Ein Abend mit Heinz Schenk

    D 2007
    Spielfilm (90 Min.)
    Bild: mdr
    Ein Abend mit Heinz Schenk – mdr
    Heinz Schenk – mit diesem Namen verbinden die meisten Menschen den „Blauen Bock“. Aber Heinz Schenk hat viel mehr Facetten und Talente. Er ist einer der Medienschaffenden, die den Beginn deutscher Rundfunk-Unterhaltung entscheidend mitgeprägt haben. Die Journalistin und Fernseh-Moderatorin Franziska Reichenbacher hat Freunde, Kollegen, Prominente und Wegbegleiter eingeladen, die über ihre Erlebnisse mit dem „Frankfurter Schlappmaul“ erzählen. Dabei überraschen die Gäste mit bisher unbekannten Anekdoten und Erinnerungen an das Zusammentreffen mit der hessischen Kult-Persönlichkeit. Franziska Reichenbacher interviewt Heinz Schenk zu seinen Erinnerungen und zeigt längst vergessene Perlen der Fernsehunterhaltung und Ausschnitte aus dem vielseitigen Leben des Moderators. Übrigens sind Heinz Schenk und Franziska Reichenbacher beide gebürtige Mainzer – also Rheinhessen – und haben auch noch das gleiche Sternzeichen – den Schützen. Zwei, die sich eben verstehen. Ob als Conférencier, Radio- und Fernseh-Moderator, Buchautor, Komponist, Texter, Karnevalist und Showmaster oder als Film-, Theater- und Fernsehschauspieler – überall hat Heinz Schenk seine hessische Note eingebracht. Bereits als Junge trat er in Mainz zum ersten Mal im Karneval in die Bütt. In den dreißiger Jahren parodierte er Leinwandgrößen wie Hans Albers, Heinz Rühmann, Theo Lingen und Hans Moser. Nach dem Zweiten Weltkrieg fing er beim Hessischen Rundfunk als Radiomoderator an und hatte seine ersten TV-Auftritte beim Sender Telesaar im Saarland. Einem breiten Publikum wurde Heinz Schenk bekannt als Radiomoderator des „Frankfurter Weckers“ und natürlich durch die Fernsehsendung „Zum Blauen Bock“, die er 21 Jahre moderierte. Dabei sang, textete und komponierte er die meisten seiner Lieder selbst. Mit seinem Lied „Es ist alles nur geliehen“ schaffte er es sogar in die Hitparade. Als Film- und Fernsehschauspieler trat er in Dieter Wedels Mehrteiler „Wilder Westen inclusive“ und in der Filmsatire „Kein Pardon“ mit Hape Kerkeling auf. Daneben spielte er in mehreren Produktionen des Volkstheaters Frankfurt. Anfang der neunziger Jahre kam er dann mit der Sendung „Fröhlich eingeSchenkt“ wieder auf den Fernsehbildschirm. Noch heute tritt er gelegentlich als Talkgast in verschiedenen Sendungen auf und überrascht durch seine sehr guten Kenntnisse über das Internet und Computer. Ein Abend mit unvergessenen Ausschnitten aus dem Radio-, Film- und Fernsehschaffen Heinz Schenks – oder um es mit ihm selbst zu sagen: „Mir Hesse, mir warn unserer Zeit immer voraus.“ – Heinz Schenk starb am 1. Mai 2014 im Alter von 89 Jahren. (Text: hr-fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere: 18.12.2007 hr-Fernsehen

    Sendetermine

    Di10.07.201823:25–00:55hr
    23:25–00:55
    Di01.05.201806:45–08:15hr
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    Fr01.05.201502:20–03:50hr
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    So04.05.201412:15–13:45hr
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    Mo03.10.201102:45–04:15hr
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    Sa03.10.200901:15–02:45hr
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