Um Himmels Willen
    • Staffel 17, Folge 3 (45 Min.)
      Bild: ARD/Barbara Bauriedl
      Verschärfte Sicherheitskontrollen in Kloster Kaltenthal: Stolpe (Markus Hering, l.) kann auch bei Bischof Rossbauer (Horst Sachtleben, r.) keine Ausnahme machen. – © ARD/Barbara Bauriedl

      Im Kloster neigen sich die Dreharbeiten dem Ende zu. Leider ist das Catering-Team wegen Krankheit ausgefallen, und Schwester Agnes’ Kochkünste scheinen die letzte Rettung für die Verpflegung der Filmcrew zu sein. Schwester Hanna erhält unterdessen Besuch von Norbert Singer. Vor vier Jahren ist seine Frau Beate aufgrund eines Hirn-Aneurysmas ins Koma gefallen. Unablässig hat sich Norbert um sie gekümmert und stets gehofft, dass sie wieder erwacht. Vor einiger Zeit hat er jedoch eine andere Frau kennengelernt – Linda Melbinger, die Kämmerin von Kaltenthal. Die beiden haben sich verliebt, und Linda versteht sich auch sehr gut mit Elisabeth, Norberts und Beates kleiner Tochter. Doch nun ist Beate unerwartet aus dem Koma erwacht. Norbert muss ihr die Wahrheit über seine neue Beziehung sagen, denn er will Linda nicht verlieren. Im Mutterhaus ist die Lage auch nicht entspannter. Die Mutter Oberin wird weiterhin von Schlaflosigkeit und Ängsten geplagt. Schwester Hildegard und Bischof Rossbauer kommen zu dem Schluss, dass Theodora dringend eine Therapie braucht. Hanna vermittelt ein Gespräch bei Frau Dr. Wohlschlegel, die überzeugt ist, dass nur eine Auszeit helfen kann. Vielleicht wäre ja das Kloster ein geeigneter Ort dafür? Bürgermeister Wöller will Hanna noch immer nicht verraten, welche Pläne er mit Kloster Kaltenthal hat. Hanna ärgert sich, denn auch von ihrer Idee einer landwirtschaftlichen Genossenschaft will er nichts hören. Wöller hat nur noch Augen und Ohren für Lena Reben. Um den Gemeinderat bei Laune zu halten, hat er für Oppositionsführer Lehmann und dessen Gattin ein Abendessen mit der Schauspielerin organisiert. Doch das gemeinsame Mahl läuft für Wöller nicht wie erhofft, und auch der Werbedeal mit dem Filmstar droht zu platzen. Denn Wöllers Erzrivale Hubert Ederer, der Bürgermeister von Auingen, hat ihr ein deutlich höheres Angebot gemacht. Der Gemeinderat will Wöller jedoch noch höhere Kosten für einen Werbevertrag nicht genehmigen, seine Kämmerin will kündigen und alle Welt scheint gegen den Bürgermeister zu sein! Schließlich opfert Wöller seine Idee von der Filmstadt Kaltenthal und bietet der Mutter Oberin das Kloster erneut zum Rückkauf an. Diesmal zu ihren Konditionen. Denn auf Lena Reben will er auf keinen Fall verzichten. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 23.01.2018 Das Erste
    • Staffel 17, Folge 4 (45 Min.)
      Bild: ARD/Barbara Bauriedl
      Sekretärin Marianne Laban (Andrea Wildner, l.) versucht den missgestimmten Wöller (Fritz Wepper, r.) mit einer Tasse Kaffee bei Laune zu halten. – © ARD/Barbara Bauriedl

