bisher 9 Folgen

  • Folge 1 (10 Min.)
    Bild: BR/​Christiane Böhm
    In dieser Folge von POV erzählt Sophie von ihrer Magersucht. Sie berichtet, wie sie schon früh begonnen hat, sich und ihren Körper zu vergleichen. Welche Vorbilder aus YouTube und Instagram zu einem verzerrten Körperbild und krankhafter Beschäftigung mit (Nicht-)Essen geführt haben. Von den Klinikaufenthalten, Therapien und Sophies radikalem Digital Detox. Was Sophie am Ende gerettet hat, wie es jetzt weitergeht und wie ihr Umfeld diese schwierige Zeit erlebt hat, davon erzählen nicht nur Sophie selbst, sondern auch ihre beste Freundin, ihr Vater und ihre Therapeutin. (Text: ARD alpha)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 28.05.2025 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere Di. 03.06.2025 ARD alpha
  • Folge 2 (10 Min.)
    In dieser Folge „POV“ spricht Klimaaktivist Luis darüber, warum er für seine Überzeugung sogar in Kauf nimmt, ins Gefängnis zu gehen! Als Teil der „Letzten Generation“ hat er an Straßenblockaden in Kufstein, Berlin und München teilgenommen, ist als „Klimakleber“ bedroht, beschimpft und verletzt worden. Jetzt steht er vor Gericht und ihm drohen mehrere Geldstrafen, schlimmstenfalls Gefängnis. Seine Familie und Freunde unterstützen ihn, besonders seine Mutter und Schwester machen sich aber auch große Sorgen, dass Luis etwas passiert oder er sich seine Zukunft verbaut. Warum macht Luis das? Was hat er erlebt, wie weit würde er gehen? Und wann würde er mit dem Protestieren aufhören? (Text: ARD alpha)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 28.05.2025 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere Di. 10.06.2025 ARD alpha
  • Folge 3 (10 Min.)
    In dieser Folge geht es um das Thema Depressionen. Die 23-jährige Selina (Bild) erzählt offen, wie sie seit ihrer Jugend unter Depressionen und einer Angsstörung leidet und was ihr hilft, damit umzugehen. Lange wusste sie nicht, was mit ihr los ist und sie hat auch nicht darüber gesprochen. Zu groß war ihre Angst vor dummen Sprüchen anderer oder davor, in der Klasse nicht mehr dazuzugehören. Zwar geht die Gesellschaft mit dem Thema „Depression“ inzwischen offener um, zu oft ist diese ernste Erkrankung allerdings immer noch ein Tabu und Menschen, die darunter leider, werden als „irre“, „Psycho“, „faul“, „willensschwach“ oder „selbst schuld“ abgestempelt und stigmatisiert.
    In dieser Folge „POV“ geht es um das Thema Depressionen. Die 23-jährige Selina erzählt offen, wie sie seit ihrer Jugend unter Depressionen und einer Angsstörung leidet und was ihr hilft, damit umzugehen. Lange wusste sie nicht, was mit ihr los ist und sie hat auch nicht darüber gesprochen. Zu groß war ihre Angst vor dummen Sprüchen anderer oder davor, in der Klasse nicht mehr dazuzugehören. Zwar geht die Gesellschaft mit dem Thema „Depression“ inzwischen offener um, zu oft ist diese ernste Erkrankung allerdings immer noch ein Tabu und Menschen, die darunter leider, werden als „irre“, „Psycho“, „faul“, „willensschwach“ oder „selbst schuld“ abgestempelt und stigmatisiert. Selina hat sich Hilfe gesucht und war mehrmals in einer Klinik. Ihre Umgebung akzeptiert nun, dass sie krank ist. Auch mithilfe von Antidepressiva ist sie inzwischen weitgehend stabil.? (Text: ARD alpha)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 28.05.2025 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere Di. 17.06.2025 ARD alpha
  • Folge 4 (10 Min.)
    Hat im Bildungssystem in Deutschland jeder eine Chance? Ist Bildung gerecht? Wie steht es um die Chancengleichheit im Schulsystem in Deutschland? Kann man trotz Armut Karriere machen? Emily, 26, hatte in der Schule lange mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Heute studiert sie Jura mit einem Stipendium für Begabte und steht kurz vor dem Staatsexamen. Ihre Erfahrung bezüglich Chancengleichheit und Bildung in Deutschland zeigt: Schüler aus bildungsfernen Elternhäusern können erfolgreich sein, doch sie müssen oft mehr leisten als Kinder aus Akademikerfamilien mit finanziellen Ressourcen. Emily zweifelte lange an ihren schulischen Fähigkeiten, erhielt von Lehrern schlechte Noten und wenig Unterstützung. Ihre Mutter, alleinerziehend mit Hauptschulabschluss, konnte ihr kaum helfen. Erst nach einem Schul- und Lehrerwechsel fand Emily den Weg zum Erfolg und konnte richtig durchstarten. Steht ihr jetzt die große Karriere als Juristin bevor? (Text: ARD alpha)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 30.05.2025 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere Di. 24.06.2025 ARD alpha
  • Folge 5 (10 Min.)
