„Shots Fired“: FOX bestellt Mini-Serie über Rassenkonflikte

Tödliche Polizeischüsse sorgen für Rassenunruhen

Bernd Krannich
Bernd Krannich – 11.12.2015, 13:56 Uhr

Sanaa Lathan als Mona Fredricks in „Boss“ – Bild: Starz
Sanaa Lathan als Mona Fredricks in „Boss“

US-Sender FOX hat mit „Shots Fired“ eine neue Miniserie bestellt. Das Projekt beschäftigt sich mit den Auswirkungen eines tödlichen Schusswaffengebrauchs durch die Polizei in einer kleinen Stadt in Tennessee.

Ähnliche Vorkommnisse von überhartem Vorgehen von weißen Polizisten gegen Angehörige der schwarzen Bevölkerungsminderheit haben in den USA in den letzten Monaten und Jahren immer wieder zu Protesten bis hin zu Aufständen geführt. In der vorliegenden Serie wird es nach früheren Informationen um einen weißen Teenager gehen, der von einem Polizisten erschossen wurde, der einer anderen Bevölkerungsgruppe angehört.

Sanaa Lathan ist die designierte Hauptdarstellerin des Projekts, hinter dem das Autorenehepaar Gina Prince-Bythewood und Reggie Rock Bythewood steht (fernsehserien.de berichtete). Latham hatte bereits in Prince-Bythewoods Film „Love & Basketball“ eine Hauptrolle.

Die Hauptfigur ist eine Fachfrau in Sachen der Aufarbeitung von Polizeieinsätzen und wird zusammen mit einem Sonderermittler vom Justiz-Ministerium in die betroffene Stadt geschickt. Die beiden müssen mit dem Rampenlicht der Medien, der öffentlichen Diskussion über die Vorgänge sowie mit den immer wieder gewalttätig aufflammenden Protesten umgehen, während sie versuchen der Stadt rechtzeitig genug die „Wahrheit“ zu präsentieren – denn nur so kann von offizieller Seite „Gerechtigkeit“ hergestellt werden, bevor die Stadt unter dem sich aufstauenden Druck explodiert.

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