Synchronlücken – Made in Germany (Teil 5)

    von Ralf Döbele

    Ralf Döbele – 19.05.2011

    „Rin Tin Tin“ („Adventures of Rin Tin Tin“)

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    In den Gründerjahren des US-Fernsehens wurden Serienepisoden wie am Fließband produziert: In nur fünf Jahren brachte es die Kinderserie „Rin Tin Tin“ auf immerhin 166 Folgen. Der kleine Rusty (Lee Aaker) wird nach dem Tod seiner Eltern von der 101. Kavallerie des Fort Apache adoptiert. Wo Rusty hingeht, folgt ihm dessen Schäferhund Rin Tin Tin auf dem Fuße.

    In Deutschland war „Rin Tin Tin“ schon deshalb besonders, weil es die erste US-Serie überhaupt war, die ab 1956 in der ARD ausgestrahlt wurde. So erstaunt es nicht, dass die Synchronlücken hier besonders massiv ausfallen. Zunächst wurden nur drei Folgen gezeigt, dann ab 1961 wurden 15 weitere ausgestrahlt. Doch danach war Schluss. die restlichen 148 Episoden sind bis heute nie in Deutschland ausgestrahlt worden.

    Weitere Film- und Serienversionen von „Rin Tin Tin“ entstanden in den folgenden Jahrzehnten und so manche davon haben es ins DVD-Regal geschafft. Doch weder in den USA noch in Deutschland ist die Originalserie aus den 1950ern bislang erschienen. Wiederholt wurden die 18 deutschen Episoden ebenfalls nie, lediglich der Film „Rin Tin Tin im Wilden Westen“ mit der Serienbesetzung wurde immer wieder gezeigt, zuletzt 2008 auf 3sat.

    Rin Tin Tin mit seinen kleinen und großen Herrchen: Rusty (Lee Aaker), Sgt. O’Hara (Joe Sawyer) und Lt. Masters (James Brown).Bilder: ABC
    Rin Tin Tin mit seinen kleinen und großen Herrchen: Rusty (Lee Aaker), Sgt. O’Hara (Joe Sawyer) und Lt. Masters (James Brown).
    Bilder: ABC

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