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    Folge 3

    • 3. Verjagt, verdrängt und abkassiert

      Folge 3
      Während in Ballungsgebieten viele verzweifelt nach bezahlbarem Wohnraum suchen, lassen Eigentümer Immobilien leer stehen oder vermieten lieber an Touristen. Doch es regt sich Widerstand. Mit Unterstützung von Mietervereinen wehren sich Mieter gegen Wuchermieten. In Hamburg wurde nun erstmals eine Immobilie, die jahrelang leer stand, „enteignet“, saniert und neu vermietet. Erst nach Erstattung der Kosten erhielt der Eigentümer sein Haus zurück. Vor allem in Großstädten wie Berlin, Hamburg oder München sind Wohnungen zu Spekulationsobjekten geworden: Investoren kaufen ganze Wohnblocks, entmieten sie und warten darauf, dass die Preise weiter steigen. Das kann man zum Beispiel in der Berliner Habersaathstraße mit 105 Wohnungen in beliebter und zentraler Lage beobachten. Der Gebäudekomplex gleicht einem Geisterhaus.
      80 Prozent der Wohnungen stehen leer und werden trotz Wohnungsnot nicht neu vermietet. Und auch in Hamburg im beliebten Schanzenviertel und in St. Pauli werden große Mehrfamilienhäuser teilweise seit Jahren dem Markt entzogen. Wohnungen werden außerdem über Homesharing-Plattformen an Touristen statt an Dauermieter vergeben. Nach München beispielsweise kommen jedes Jahr
      über sieben Millionen Touristen. Doch nicht alle übernachten in Hotels oder Pensionen. Viele Urlauber buchen ihre Unterkunft auf Internetportalen wie Airbnb. Laut Statistischem Bundesamt sind rund 20 Prozent der Gästebetten in München Airbnb-Angebote. Häufig sind diese Vermietungen illegal. Deshalb setzt die Stadt München ein ganzes Team von Ermittlern gegen diese Zweckentfremdung von Wohnraum ein.
      Bürgervereine wie das „Bündnis Bezahlbares Wohnen“ befürworten das rigorose Vorgehen der Stadt. Bußgelder bis 500 000 Euro werden bei erwiesener Zweckentfremdung verhängt. Aber man muss als Eigentümer seine Immobilie nicht als Ferienwohnung vermieten, um Wucherpreise zu erzielen. Wer sehr dringend eine Mietwohnung sucht, nimmt im Zweifelsfall, was angeboten wird. So wie Nicolai R. aus Hamburg. Er und seine Mitbewohnerin zahlen für eine 51-Quadratmeter-Wohnung 720 Euro kalt. Das entspricht einem Quadratmeterpreis von 13,99 Euro, erlaubt wären im Rahmen der Mietpreisbremse aber maximal 10,74 Euro. Nicolai bezahlt also seit seinem Einzug im September 2018 jeden Monat 167,28 Euro zu viel. Mit Unterstützung des Mietervereins Hamburg wehrt Nicolai R. sich nun gegen die Wuchermiete. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereDo 13.06.2019ZDFinfo

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