„Infiltration“: Serie um Alieninvasion geht in zweite Staffel

Apple TV+ gewährt umstrittenem Format Fortsetzung

Bernd Krannich
Bernd Krannich – 09.12.2021, 11:43 Uhr

"Infiltration": Serie um Alieninvasion geht in zweite Staffel – Apple TV+ gewährt umstrittenem Format Fortsetzung – Bild: Apple TV+/Boat Rocker Studios

Unmittelbar vor dem Finale der ersten Staffel der Apple-TV+-Serie „Infiltration“ (OT: „Invasion“) hat der Streaming-Dienst dem Format die Verlängerung um eine zweite Staffel gewährt – die zehnte Folge der ersten Staffel wird am Freitag (10. Dezember 2021) veröffentlicht. Damit gehen die meisten der aktuell in Ausstrahlung befindlichen Formate weiter.

Zuvor war das Science-Fiction-Epos „Foundation“ um eine zweite Staffel verlängert worden (Macher David S. Goyer träumte vor Serienstart von 80 Episoden) und „Truth Be Told“ mit Octavia Spencer wurde um eine dritte Staffel aufgestockt. Frühzeitig wurde hingegen angekündigt, dass die aktuelle, dritte Staffel von „Dickinson“ die letzte der Dramedy mit Hailee Steinfeld sein würde, während „Der Therapeut von nebenan“ als Miniserie eine in sich abgeschlossene Geschichte erzählt.

„Infiltration“ ist eine Variation von H.G. Wells’ Roman „Krieg der Welten“, wobei die Serienschöpfer Simon Kinberg und David Weil sich bewusst dafür entschieden haben, die Handlung auf verschiedenen Orten der Welt anzusiedeln, um der Serie auch ein internationales Appeal zu geben – die Vorlage von Wells lässt die Aliens in England angreifen. Allgemein kritisiert wurde die sehr langsame Erzählweise der ersten Staffel.

Als Hauptdarsteller der Serie fungieren Shamier Anderson, Golshifteh Farahani, Sam Neill, Firas Nassar und Shioli Kutsuna.

Kommentare zu dieser Newsmeldung

  • am

    Ich fand die Serie okay, auch den cliffhanger am Ende der 10. Folge. Im wesentlichen neue, unverbrauchte Darsteller, bei denen ich - anders als meine Vorredner - fand, dass diese ihre jeweiligen Rollen gut präsentiert haben. Die Musik gefiel mir am besten, so ähnlich wie Time von Hans Zimmer
    • am

      Zuerst einmal bin ich doch überrascht von Apple, diese erste Staffel als gelungen darzustellen und ihr eine zweite zu gönnen. Meiner Ansicht nach hapert es an allen Ecken und Enden. Die Idee selbst ist nicht ganz so verkehrt, lediglich die Umsetzung grottenschlecht gemacht. Eine extrem langsame Erzählung, ein sichtlich nicht ausgereiftes Drehbuch, schlecht ausgewählte Darsteller - die eigentlich nur permanent Nerven in ihren Rollen, eine Kamera Führung die zu wünschen übrig lässt, verwirrende Handlungstränge und vielerorts nur Fragezeichen.
      Zudem ist die Spannung eher schnarchend und eine Dramaturgie nicht vorhanden.
      • am

        Das sehe ich auch so. Zudem kann der japanische Teile ohne Verluste einfach weggelassen werden.
      • (geb. 1970) am

        Wie hätte die USA den ohne ein Ziel die Et´s angreifen können?

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