„Taboo“: BBC und FX produzieren Historienserie mit Tom Hardy

Ein Mann steht im Jahr 1813 gegen die Ostindien-Kompanie

Bernd Krannich
Bernd Krannich – 18.11.2014, 20:51 Uhr

Toim Hardy als Eames im Film „Inception“ – Bild: Warner Bros.
Toim Hardy als Eames im Film „Inception“

Die in Großbritannien in Entwicklung geschickte Historienserie „Taboo“ hat mit FX eine Abnehmer in den USA gefunden. Tom Hardy spielt in dem Projekt einen Abenteurer, der im Jahr 1813 von einer Expedition aus Afrika zurückkehrt. Im Gepäck hat er 14 Diamanten, die er auf wenig ehrenvolle Weise erworben hat. Nach seiner Rückkehr will er in der Heimat seinen Vater rächen, nach dessen Unternehmen die Britische Ostindien-Kompanie ihre begehrlichen Finger ausgestreckt hat. Bestellt ist zunächst eine achtteilige erste Staffel.

Mit seinem neuen Vermögen will Hardys Charakter die Handelsfirma seiner Familie vergrößern und so zum Konkurrenten der Briten werden. Dabei muss er zwischen den Interessen zweier verfeindeter Nationen manövrieren, Großbritannien und den jungen Vereinigten Staaten.

Steven Knight, mit dem Hardy schon bei „Peaky Blinders – Gangs of Birmingham“ zusammengearbeitet hat, fungiert als Autor. Ridley Scott mit seiner Scott Free London ist als Executive Producer an Bord, ebenso Hardys Hardy Son & Baker sowie Sonar Entertainment, das den internationalen Vertrieb übernommen hat.

In „Taboo“ fungiert die Britische Ostindien-Kompanie als großer Gegenspieler, der von Autor Knight als „zeitgenössisches Gegenstück von CIA, NSA sowie den größten und bösartigsten multinationalen Konzernen“ bezeichnet wird, „die alle zusammen von dem selbstgerechten Gefühl einer religiösen Berufung zu einem Block zusammengeschweist“ wurden. Auch Hardys Figur sei ein sehr fehlbarer und sehr verwirrter Charakter.

Die Dreharbeiten zu „Taboo“ sollen Mitte bis Ende 2015 beginnen, mit einer Ausstrahlung ist dann erst 2016 zu rechnen.

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