[UPDATE] „Transatlantic“: Trailer zur neuen Netflix-Serie der „Deutschland 83“-Schöpferin

Wahre Geschichte eines Fluchtnetzwerks zur NS-Zeit

Ralf Döbele
Ralf Döbele – 24.03.2023, 15:10 Uhr (erstmals veröffentlicht am 08.02.2023)

„Transatlantic“ mit Cory Michael Smith (M.), Gillian Jacobs (l.) und Amit Rahav (r.) – Bild: Netflix
„Transatlantic“ mit Cory Michael Smith (M.), Gillian Jacobs (l.) und Amit Rahav (r.)

Die neue Netflix-Serie der „Deutschland 83“-Ko-Schöpferin Anna Winger hat einen Starttermin erhalten. „Transatlantic“ geht am 7. April auf große, historische Seereise. Alle sieben Folgen der Miniserie werden an dem Freitag veröffentlicht.

ZUVOR: „Transatlantic“ erzählt die wahre Geschichte von Varian Fry, Mary Jayne Gold und ihrem Rettungsnetzwerk, das etwa 2000 Menschen die Flucht vor den Nationalsozialisten ermöglichte, darunter auch zahlreichen Künstlern, hinter denen die Nazis nach der Eroberung Frankreichs her waren. Einige der Fluchthelfer und ihre Schützlinge halten sich in einer Villa am Rande von Marseille versteckt, wo die tödliche Gefahr zu unerwarteten Kollaborationen und äußerst intensiven Liebesaffären führt.

In den Hauptrollen sind unter anderem zu sehen: Cory Michael Smith, bestens bekannt als „Riddler“ Edward Nygma aus „Gotham“, der hier den amerikanischen Journalisten Varian Fry spielt, der die Gräuel des Holocaust voraussieht und schließlich selbst als Retter aktiv wird; Gillian Jacobs als Mary Jayne Gold, eine amerikanische Erbin, die sich und ihr Vermögen ganz Frys Rettungsoperation verschreibt; und Lucas Englander („Parlament“) als Albert Hirschmann, die rechte Hand Frys.

Die menschliche Fähigkeit, selbst in den dunkelsten Zeiten voll und ganz zu leben, Freude zu finden und einen Sinn für Humor zu bewahren, steht im Mittelpunkt von ‚Transatlantic‘. Ich kann es kaum erwarten, dem Publikum diese Geschichte zu erzählen, so Anna Winger über das Format, das zum Teil auf dem Roman „The Flight Portfolio“ von Julie Orringer aus dem Jahr 2019 basiert. Gedreht wurde die Miniserie vor Ort in Marseille.

Winger fungiert als Showrunnerin und hat die Serie gemeinsam mit Daniel Hendler entwickelt. Regie führten Stéphanie Chuat, Véronique Reymond und Mia Meyer.

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