    In dieser Folge „POV“ erzählt Johannes, wie es für ihn war, als blinder Jugendlicher aufzuwachsen und warum gerade das Skateboarden ihm dabei eine große Hilfe war. Johannes lebt seit seiner Geburt mit einer seltenen Netzhauterkrankung und ist fast blind. Lange kämpfte er mit Selbstzweifeln, Ängsten und gesellschaftlichen Schubladen: Menschen mit Behinderung werden immer noch anders behandelt und ausgegrenzt. Statt sich in die Rolle des „Opfers“ drängen zu lassen, hat er die Freiheit auf dem Skateboard gefunden – und sich selbst. Kein Mitleid, keine Regeln, keine Grenzen! Nur er, sein Board und die Straße. Früher hat er den Blindenstock gehasst, heute checkt er damit Spots ab, springt über Treppen und stürzt sich in die Halfpipe, zu Hause in Nürnberg und im Ausland. Sein hartes Training zahlt sich aus. Inzwischen skatet er bei internationalen Wettkämpfen und lässt sich von gesellschaftlichen Vorurteilen nicht mehr ausbremsen. „Hinfallen und Aufstehen“ ist sein Lebensmotto. Johannes will der Welt zeigen, dass Grenzen oft nur im Kopf existieren und jeder seinen Traum leben kann. Warum trauen wir Menschen mit Behinderung so wenig zu? Und was hält dich davon ab, du selbst zu sein? (Text: ARD alpha)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 30.05.2025 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere Di. 01.07.2025 ARD alpha
  • Folge 6 (10 Min.)
    In dieser Folge POV erzählt Saadat, warum er aus Afghanistan flüchten musste und wie es für ihn war in Deutschland anzukommen. Eigentlich denkt Saadat, dass er die Bootsfahrt übers Mittelmeer nicht überleben wird. Doch wenig später steht er am Bahnhof in München und weiß: Jetzt darf er auf ein neues Leben in Sicherheit hoffen. Schnell versucht er, sich an die neue Sprache und ans U-Bahn-Fahren zu gewöhnen. Doch bald verschwinden die ersten Männer aus seiner Flüchtlingsunterkunft. Sie werden abgeschoben. Saadat weiß, dass es jetzt jeden Tag auch ihn treffen kann. Helferin Brigitte und Anwältin Ronja machen ihm Mut: Er soll seinen Traum von einer Ausbildung und einem besseren Leben nicht aufgeben. Aber wie kann es Saadat schaffen zu bleiben, während so viele andere gehen müssen? Saadat ist Teil der Hazara-Minderheit, der drittgrößten Volksgruppe in Afghanistan, die seit Ende des 19. Jahrhunderts unterdrückt und diskriminiert wird. Saadat ist geflohen, um ein Leben ohne Angst, Ausgrenzung, Armut und um Bildungsmöglichkeiten zu haben. (Text: ARD alpha)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 02.07.2025 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere Di. 08.07.2025 ARD alpha
  • Folge 7 (10 Min.)
    Die Szene, die Jona nie vergisst: Er sitzt beim Arzt, versteht noch nicht alles – aber er sieht, wie seine Mutter in Tränen ausbricht. In diesem Moment fühlt er sich verantwortlich, als müsste er sie trösten und die Familie zusammenhalten. Dabei ist er gerade mal zehn Jahre alt und bräuchte selbst dringend Halt. Jona beschreibt sich mit einem Wort: Kämpfer. Nicht, weil er besonders stark sein möchte, sondern weil er merkt, dass sein Leben plötzlich auf Messers Schneide steht. Während andere Kinder auf Klassenfahrt gehen, beim Sportfest mitlaufen oder sich aufs Schullandheim freuen, kreist bei ihm alles um Schmerzen, Angst und die Frage, wie es weitergeht. Fast ein Jahr lang verpasst er das, was für andere ganz normal ist: Zeit mit Freunden, Schule, unbeschwerte Tage. Sein Vater erzählt, wie sehr diese Zeit das Bild von der „heilen Welt“ zerreißt. Man rechnet im Familienalltag mit kleineren Problemen, Streit, vielleicht mal einem Beinbruch – aber nicht damit, dass das eigene Kind so schwer krank wird. Jona versucht, wieder auf die Beine zu kommen – im wahrsten Sinne des Wortes. Er lernt, mit der Unsicherheit zu leben, sich nicht von der Angst auffressen zu lassen. Er ringt mit dem Gefühl, für die Stimmung in der Familie verantwortlich zu sein, obwohl er selbst derjenige ist, der Schutz braucht. Die Folge zeigt, wie eine Diagnose eine Familie erschüttert – und wie viel Stärke in einem Zehnjährigen stecken kann, der beschließt, nicht aufzugeben. (Text: ARD alpha)
    Deutsche TV-Premiere Di. 21.04.2026 ARD alpha
  • Folge 8 (10 Min.)
