Die Nonne

    F / D / B 2013 (La religieuse, 112 Min.)
    • Drama
     – Bild: rbb

    Frankreich, 1765: Suzanne Simonin, ein begabtes Mädchen aus gutem Hause, soll auf Wunsch ihrer Eltern ins Kloster gehen. Dort verweigert sie jedoch das Gelübde und kehrt zurück. Pater Castella offenbart dem Mädchen daraufhin, dass sie ein uneheliches Kind ist, ihr Eintritt ins Kloster soll die Mutter von ihrer Schuld befreien. Im Kloster beginnt für sie ein Kampf um Selbstbestimmung und Erfüllung. Frankreich, im Jahr 1765: Die junge Suzanne Simonin stammt aus gutem Hause, ist begabt und aufgeweckt. Doch anstatt wie ihre beiden älteren Schwestern als angesehenes Mitglied der Gesellschaft eine Familie zu gründen, haben ihre Eltern für das Mädchen ein Leben im Kloster vorgesehen. Suzanne jedoch verweigert das Gelübde und kehrt zurück zu ihrer Familie.
    Daraufhin offenbart Pater Castella dem Mädchen seine Herkunft: Als uneheliches Kind sei Suzanne einem Leben in Armut geweiht. Ihr Eintritt ins Kloster soll die Mutter von einer weit in der Vergangenheit liegenden Schuld befreien. Erschüttert von dieser Enthüllung tritt Suzanne schließlich tatsächlich ins Kloster ein. Für die junge Frau beginnt damit ein langer Kampf um Selbstbestimmung und für ihr individuelles Glück. Guillaume Nicloux’ rauschhaft ausgestattete und beeindruckend fotografierte Literaturverfilmung „Die Nonne“ ist ein leidenschaftliches Plädoyer für ein unabhängiges Leben, für Courage und die Kraft, die durch die Gewissheit entsteht, das Richtige zu tun.
    Das Drama basiert auf dem zuerst 1796 erschienenen Roman „La religieuse“ von Denis Diderot, der als Klassiker der französischen Aufklärung gilt und bereits 1966 von Jacques Rivette für das Kino adaptiert worden war. Die französisch-deutsch-belgische Neuverfilmung von Guillaume Nicloux entstand an Originalschauplätzen, u.a. in den Klöstern Maulbronn und Bronnbach, der Kirche Notre-Dame-des-Marais in Villefranche-sur-Saône. In Deutschland feierte „Die Nonne“ Premiere im Wettbewerb der Berlinale 2013. Hauptdarstellerin Pauline Etienne war 2014 in Frankreich für einen César in der Kategorie beste Nachwuchsdarstellerin nominiert und in der gleichen Kategorie nominiert für den „Prix Lumiere“. In größeren Nebenrollen sind bedeutende Schauspieler des europäischen Kinos wie Isabelle Huppert, Lou Castel und Martina Gedeck zu sehen.
    „Ein Augenschmaus“ (Daniel Kothenschulte, Frankfurter Rundschau, 31.10.2013) (Text: BR Fernsehen)

    Deutsche TV-Premiere25.06.2015WDRDeutscher Kinostart31.10.2013

    Originalsprache: Französisch

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    Sendetermine

    Di 10.03.2020
    13:45–16:00
    13:45–
    Mo 02.03.2020
    00:55–02:40
    00:55–
    Fr 21.02.2020
    13:45–15:55
    13:45–
    Mi 19.02.2020
    20:15–22:00
    20:15–
    So 16.12.2018
    23:30–01:20
    23:30–
    Do 08.03.2018
    23:45–01:30
    23:45–
    Di 30.01.2018
    00:35–02:20
    00:35–
    Mo 25.09.2017
    23:50–01:40
    23:50–
    Sa 18.02.2017
    23:50–01:35
    23:50–
    So 20.03.2016
    23:15–01:00
    23:15–
    Do 25.06.2015
    23:15–01:05
    23:15–

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