• Das norddeutsche Reisemagazin
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    Bild: NDR
    Das norddeutsche Reisemagazin

    Naturerlebnis: Kraniche im KRANORAMA Die Kraniche kommen aus Skandinavien und Russland und sammeln sich ab September im Norden von Mecklenburg-Vorpommern, bevor sie in ihre Winterquartiere im Süden fliegen. Damit bietet sich die wunderbare Gelegenheit, die „Vögel des Glücks“, wie sie auch genannt werden, aus der Nähe zu beobachten. Möglich wird das bei geführten Wanderungen rund um das Kranichinformations-Zentrum Groß Mohrdorf und seit einiger Zeit auch im neuen KRANORAMA, einer barrierefreien Beobachtungsstation am Günzer See. Erlebnisse in der Natur: die Heilkraft des Herbstgartens Nützliches Wissen rund um die Heilkraft von Blüten und Wurzeln erfährt man im Wangeliner Garten. Dort stehen wachsen in unterschiedlichen Beeten Heil-, Nutz-, Trick- oder Duftpflanzen. Noch bis Mitte November kann man immer freitags mit im Garten arbeiten. Jetzt im Herbst fällt dort eine ganze Menge an: Pflanzen und Sträucher beschneiden, kürzen, teilen! Im Programm des Vereins stehen auch Kurse im Obstbaumbeschnitt, ökologisches Bauen mit Lehm oder Seminare und Workshops für Jugendliche rund um die ökologische Landwirtschaft. Sogar Übernachtungsmöglichkeiten werden angeboten, von der einfachen Unterkunft im Bauwagen bis hin zur Ferienwohnung in einem Lehmtonnenbau. Festung Friedrichsort: Craft-Beer, Bands und Handwerk zwischen alten Mauern Die Festung Friedrichsort befindet sich in unmittelbarer Nähe zum beliebten Badestrand Falckenstein bei Kiel. Es ist die einzige noch erhaltene Seefestung Deutschlands. Vor fast 400 Jahren ließ der dänische König Christian IV. an der schmalsten Stelle der Kieler Förde eine Festung erbauen, um Kiel gegen schwedische Angreifer zu verteidigen. Später wurde die Festung als Depotplatz und zur Unterbringung von Gefangenen genutzt. Als die Preußen kamen, wurden hier Kasematten errichtet. Diese sind heute noch erhalten und auch Teile der Wallanlagen und des Festungsgrabens. Bis 1961 gehörte die Anlage der Bundeswehr. Heute ist die unscheinbare alte Zitadelle mit ihrer wechselvollen Geschichte ein kulturhistorischer Schatz hinter dem Deich, der bei der Bevölkerung noch weitgehend unbekannt ist, denn sie wird nur zu besonderen Anlässen zur Besichtigung geöffnet. Die Gebäude, die sich heute in Privatbesitz befinden, werden dennoch genutzt: als Tonstudio und Probenraum für Musiker und von der jüngst gegründeten Küstenbrauerei. Haus am Meer: Frauenhotel in Nienhagen Vor zehn Jahren eröffnete Betreiberin Hildegard Benning ihr Hotel nur für Frauen in Mecklenburg-Vorpommern. Die Schweizerin Marianne Zaugg kennt das Haus am Meer schon, in dem ausschließlich Frauen Urlaub machen. Zusammen mit ihrer Freundin macht sie dort Radtouren und Wanderungen oder eine Ausfahrt mit dem hoteleigenen Segelboot. Es geht auf die Ostsee hinaus oder auch in die Hansestadt Rostock. In die weiße Villa an der Steilküste kommen alleinreisende Mütter und Töchter, Paare, Freundinnen, die Erholung suchen. Dort genießen sie die Beschaulichkeit des Ostseebades, die Gastlichkeit des Hotels und finden Ruhe oder aktive Freizeitangebote. Ruhig und beschaulich: Spaziergang durch Schnackenburg Die kleine Stadt Schnackenburg an der Elbe liegt am östlichsten Punkt Niedersachsens. Gegenüber am anderen Ufer ist schon Brandenburg. Vor der Maueröffung war hier eine Zollstation. Nach der Wende hat sich das Leben in dem kleinen Ort verändert, es ist ruhiger und beschaulicher geworden. Das schätzen