    Wie ist es, wenn die eigenen Eltern alkoholkrank sind, während man selbst noch ein Kind ist? Nico hat genau das erlebt und erzählt bei „POV“, wie es als Kind für ihn war. Ein Wendepunkt in Nicos Leben: Als er in einer Kindergruppe für Kinder von suchtkranken Eltern aufgenommen wird. Dort findet er einen sicheren Ort, um über seine Ängste und Gefühle zu sprechen. Christian, sein Betreuer, wird für ihn zu einer wichtigen Unterstützung und hilft ihm, mit der schwierigen Familiensituation umzugehen. Auch wenn Nico den Verlust seiner Mutter verkraften muss, die an den Folgen ihrer Alkohol- und Tabletten-Sucht stirbt, schafft er es, seinen eigenen Weg zu finden. Mit der Hilfe von Christian, seiner Freundin und seiner Leidenschaft für Musik beginnt er, sein Leben neu zu gestalten und einen positiven Weg einzuschlagen. (Text: ARD alpha)
    Deutsche TV-Premiere Di. 28.04.2026 ARD alpha
  • Folge 9
    Pia wächst in einer weißen Umgebung auf. In ihrer Schule läuft im Unterricht „12 Years a Slave“ ohne Einordnung – als Lückenfüller. Pia fühlt sich allein gelassen und kann das Gesehene nicht einordnen. Heute nennt sie das, was sie damals erlebt hat, beim Namen: Rassismus. Und sie erzählt in POV, wie sehr sie sich als Kind und Jugendliche oft allein fühlte – unverstanden auch von ihrer eigenen Mutter. „Ich war wütend, weil ich nicht nachvollziehen konnte, wie sie ein schwarzes Kind auf die Welt setzt und sich nicht damit auseinandersetzt, was es bedeutet, Schwarz in dieser Welt zu sein.“ Ihre Mutter blickt im Film selbstkritisch zurück. Sie beschreibt ihre „weiße Bubble“, in der Rassismus lange kein Thema war. Sätze wie „Steh da drüber, hör nicht hin“ sollten die Tochter stärken – und sprachen ihr doch die Gefühle ab. Erst später versteht die Mutter, wie tief diese Erfahrungen sitzen. Der Wendepunkt kommt 2020 mit dem Mord an George Floyd und der Black-Lives-Matter-Bewegung. Auf einer Kundgebung steht Pia zum ersten Mal mit vielen anderen schwarzen Menschen auf einem Platz, hört Reden, Musik, die letzten Worte von George Floyd. Sie hält selbst eine Rede – laut, verletzlich, politisch. Zum ersten Mal hat sie das Gefühl: „Ich habe meine Stimme gefunden und nehme mir den Raum, den ich verdiene.“ Aus dieser Erfahrung entsteht das „Magazin of Colour“ – zunächst als Idee, Redebeiträge zu dokumentieren, dann als viel mehr: ein Ort, an dem Schwarze Menschen und People of Colour ihre Perspektiven teilen, sich vernetzen und merken: „Ich bin nicht allein.“ Pia gibt Workshops, organisiert Räume für Austausch und schafft damit etwas, was ihr selbst als Jugendliche gefehlt hat. „POV“ zeigt Pias Weg von einem leisen Mädchen zu einer Frau, die sich nicht mehr klein machen lässt, eine Community mit aufbaut und ihre Stimme gefunden hat. Gemeinsam mit ihrer Mutter erzählt sie von Schmerz, Scham und Schuld – aber auch von Versöhnung, Verantwortung und der Kraft, aus Ohnmacht Engagement entstehen zu lassen. In jeder Folge von POV triffst du Menschen mit außergewöhnlichen Lebensgeschichten, die mutig über ihre Erfahrungen und Erlebnisse sprechen. Du lernst ihr direktes Umfeld kennen und damit unterschiedliche Blickwinkel. (Text: ARD alpha)
    Deutsche TV-Premiere Di. 05.05.2026 ARD alpha
Erhalte Neuigkeiten zu POV – So hab ich das noch nie gesehen! direkt auf dein Handy. Kostenlos per App-Benachrichtigung. Kostenlos mit der fernsehserien.de App.
Alle Neuigkeiten zu POV – So hab ich das noch nie gesehen! und weiteren Serien deiner Liste findest du in deinem persönlichen Feed.

Erinnerungs-Service per E-Mail

TV Wunschliste informiert dich kostenlos, wenn POV – So hab ich das noch nie gesehen! online als Stream verfügbar ist oder im Fernsehen läuft.

Hol dir jetzt die fernsehserien.de App