuelles Trio, und kann seine Ausbildung mit einem intensiven Sommerkurs am Berklee College of Music komplettieren – dank eines Stipendiums, das er beim Kurt Maas Jazz Award 2023 gewinnt. Beim dazugehörenden Preisträger-Konzert begeisterte er mit seinem Trio das Publikum in der ausverkauften Isarphilharmonie mit seiner Virtuosität und Spiellust. Die zündet auch im wesentlich intimeren Setting im Jazzclub Barbastelle im Bergson Kunstkraftwerk in München-Aubing. In seinem Programm „Dinalie Mineure“ dort kombiniert das Trio eigene Kompositionen von Elias Prinz mit sorgfältig ausgesuchten, eher raren Genre-Klassikern. So ausgerüstet brachte das Elias Prinz Trio am 30. Juli 2025 die positive Energie des Gypsy Swing – auch Jazz Manouche genannt, wenn ihm eine Prise französischer Musette-Tradition beigemischt ist -auf die Bühne des BR Clubkonzerts. Und off stage erzählt der Bandleader im Interview von seinem Werdegang, seiner Liebe zu Walzern und den Freunden, die er in der Community der Sinti-Musiker gefunden hat. (Text: ARD alpha) Deutsche TV-Premiere So. 18.01.2026 ARD alpha 8. Jazz im Bergson Kunstkraftwerk (8)
Folge 8 (46 Min.)Der einzigartige Stil, den der afroamerikanische Pianist Thelonious Monk in den 1940er Jahren entwickelte, inspiriert bis heute die internationale Jazzcommunity. In ihrem Programm „Mostly Monk“ huldigen Gitarrist Geoff Goodman, Klarinettist Rudi Mahall und Saxophonist Matthieu Bordenave den radikal individualistischen Tönen und Wendungen des Jazzsolitärs. In swingender Schräglage, mit Humor, Respekt und poetischer Tiefe zelebrieren sie die kantige Schönheit von Monks Musik und offenbaren dabei die ausgeprägten Eigenheiten ihrer eigenen musikalischen Charaktere.Besetzung: Geoff Goodman (Gitarre), Rudi Mahall (Bassklarinette), Matthieu Bordenave (Tenorsaxophon) (Text: BR) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 12.11.2025 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere So. 01.02.2026 ARD alpha 9. Jazz im Bergson Kunstkraftwerk (9)
Folge 9Ob man auf einer Wellenlänge schwingt und sich etwas zu sagen hat, das merkt man häufig in den ersten Augenblicken einer Begegnung. Wenn die Kommunikation über Musik läuft, kann es dabei zu besonders magischen Momenten des Einverständnisses kommen. Solche erlebten die Pianistin Masako Ohta und der Trompeter Matthias Lindermayr gleich bei ihrem ersten musikalischen Aufeinandertreffen im Jahr 2019. Sie spielen Kompositionen, die auf Intuition und Improvisation aufbauen. Beide denken und fühlen die Musik dabei von ihrem poetischen Ende her, begeben sich in eine gemeinsame, atmende Bewegtheit, in der sie maximal aufeinander hören, geschmeidig Impulse senden und dann ihre melodisch-harmonischen Ideen miteinander ausformulieren.Die ruhigen Stimmungen, die sie so erschaffen, sind von tiefenwirksamer Intensität. Die in Tokyo geborene Masako Ohta lebt und arbeitet seit 1985 in Deutschland. Als sie 1988 nach München kam, war Matthias Lindermayr ein Jahr alt. Zwar hatte der gebürtige Münchner als Kind klassischen Klavierunterricht, aber schon bald spielte er lieber Gitarre in Rockbands und studierte dann am Jazzinstitut der Hochschule für Musik und Theater in seiner Heimatstadt, am Berklee College of Music in Boston und am Jazzinstitut der Musikhochschule in Berlin Jazztrompete und Komposition. Mit der Band Fazer macht er seit 2017 Musik, in der die Kombination von ausgetüftelten Rhythmen und elegischen Melodien zum Tanzen und Schwelgen einlädt, und feiert damit international Erfolge. Masako Ohta hat nach ihrem Klavierstudium in Tokyo und an der Universität der Künste in Berlin frühzeitig ihr Spektrum erweitert. Sie startete als Interpretin klassischer Klavierliteratur, wandte sich aber bald auch zeitgenössischer kreativer Musik zu und wurde zur, auch improvisierenden Komponistin von Solostücken, in denen sie sich auf Poesie, Klänge und Musik aus ihrer japanischen Heimat bezieht. Nach ihrem im Oktober 2022 erschienenen Debüt „Mmmmh“ und zwei Tourneen in Japan haben die beiden in diesem Jahr ein neues Programm und ihr zweites Album herausgebracht, für das sie in diesem Jahr den Preis der Deutschen Schallplattenindustrie in der Kategorie „Grenzgänge“ bekommen haben. Sein Titel „Nozomi“ bedeutet „Hoffnung“. Mit innigen Tönen bringen sie darin die Haltung, Gutes zu erwarten, zum Klingen. (Text: ARD alpha) Deutsche TV-Premiere So. 08.02.2026 ARD alpha
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