bisher 4 Folgen

  • Folge 1 (45 Min.)
    Michaela Grabherr füttert ein Lamm auf dem Schäflehof. – Bild: BR/​Katarina Schickling
    Michaela Grabherr füttert ein Lamm auf dem Schäflehof.
    Oberreute im Westallgäu: Ein Dorf, in dem Traditionen noch lebendig sind. Zugleich steht der Ort für strukturelle Herausforderungen: Die Milchwirtschaft, lange zentrale Erwerbsgrundlage, wirft besonders für kleine Höfe zu wenig ab, und der Wintertourismus ist durch den Klimawandel kaum noch tragfähig – der Skilift musste schließen. Oberreute im Westallgäu, fünf Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt: Ein Dorf, in dem Traditionen noch lebendig sind – wenn der örtliche Böllerschütze Feiertage mit einem donnernden Schuss begrüßt. Wenn sich beim Heimatabend fast mehr Einheimische als Touristen treffen. Oder wenn im Dorfladen jeder jeden kennt und grüßt. Und doch steht der Ort auch für strukturelle Herausforderungen, mit denen sich viele bayerische Dörfer gerade herumschlagen: Die klassische Milchwirtschaft, lange Zeit zentrale Erwerbsgrundlage der Bauern, wirft gerade für kleine Höfe zu wenig ab, um noch ein angemessenes Einkommen zu sichern. Und der Wintertourismus, seit den 70er-Jahren das zweite zentrale Standbein der Oberreuter, ist durch den Klimawandel kaum noch tragfähig. Der örtliche Skilift musste schließen. 1972 lief in der Reihe „Unter unserm Himmel“ das Dorfporträt „Die glücklichen Leute von Oberreute“ im BR Fernsehen. Das Milch-Thema klingt auch da schon an – damals ändert sich gerade die Vermarktungsstruktur, ein Bauer denkt ans Aufgeben und übergibt den Hof dann doch an seinen Sohn – der inzwischen endgültig aufgehört hat. Heute sind es junge Familien, die „ihr“ Dorf neu denken: Steffi und Nico Maucher, die mit einer modernen Heumilch-Käserei einen florierenden und zugleich nachhaltig wirtschaftenden Betrieb geschaffen haben, der Touristen aus der ganzen Region anzieht. Oder Michaela und Rainer Grabherr, die mit ihrem „Schäfle-Hof“ Bio-Schafmilch erzeugen. Manche Zukunftsvisionen erweisen sich heute als Bürde: das einstige Erschließungsgebiet Irsengund etwa. Drei alte Frauen verkaufen ihren Grund an einen Immobilienentwickler, für eine bescheidene Leibrente. Schon im alten Film klingt an, dass dieses Gebiet das Dorf verändern wird: Denn dort entstehen vorwiegend Ferienwohnungen und Zweitwohnsitze, was Folgen hat für die Struktur des Dorfes. Ein Drittel der Einwohner von Oberreute haben dort nur ihren Zweitwohnsitz und bringen entsprechend nur ein Drittel der Steuereinnahmen. Doch der Ort muss für alle diese Einwohner genauso etwa Straßen oder die Feuerwehr vorhalten. In der neuen Reihe „Daheim in … damals und heute“ werden Orte in Bayern besucht, über die der BR schon in der Vergangenheit berichtet hat. Geschaut wird, was sich verändert hat, was geblieben ist, und was die Gegend ausmacht. (Text: BR)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 02.03.2026 BR
  • Folge 2 (45 Min.)
    Campanile des Klosters Frauenchiemsee. Weiteres Bildmaterial finden Sie unter www.br-foto.de.
    Deutsche TV-Premiere Mo. 09.03.2026 BR
  • Folge 3 (45 Min.)
    Martina Bogdahn (links) und Christa Riedel vor der Mäusleinmühle.
