zurückStaffel 2: 2016, Folge 1–23weiter

    • Staffel 2, Folge 1

      AGRA versus Grüne Woche Nach dem II. Weltkrieg startet in der DDR eines der größten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Projekte, die Kollektivierung der Landwirtschaft. Um für dieses Wagnis positive Stimmung zu erzeugen, wurde jede Plattform genutzt, unter anderem auch die Landwirtschaftsmesse in Leipzig. Polyplay – Der einzige Spieleautomat der DDR Für die meisten ist es einfach nur simpler Elektroschrott. Für sie Goldstaub! Drei Männer auf historischer Mission mitten im Nirgendwo. Alte Kraftwerksanlagen, halbverfallene Ex-Kulturhäuser und Fabriken sind ihre Minen. Ihre Beute: Computertechnik á la DDR. War mein Vater ein Kettenhund Hitlers? Am Anfang stehen 200 Feldpostbriefe, die der Dessauer Anwalt Peter Zur aus dem Nachlass seiner Mutter erhält. Geschrieben hat sie sein Vater Guido Zur. Als Guido Zur 1955 starb, war sein Sohn gerade 5 Jahre alt. Das Fehlen des Vaters bedrückt Peter Zur sein Leben lang. Genau wie das schreckliche Gerücht, dass er ein „SS-Kettenhund“ gewesen sein soll, ein Deserteurjäger, der ab 1944 jeden, der die Front unerlaubt verließ, verfolgte und oftmals durch Exekution das Leben nahm. Meine erste Reise in den Osten Im Januar 1990 bricht ein Filmteam aus Bayern zu einer 3 wöchigen Reise in den „wilden Osten“ auf. 25 Jahre später, im vergangenen Jahr, macht sich das gleiche Team noch einmal auf den Weg, um die neuen alten Bekannten von damals noch einmal zu treffen und im Abstand der Jahre die Wiedervereinigung neu zu beurteilen. (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 12.01.2016 MDR
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    • Staffel 2, Folge 2

      Vor 20 Jahren gewann er die Vierschanzentournee: Jens Weißflog. Heute erzählt der sympathische Oberwiesenthaler bei „MDR Zeitreise“, was nach diesem absoluten Höhepunkt seiner Spitzensportlerkarriere alles an persönlichen und beruflichen Veränderungen auf ihn zukam. (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 26.01.2016 MDR
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    • Staffel 2, Folge 3

      DEFA – Schwester Agnes Es gibt wohl keinen ehemaligen DDR-Bürger, der sie nicht kennt: „Gemeindeschwester Agnes“ aus der beliebten Fernsehserie des DFF. MDR ZEITREISE hat ihre Entsprechung in der Realität, Regina Müller, getroffen. Genau wie Schwester Agnes war auch sie mit einer Schwalbe über Land unterwegs, genau wie die Filmfigur kannte auch sie keinen Feierabend und genau wie ihre literarische „Vorlage“ musste auch sie oft genug beherzt den nicht vor Ort befindlichen Arzt ersetzen. Vulkanausbruch vor 200 Jahren: Wetter macht Geschichte 2010 hielt ein isländischer Vulkan vor allem Flugreisende mehrere Wochen in Atem. Doch das war harmlos im Vergleich mit den Folgen des Ausbruchs des indonesischen Tambora im Frühjahr 1815. Mehr als 100.000 Tote waren in der direkten Folge zu beklagen aber es gab auch weit darüber hinausreichende Folgen wie Missernten, Hungersnöte, Wirtschaftskrisen, Massenauswanderungen in Europa und Amerika im „Jahr ohne Sommer“ 1816. Februar 1990, wem gehört das Volkseigentum? Dem Volk? In der Zeit zwischen Wende und Wiedervereinigung wurden verschiedenste Gesellschafts- und Wirtschaftssysteme gedanklich durchgespielt. Alles schien möglich aber nur wenig tatsächlich in der Realität umsetzbar. Am 12. Februar 1990 tagt der Runde Tisch zum zwölften Mal. Bürgerrechtler schlagen der Modrow-Regierung die Bildung einer Treuhandgesellschaft vor. City „Am Fenster“ „Klagt ein Vogel: ach, auch mein Gefieder – nässt der Regen, flieg ich durch die Welt, flieg ich durch die Welt … “, 1977 war das Jahr, in dem City mit „Am Fenster“ einen riesigen Erfolg landeten und Rockgeschichte schrieben. Weinende Geige, kryptischer Text, ein bisschen Folklore und die knarrend-klagende Stimme von Toni Krahl machen das Lied einzigartig. (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 09.02.2016 MDR
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    • Staffel 2, Folge 4

