Allein 2025 wurden Tausende Bücher aus Schulbibliotheken entfernt. Es sind vor allem Werke verboten, die sich mit Rassismus, Sexualität und LGBTQ+-Themen befassen. Besonders betroffen sind die Bundesstaaten Texas und Florida.
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In den USA tobt ein Kulturkampf. Auf der einen Seite Befürworter von Buchverboten, auf der anderen Bibliothekare, die das Recht auf Lesefreiheit verteidigen. Schulbibliotheken waren jahrzehntelang ein sicherer Ort des Lesens und Lernens, des ersten Kontakts mit der unbekannten Welt. Doch konservativen US-Aktivisten sind sie ein Dorn im Auge. Alles, was ihrem Weltbild nicht entspricht, soll entfernt werden: Es ist eine Liste mit 850 Titeln. (Text: 3sat)