    Zwischen 1970 und 2000 entstanden im südlichen Mittelfranken sieben künstliche Seen. Im Zentrum liegt der große Brombachsee – ein Freizeitparadies. Ein Filmteam hat dieses Jahrhundertprojekt begleitet. (Text: BR)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 06.03.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere Mo. 16.03.2026 BR
  • Folge 4 (45 Min.)
    Sonnenaufgang am Watzmann. Weiteres Bildmaterial finden Sie unter www.br-foto.de.
    Der Watzmann ist Deutschlands zweithöchster Berg und gehört zusammen mit dem Nationalpark Berchtesgaden und dem Königssee zu den schönsten Flecken in Bayern. Wie hat sich die Region in den letzten Jahrzehnten verändert? Und was muss geschehen, damit dieser Ort weiterhin so einzigartig bleibt? Mit seinen 2.713 Metern liegt der Watzmann mit all seinen Wänden und Graten komplett auf deutschem Gebiet. Hinsichtlich Berühmtheit steht er der Zugspitze aber in nichts nach, längst ist dieser außergewöhnliche Berg mit seiner einzigartigen Gestalt zu einem Wahrzeichen geworden. 1996 entstand ein spektakuläres filmisches Porträt von Deutschlands zweithöchstem Berg. Jetzt, genau 30 Jahre später, hat der BR-Autor Jürgen Eichinger nachgeforscht, was geblieben ist am und rund um den Watzmann, und was sich verändert hat. Um dies zu zeigen, kombiniert der neue Film alte Ausschnitte mit neu gedrehtem Material. Das Ergebnis ist das Porträt einer beeindruckenden Region im Wandel, mit spannenden, emotionalen Einblicken und überraschenden Erkenntnissen. Angesichts des Trubels um diesen berühmten Berg und jährlich steigenden Touristenzahlen gerät schnell in Vergessenheit, dass die Watzmann-Region auch Lebensraum für viele Menschen ist, teilweise seit Generationen. Wie ergeht es etwa dem Hüttenwirt vom Watzmann-Haus und wie dem Fischer vom Königssee? Was hat sich bei ihnen in den letzten 30 Jahren geändert? Wie sieht heute der Alltag bei den Nationalpark-Rangern aus? Der gesamte Watzmannstock und der Königssee sind Teil des 1978 geschaffenen Nationalparks Berchtesgaden. Das hat nicht nur positive Seiten, wie eine Rangerin erzählt: Waren es früher beispielsweise Drachen- und Gleitschirmflieger, die für Unruhe in dem eigentlich streng geschützten Naturschutzgebiet sorgten, sind es heute die E-Biker oder die Influencer. Der Filmautor porträtiert aber nicht nur Menschen, die am und mit dem Berg leben, er wirft auch einen Blick auf die landschaftlichen Highlights des Gebirgsstocks. So liegt auf der Westseite des Watzmanns das spektakuläre Wimbachgries, das als eines der beeindruckendsten Täler der gesamten Alpen gilt. Auf der Ostseite des Watzmann-Massivs liegt das wohl bekannteste Juwel: der Königssee. St. Bartholomä ist hier der Touristen-Hotspot schlechthin. Die kleine Halbinsel ist aber auch der Ausgangspunkt für die Besteigung der berühmt-berüchtigt Watzmann-Ostwand. Mit 1.800 m Wandhöhe gilt sie als die höchste Wand der Ostalpen. Eine Durchsteigung der anspruchsvollen Riesenwand ist nur etwas für geübte Bergsteiger. Auch 1996 hat das BR-Team versucht, die Wand zu erklettern. Einer der Bergführer von damals erzählt, was sich seither geändert hat, warum die Ostwand so gefährlich ist und bis heute 112 Todesopfer gefordert hat. In der neuen Reihe „Daheim in … damals und heute“ werden Orte in Bayern besucht, über die der BR schon in der Vergangenheit berichtet hat. Geschaut wird, was sich verändert hat, was geblieben ist, und was die Gegend ausmacht. (Text: BR)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 23.03.2026 BR
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