besonders Radfahrer, Wanderer und Naturfreunde. Die „Nordtour“ hat Ur- und Neuschnackenburger durch ihren Alltag an der Elbe begleitet. Das physikalische Erlebniszentrum Phänomania in Büsum Büsum bietet viel: Wattwanderungen, Fischbrötchen, Spazierengehen, Wellness und die täglichen Verbindungen nach Helgoland. Das Nordseebad in Dithmarschen zeigt mit dem Erlebniszentrum Phänomania neuerdings auch, dass Bildung Spaß machen kann. Die „Nordtour“ begleitet eine Gruppe Jugendlicher, die im Phänomania Erlebniszentrum Büsum physikalische Erscheinungen und die Welt der menschlichen Sinne erleben. Kann man ein Auto mit einem Arm hochheben? Wie macht man Schallwellen sichtbar? Und was ist eigentlich ein Feuertornado? Fragen wie diese werden interaktiv im Phänomania im Gebäude der ehemaligen Sturmflutenwelt „Blanker Hans“ beantwortet. Das Katamaran-Floß für alle: unterwegs mit der Schaluppe in Hamburg An der Schaluppe, ein großes Floß für 100 Personen, haben junge Wilhelmsburger mit viel Eigeninitiative über ein Jahr lang gebaut. Damit wollen sie Hamburg zu Wasser erobern, fahren damit durch den Hafen und durch die Kanäle und nutzen es für Aktionen, für mobiles Kino, für Partys, für Kinder- und Erwachsenentouren. Gegen eine Spende kann man auf dem Kulturfloß mitfahren. Hinter dem Projekt steckt der Verein für mobile Machenschaften. Er ist auch an Land aktiv, zum Beispiel mit einer fahrenden Sauna für alle in Wilhelmsburg. Kulturdenkmäler inmitten der Stadt: Hamburger Brunnen Zu den Hamburger Kulturdenkmälern gehören auch die Brunnen in der Stadt. Heute führen sie zwar ein eher untergeordnetes Dasein, waren einst aber Symbole der Macht oder des Einflusses und wichtige Treffpunkte. Die „Nordtour“ hat herausgefunden, dass sie das immer noch sind und sich ein Ausflug dorthin lohnt. Nostalgie im Hansa Theater In den 1950er-Jahren war der Besuch von Hamburgs Varieté-Bühne ein Muss. Mit dem Wandel der Zeit fiel 2001 der letzte Vorhang, bis die Chefs des St. Pauli Theaters das ehrwürdige Gemäuer 2009 wiederbelebten. Nun gibt es von Oktober bis Februar wieder Varieté in Hamburg. Mit einem neuen Programm laden Zauberer, Komödianten und Akrobaten ins Hansa Theater zur neuen Spielzeit ein. Comiczeichner Stephan Höstermann und seine Wildvögel-Cartoons Der Comiczeichner Stephan Höstermann ist begeistert vom Vogelzug an der Nordseeküste und verfolgt mit wachem Auge das Verhalten der Zugvögel. Und das der Touristen, die jedes Jahr zu den Sammelplätzen strömen, um das Naturschauspiel zu beobachten. Das Markenzeichen von Stephan „Hösti“ Höstermann ist die Möwe Emma, mittlerweile ziert sie über 1.000 Produkte vom Krabbenkutter bis zum Frühstücksbrett. Seine Inspiration holt sich „Hösti“ immer direkt an der Küste: Er schaut den Leuten „aufs Maul“ und den Möwen aufs Gefieder und skizziert direkt vor Ort die kleinen Alltagskämpfe zwischen Küstenbewohner und Touristen. Im Herbst bekommen die Möwen dann Konkurrenz: In Neßmersiel am Vogelturm an der Strandstraße trifft Hösti auf den Nationalparkranger Onno Gent. Der Experte für Zugvögel ist fest eingebunden in die vom 14. bis 22. Oktober stattfindenden Zugvogeltage an der Küste. Zum ersten Mal gibt es in diesem Jahr ein Partnerland: Island. Weiter geht es mit der „Nordtour“ nach Harlesiel ins Restaurant Wattkieker. Dort steht ein viergängiges Spezialmenü auf der Karte passend zum Partnerland Island. (Text: NDR)

    Cast & Crew

    Moderator: Bärbel Fening

    Sendetermin

    Sa
    14.10.201718:00–18:45NDR
    18:00–18:45

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