Nina Hagen – Godmother of Punk

    D 2011
    Biografie (65 Min.)
    Nina Hagen mit Tochter Cosma und Sohn Otis. – Bild: ORF
    Ihr 1978 veröffentlichtes erstes Album „Nina Hagen Band“ machte die damals 23-Jährige zum Star und prägte das Frauenbild einer ganzen Generation. Junge Frauen, die Ende der 70er Jahre nach selbstbewussten, weiblichen Vorbildern suchen, finden in Nina das perfekte Role-Model. In ihren unmissverständlichen, provokanten Texten kritisiert sie althergebrachte Rollenklischees für Frauen, singt über Drogentrips, Onanie, lesbische Liebe und Abtreibung. Musikalisch errang sie innerhalb kürzester Zeit internationale Aufmerksamkeit und Anerkennung in ganz Europa, Nordamerika, Japan und Brasilien. Der Film „Nina Hagen – Godmother of Punk“ zeigt ihre Anfänge in der ehemaligen DDR und ihren kometenhaften internationalen Aufstieg nach der Ausbürgerung: Auftritte im US-Fernsehen, Konzerte in Rio vor rund 300.000 Zuschauern, Nina Hagen auf unzähligen Magazincovern weltweit. Sie lebt in Europa, Asien und den USA, zieht zwei Kinder von verschiedenen Vätern groß, heiratet dreimal, ohne sich je dauerhaft an einen Mann zu binden. Auch wenn sie wegen ihres schrillen Auftretens in den deutschen Medien nicht immer verstanden wird – für Nina Hagen ist „Showgirl-sein“ zwar Berufung, aber sie meint es immer ernst mit ihrer Suche nach Sinn und Weltverbesserung. Immer wieder macht sie sich stark für den Tierschutz und gegen Neonazis, sie unterstützt ein indisches Krankenhaus und Sterbehospiz und erhebt ihre Stimme schon seit den 80er Jahren gegen Atomkraft. Neben Nina Hagen selbst kommen im Film auch jene Menschen zu Wort, die eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielen. Ihre Mutter Eva-Maria Hagen und ihre Tochter Cosma Shiva Hagen, sowie ihr Ziehvater Wolf Biermann, aber auch die beiden Musiker Manne Praeker und Reinhold Heil von der Nina Hagen Band, Ex-Manager Jim Rakete und Ex-CBS-Manager Jochen Leuschner, die von Nina Hagen inspirierte Musikerin Peaches, das Künstlerduo Pierre et Gilles und die französische Sängerin Guesch Patti. Sie erzählen, wie sie Nina Hagen persönlich und in der kreativen Zusammenarbeit über die Jahre hinweg erlebt haben. Nina Hagen lebt ihre Träume und gehört zu den radikalsten populären Musikerinnen Deutschlands. Kommerzielles Interesse stand bei ihrer Musik nie im Vordergrund, und daher war sie auch einige Jahre ohne Plattenvertrag. Vor einiger Zeit sorgte Nina Hagen mit ihrem Übertritt zum Christentum wieder einmal für Schlagzeilen. 2009 liess sie sich christlich taufen und bekannte sich damit offiziell zu einem christlichen Gott, der ihr zum ersten Mal mit 17 Jahren während eines LSD-Trips erschienen sei. Mit ihrem Gospel-Album „Personal Jesus“, das ihr kommerziell erfolgreichstes Album seit über 20 Jahren ist, hat sie sich selbst einen lang gehegten Traum erfüllt. Der Film begleitet Nina Hagen auf ihrer Gospel-Konzertreise und ihrer „Unplugged-Kirchentour“ im Jahr 2010 in Portugal und Deutschland. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere: 16.08.2011 arte
    1. Sendetermine
    2. Crew
    3. Cast
    4. Reviews/Kommentare

    Sendetermine

      Mo 09.03.2015
    00:10–01:10
    00:10–ORF 2 (Österreich)
      Mi 30.04.2014
    22:55–23:55
    22:55–einsfestival
      Mi 30.04.2014
    20:15–21:10
    20:15–einsfestival
      Di 20.08.2013
    00:55–01:40
    00:55–rbb
      Fr 14.12.2012
    05:00–06:00
    05:00–einsfestival
      Do 13.12.2012
    15:45–16:45
    15:45–einsfestival
      Do 13.12.2012
    01:00–02:00
    01:00–einsfestival
      Mi 12.12.2012
    20:15–21:15
    20:15–einsfestival
      Fr 17.08.2012
    03:55–05:00
    03:55–arte
      Di 31.07.2012
    05:00–06:00
    05:00–arte
      So 29.07.2012
    23:45–00:50
    23:45–arte
      So 21.08.2011
    03:45–05:00
    03:45–arte

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