Giftiges Leder: Made in Bangladesh

    F / BD 2012 (Hazaribag, cuir toxique, 50 Min.)
    • Dokumentation
    12 Stunden täglich schuften sie für umgerechnet 40 Euro Monatsgehalt in den Gerbereien. Ihre Füße, Hände und Atemorgane werden von den chemischen Produkten stark belastet. Es wird mit hochtoxischen Substanzen, wie zum Beispiel Quecksilber, gearbeitet, die in Europa streng verboten sind. 90 Prozent der Lederarbeiter entwickeln schwere Krankheiten und nur wenige werden älter als 50 Jahre. – Bild: 3sat
    12 Stunden täglich schuften sie für umgerechnet 40 Euro Monatsgehalt in den Gerbereien. Ihre Füße, Hände und Atemorgane werden von den chemischen Produkten stark belastet. Es wird mit hochtoxischen Substanzen, wie zum Beispiel Quecksilber, gearbeitet, die in Europa streng verboten sind. 90 Prozent der Lederarbeiter entwickeln schwere Krankheiten und nur wenige werden älter als 50 Jahre.

    Innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte ist Bangladesch zu einem Zentrum für die weltweite Lederproduktion geworden. Doch die giftigen Arbeitsmethoden fordern ihren Preis von Mensch und Natur. In Hazaribag, einem Vorort der Hauptstadt Dhaka, drängen sich etwa 300 Gerbereien auf engstem Raum. Jedes Jahr werden etwa 14 Millionen Tierhäute hierhin transportiert, zu Leder verarbeitet und schließlich in die westlichen Länder verkauft. Das bringt dem Land mehr als 740 Millionen Euro ein. Die Menschen arbeiten hier unter unvorstellbaren, geradezu archaischen Bedingungen. Was muss passieren, damit sich etwas ändert? (Text: 3sat)

    Deutsche TV-Premiere05.03.20203sat

    Originalsprache: Französisch

    Sendetermine

    Do 05.03.2020
    22:55–23:45
    22:55–

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