Folge 3

    • 3. Der Zorn des Drachen – Wie die Chinesen gegen das Hochwasser kämpfen

      Folge 3
      „Das war morgens am 7. August. Da war der Deich gebrochen am Ho-Fluss, der in den Jangtse mündet. In einer Länge von 188 Metern, wie konnte das bloß passieren?“ Chen Chang Gen erinnert sich noch genau an die Jahrhundertflut vom August 1998. Der Bauer aus der Provinz Hubei konnte sich retten, als das Wasser das Land plötzlich meilenweit in Besitz nahm. Unglaublich schnell breitete sich das gelblichbraune Nass aus. Dörfer, Landstraßen und Felder verschwanden in einem See. Der Schaden der Flut belief sich auf 30 Milliarden US-Dollar. Etwa 240 Millionen Menschen, ein Fünftel aller Chinesen, hatten unter den Folgen zu leiden. Die
      Schadensbilanz muss der Führung einen Schock versetzt haben. Nicht aus Mitgefühl, vielmehr aus Sorge um ihre Macht. Chinesischer Aberglaube will in dem zerstörerischen Hochwasser die Rache und Strafe des Flussdrachens für all das erkennen, was die Menschen dem Jangtse angetan haben – vor allem für den Bau des Drei-Schluchten-Staudamms. Endlich durften Chinas Ökologen ihre Erkenntnisse öffentlich ausbreiten. Die Ursachen der jährlichen Flut sind eindeutig auszumachen: Abholzung, Bodenerosion, Besiedlung von Überlaufflächen. Wird die chinesische Führung in Zukunft vorausschauend handeln?
      Ein Film von Joachim Holtz (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereDo 17.08.2000ZDF

    Sendetermine

    Do 17.08.2000
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