Als ihre Pflegemutter in einem Lebensmittelgeschäft erschossen wird, verfolgen ihre vier Adoptivsöhne (v.l.n.r.:Mark Wahlberg, Tyrese Gibson, Andre Benjamin, Garrett Hedlund) die Mörder – und finden schon bald heraus, dass der Tod der Mutter alles andere als ein unglücklicher Zufall war …
Bild: Puls 8
Vieles deutet daraufhin, dass Adoptivsohn Jeremiah hinter dem Raubüberfall auf Evelyn Mercers Lebensmittelladen und ihrer Ermordung steckt. Denn die hohe Lebensversicherungs-Prämie seiner Pflegemutter würde Jeremiah gut tun. Seine Adoptivbrüder Bobby (Mark Wahlberg), Angel und Jack stellen Jeremiah zur Rede. Doch dieser bestreitet jegliche Verwicklung in den Überfall. Die Vier beginnen selbst zu ermitteln. Schon bald fällt der Verdacht auf Gangsterboss Sweet (Chiwetel Ejiofor). Gegen ihn hatte ihre Adoptivmutter Anzeige bei dem Polizeibeamten Fowler erstattet. Als Sweet bemerkt, dass die Brüder hinter ihm her sind, sollen Auftragsmörder die vier Mercers eliminieren.
Zwar können Bobby, Angel und Jeremiah die Killer töten, aber Jack, der jüngste von ihnen, kommt bei dem Schusswechsel ums Leben. Der Polizist Fowler scheint mit Sweet unter einer Decke zu stecken. Um herauszufinden, was Fowler mit dem Tod seiner Ziehmutter zu tun hat, nimmt Angel den Cop als Geisel. Währenddessen setzen sich Bobby und Jeremiah in Kontakt mit Sweet. Damit dieser von ihrer Ermordung absieht, will Jeremiah ihm die Versicherungsprämie aushändigen. Aber das ist nur ein Vorwand, um den skrupellosen Bandenchef endgültig auszuschalten.
Für zahlreiche Kritiker ist „Vier Brüder“ eine Art Neuverfilmung von „Die vier Söhne der Katie Elder“. Im Gegensatz zu Henry Hathaways Western-Klassiker spielt der spannende Thriller von John Singleton in der Gegenwart und in der Großstadt Detroit. Der erst kürzlich verstorbene US-Regisseur („Shaft“, „2 Fast 2 Furious“) erzählt den Rachefeldzug der Mercer-Brüder in für ihn gewohnter Manier geradlinig und gespickt mit rasanter Action. Superstar Mark Wahlberg verkörpert Bobby Mercer. Gangsterboss Sweet wird von Chiwetel Ejiofor („Doctor Strange“) dargestellt. (Text: ServusTV)
Das „Lexikon des internationalen Films“ lobte einst das Werk von Regisseur John Singleton: „Ein Großstadt-Western mit vertraut anmutender Figurenkonstellation und Actionszenen, die an Selbstjustiz-Filme der 1970er-Jahre erinnern.“ (Text: ATV II)
Deutscher Kinostart10.11.2005Original-Kinostart01.07.2005(USA) (Englisch)