Als das Wetter verrücktspielte – Die größten Naturkatastrophen im Westen

    D 2018
    Dokumentation (90 Min.)
    WDR Fernsehen ALS DAS WETTER VERRÜCKTSPIELTE - DIE GRÖSSTEN NATURKATASTROPHEN IM WESTEN, Ein Film von Lothar Schröder, am Freitag (11.01.19) um 20:15 Uhr. Der Pegel in der Kölner Altstadt im Dezember 1993 - das Hochwasser stieg um acht Zentimeter in der Stunde. © WDR, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter WDR-Sendung bei Nennung "Bild: WDR" (S2+). WDR Presse und Information/Redaktion Bild, Köln, Tel: 0221/220 -7132 oder -7133, Fax: -777132, bildredaktion@wdr.de – Bild: WDR
    Wetterkatastrophen wird es in Zukunft häufiger geben. Da ist sich ARD-Meteorologe Sven Plöger sicher. Mehr Starkregen, der ganze Stadtteile überflutet. Stärkere Orkane, die Dächer abdecken und Bäume entwurzeln. Lang anhaltende Dürresommer, die der Landwirtschaft die Ernte verderben. Am 18. Januar 2007 fegte der Orkan mit mehr als 200 km/h über das Land. 25 Millionen Bäume wurden allein in Nordrhein-Westfalen entwurzelt, die meisten davon im Sauerland und Siegerland. Kyrill kostete viele Menschen die Existenz und manche sogar das Leben. Ein Erdbeben erschütterte die Aachener Region. Am 13. April 1992 wackelte die Erde und zerstörte viele Häuser in Heinsberg. Selbst am Rhein waren die Wellen zu spüren. Kreuzblumen des Kölner Doms stürzten zu Boden. Zwei Jahre später flogen an einem heißen Sommertag faustgroße Hagelkörner auf den Dom und die Stadt. Sie durchlöcherten Glasdächer und Fenster und zerbeulten tausende von Autos. In Münster waren es zwanzig Jahre später „nur“ Regentropfen, dafür eine unglaubliche Menge. Teilweise fielen 290 Liter auf den Quadratmeter und überfluteten in kurzer Zeit das gesamte Stadtgebiet. Es goss heftig und ohne Unterbrechung, von drei Uhr nachmittags bis Mitternacht. Zwei Menschen ertranken dabei, im Keller bzw. im Auto. Der Jahrhundertsommer 2003 war genau das Gegenteil und das erste Wetterereignis, das Wissenschaftler in direkten Zusammenhang mit dem Klimawandel setzten. Mit 70.000 Toten war es eine der schlimmsten Naturkatastrophen in der Geschichte Europas. Von Mai bis September blieb es heißer und trockener als jemals zuvor. Am 25. November 2005 ging eine Milliarde Tonnen Neuschnee auf das Münsterland nieder und blieb auch auf den Stromleitungen liegen. Unter der Last des klebrigen Schnees brachen 82 Masten zusammen – Stromausfall bei 250.000 Menschen. Ochtrup im nördlichen Münsterland bibberte fast eine Woche ohne Heizung und Strom. Und denkt man in Köln an die Weihnachtszeit 1993 graut es heute noch vielen Menschen: Das Jahrhunderthochwasser. Schon zwei Tage vor Heiligabend standen Häuser in der Kölner Altstadt unter Wasser. In Bonn war der Ortsteil Beuel sogar 400 Meter landeinwärts geflutet. Das bedeutete für Tausende: Festliche Tage ohne Heizung und Strom. Die Dokumentation von Lothar Schröder blickt zurück auf die heftigsten Unwetter der letzten 25 Jahre. Ergänzt mit Analysen und Bewertungen von Sven Plöger. Oft reicht ein Stichwort und die Erinnerung an die Katastrophe kehrt zurück, wie beispielsweise Kyrill. (Text: WDR)
    Deutsche TV-Premiere: 11.01.2019 WDR
    Alternativtitel: Wetterchaos über Nordrhein-Westfalen
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      Sa 11.01.2020
    00:15–01:45
    00:15–tagesschau24
      Di 07.01.2020
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    20:15–tagesschau24
      Sa 04.01.2020
    13:45–15:15
    13:45–WDR
      Fr 03.01.2020
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