      Wieder einmal sind Bürgermeister Wöllers Träume geplatzt. Nach dem jähen Aus seiner Zukunftsfantasien mit Lena Reben steckt er in einer tiefen Krise. Will er überhaupt noch Bürgermeister sein oder gibt es nicht doch vielleicht ein anderes Leben jenseits von Politik und Gemeinwohl? Hanna und ihre Mitschwestern sind heilfroh, dass sie ihr Kloster wiederhaben. Nun wollen sie ihre Idee der landwirtschaftlichen Genossenschaft realisieren. Ein kleiner „Wermutstropfen“ trübt jedoch die Freude: Die Mutter Oberin gedenkt, eine Zeitlang im Kloster zu wohnen. Sie sucht Stille und innere Einkehr. Im Zuge der Beerdigung des Kaltenthaler Bäckers Heinrich Lorenz wird Hanna von Harry Riesch, einem ehemaligen Obdachlosen, um Hilfe gebeten. Harry hat vor ein paar Jahren Heinrich Lorenz’ Leben gerettet und seitdem in der Bäckerei gearbeitet. Er sollte diese auch übernehmen, wenn der alte Lorenz in Rente geht, aber nun kam alles anders. Lorenz’ Tochter Iris, die mit ihrem Vater lange Zeit keinen Kontakt mehr hatte, will die alteingesessene Bäckerei an eine Billig-Kette vermieten. Harry hat den Mut verloren, denn die Kunden bleiben aus, und eine höhere Miete kann er nicht bezahlen. Die Landesregierung sucht einen neuen Standort für die Bundeswehr mit Truppenübungsplatz und Dienstleistungszentrum. Das Klostergelände wäre der ideale Ort dafür, und wenn Wöller der Deal gelingt, wäre es sogar möglich, in die Bayerische Staatskanzlei aufzurücken. Es gibt nur ein Problem, das Wöller natürlich erst einmal verschweigt: Das Kloster gehört der Gemeinde ja eigentlich gar nicht mehr. Mit allen Mitteln versucht er daher, den Vertrag mit dem Orden wieder rückgängig zu machen. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 30.01.2018 Das Erste
    • Staffel 17, Folge 5 (45 Min.)
      Bild: ARD/Barbara Bauriedl
      Dicke Luft zwischen Schwester Hanna (Janina Hartwig, l.) und Bürgermeister Wöller (Fritz Wepper, r.). – © ARD/Barbara Bauriedl

      Schwester Hanna wird vom Klinikarzt Dr. Brendel informiert, dass dem „Träume-Mobil“, einem umgebauten Ambulanzwagen, der es schwerkranken Patienten erlaubt, noch eine letzte und für sie wichtige Reise zu unternehmen, die Betriebserlaubnis aufgrund einer Anzeige entzogen wurde. Der Initiator des Projekts, Daniel Grünler, ist verzweifelt. Auch für die todkranke Mariella Raabe, die mit dem Fahrzeug an den Chiemsee fahren wollte, um sich dort mit einer Jungendfreundin zu versöhnen, ist das ein schwerer Schlag. Hanna bleibt nicht viel Zeit, das „Träume-Mobil“ zu retten. Schwester Hildegard taucht indes im Rathaus auf, nachdem Frau Laban sie darüber informieren musste, dass auf dem Kaufvertrag für das Kloster die Unterschrift der Mutter Oberin fehlt. Eine Lösung in Form einer Unterschrift von Theodora muss her, und zwar schnellstmöglich, denn schließlich steht die landwirtschaftliche Genossenschaft auf dem Spiel. Wöller macht jedenfalls richtig Druck und will den Vertrag so schnell wie möglich sehen. Unterdessen bekommt Schwester Lela überraschend Besuch von ihrer Freundin Yola, die mit ihren Kindern Tayo und Manou aus Nigeria nach Deutschland geflohen ist. Dem kleinen Tayo geht es sehr schlecht, und es besteht schnell der Verdacht, dass er mit dem Ebola-Virus infiziert sein könnte. Das Kloster wird sofort unter Quarantäne gestellt. Als Wachtmeister Meier das Gebäude sperren lässt, besucht Wöller gerade die Mutter Oberin. Nun sitzt er gemeinsam mit den Schwestern fest und muss warten, bis die eindeutigen Untersuchungsergebnisse vorliegen. Als die Quarantäne aufgehoben wird, macht Wöller Druck: Er will den Vertrag sehen! Hanna bleibt nichts anderes übrig, als ihm zu verraten, dass Theodora nicht unterzeichnet hat. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 13.02.2018 Das Erste
    • Staffel 17, Folge 6 (45 Min.)
      Bild: ARD/Barbara Bauriedl / ARD-Programmdirektion
       Der Rektor (Lutz Blochberger, l.) und Schwester Hanna (Janina Hartwig, M.), kümmern sich um Kai (Leander Butz, r.), dem Sarah die Nase blutig geschlagen hat. – © ARD/Barbara Bauriedl / ARD-Programmdirektion

      Bürgermeister Wöller ist bester Laune. Schwester Hanna musste ihm gestehen, dass die Mutter Oberin den Kaufvertrag für das Kloster nicht fristgerecht unterschrieben hat. Auch wenn die Schwestern auf dem mündlich geschlossenen Vertrag bestehen, fühlt sich Wöller siegessicher, lässt die Bundeswehr das Gelände schon mal unter die Lupe nehmen und im Klosterwald eine heimliche Probeübung durchführen. Hanna kümmert sich derweil um die 16-jährige Sarah Völkl, die einem Mitschüler die Nase blutig geschlagen hat. Direktor Knierer ist sehr ungehalten, weil Sarah sich in letzter Zeit öfter danebenbenommen hat. Auch ihre beste Freundin Lilly hat keine Erklärung für die Vorfälle. Nach anfänglichem Zögern vertraut sich Sarah schließlich Hanna an: Sie will künftig als Junge weiterleben und das nun endlich öffentlich machen. Doch während ihre Mutter hinter ihr steht und auch bereits alles mit Ärzten und Psychologen geklärt ist, stellt sich ihr Vater quer. Die Mutter Oberin hält sich immer noch zur Erholung im Kloster auf. Für ihre Mitschwestern ist das allerdings weniger entspannend, da sie ein recht strenges Regiment führt. Als Lela und ihre Freundin Yola zu spüren bekommen, dass die Fremdenfeindlichkeit in Kaltenthal gewachsen zu sein scheint, beschließt Theodora, gemeinsam mit Yola und deren Kindern nach München zurückzukehren. Dort hat Hildegard eine seltsame Entdeckung gemacht. Plötzlich liegt der Kaufvertrag, wie durch ein Wunder, unterschrieben auf dem Schreibtisch der Oberin. Vielleicht ein drittes Exemplar, das sie neulich übersehen hat? Sie kontaktiert sofort Hanna, die natürlich sehr erfreut ist zu hören, dass das Kloster nun doch im Besitz des Ordens ist. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 20.02.2018 Das Erste
    • Staffel 17, Folge 7
      Bild: ARD/Barbara Bauriedl / ARD-Programmdirektion
       Schwester Lela (Denise M'Baye, l.) übt mit Karsten (Benedikt Hösl, r.) Gitarre. – © ARD/Barbara Bauriedl / ARD-Programmdirektion

      Bürgermeister Wöller hat den unterschriebenen Kaufvertrag für das Kloster zwar erhalten, aber die Sache stinkt für ihn zum Himmel. Wöller will die Unterschrift von einem Fachmann auf Echtheit überprüfen lassen – kampflos gibt er das Kloster nicht auf. Schwester Hanna sorgt sich indessen um den Rentner Franz Hofer, der eigentlich zu Felicitas’ Sprechstunde gekommen und dann plötzlich im Klosterwald verschwunden ist. Zwar kann er mit Wachtmeister Meiers Hilfe bald gefunden werden, doch er wirkt verwirrt und orientierungslos. Handelt es sich um erste Anzeichen einer Alzheimer-Demenzerkrankung? Herr Hofer behauptet, keine Angehörigen zu haben, doch Hanna bezweifelt das und macht sich auf die Suche – mit Wöllers Hilfe. Die Schwestern Claudia und Lela sind überrascht, als ein Mitglied der Gang, die Lela und Yola mit fremdenfeindlichen Sprüchen belästigt haben, im Kloster auftaucht und darum bittet, dort seine Sozialstunden ableisten zu können. Vielleicht könnte er bei dem Aufbau der Genossenschaft helfen? Yola, die mit ihren beiden Kindern noch immer im Mutterhaus untergebracht ist, hat inzwischen eine freudige Nachricht erhalten: Ihr Bruder hat die Flucht aus Nigeria auch überlebt und wartet in Hamburg auf sie. Yola will so schnell wie möglich zu ihm. Die Mutter Oberin ist darüber sehr betrübt, weil sie sich mit dem kleinen Tayo angefreundet hat. Schweren Herzens muss sie Abschied nehmen. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 27.02.2018 Das Erste

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