      Blutland Ukraine – Die vergessenen Gebeine

      Es sind Fotos, die es offiziell niemals geben dürfte. Aufgenommen von einem Fotografen aus Chemnitz. Johannes Hähle war überzeugter Nationalsozialist und Kriegsberichterstatter der Wehrmacht. Im Oktober 1941 macht er eine Fotoserie, die zu einem erschütternden Beweis des Holocaust wird. Die Bilder zeigen wie fast 1.900 Juden in den Tod geschickt werden.

      Vor 30 Jahren – Ermordung Olof Palmes

      Am Abend des 28. Februar 1986 wird der schwedische Ministerpräsident Olof Palme in Stockholm auf offener Straße erschossen. Weltweit war der charismatische Politiker in Sachen Menschenrechte und Abrüstung unterwegs. Seine Idee, eine atomwaffenfreie Zone in Mitteleuropa zu schaffen, wurde überraschend auch von der SED unterstützt.

      1983 bringt die Nato in Westdeutschland Pershingraketen in Stellung. Zuvor hatte der Kreml SS-20 Atomflugkörper in der DDR stationiert.

      „Die Friedensschützer“ – 60-jähriges NVA-Jubiläum

      Sie existierte von ihrer Gründung Anfang 1956 bis zu ihrer Auflösung 1990 gerade einmal 34 Jahre lang – die Nationale Volksarmee. Nichtsdestotrotz hat diese Institution nicht nur während ihres Bestehens für Polarisierung in Politik und Bevölkerung gesorgt und tiefe Emotionen ausgelöst. „MDR Zeitreise“ hat die Probe aufs Exempel gemacht und „getestet“ wie die Bevölkerung heute auf einen vermeintlichen NVA-Hauptmann in der Fußgängerzone Dresdens reagiert.

      „Der Schweigende Stern“ von Klietz

      „Wir alle wussten, dass es hier etwas extrem Geheimes gab. Doch selbst ich bin da nie hineingekommen“, erzählt Werner Grabolle, der letzte NVA-Kommandant des modernsten Truppenübungsplatzes der DDR. Bei den Einheimischen hieß es nur Klietz II oder der schweigende Stern. (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 23.02.2016 MDR
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    • Staffel 2, Folge 5

      Ostfrauen: Die Dokumentarfilmerin Sabine Michel erzählt bei MDR Zeitreise höchst persönlich und offen, wie sie selbst und ihre besten Freundinnen Mauerfall und Wende erlebt haben.

      Fremde Freunde in der DDR: Sie hießen zwar nicht so, aber auch in der DDR gab es Gastarbeiter. Sie kamen aus Polen, Ungarn, Vietnam und Mozambique. Anders als in der Bundesrepublik hatten sie kaum eine Möglichkeit, sich ein Leben in der DDR aufzubauen und die Familien nachzuholen. Wie hat sie in der DDR gelebt? Wie war ihr Aufenthalt staatlich geregelt? Gab es damals Rassismus?

      „Die Friedensschützer“ – 60 jähriges NVA-Jubiläum (Teil 2): Die „Nationalen Volksarmee“ existierte gerade einmal 34 Jahre lang. Nichtsdestotrotz hat diese Institution nicht nur während ihres Bestehens für Polarisierung in Politik und Bevölkerung gesorgt und tiefe Emotionen ausgelöst.

      Graphic Novel – Der Holocaust als Geschichtscomic?: Graphic-Novels als Grafik-Romane oder auch Comics in Buchformat sind zurzeit sehr angesagt. Sie beschäftigen sich nun zunehmend mit komplexen Sachgebieten. Aber eignen sich solche Comicgeschichten dazu, die beispiellosen Verbrechen der Nationalsozialisten zu veranschaulichen? (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 08.03.2016 MDR
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    • Staffel 2, Folge 6

      Während eines Besuchs des saarländischen Ministerpräsidenten Oskar Lafontaine bei DDR-Staatschef Erich Honecker im November 1985 einigten sich die beiden gebürtigen Saarländern auf die erste innerdeutsche Städtepartnerschaft. / Drei Monate nach dem Tod des früheren polnischen Innenministers Kiszczak findet man in seinem Nachlass brisante Akten. / Dieser zugegebenermaßen etwas sperrige Titel der derzeitigen Ausstellung im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle verstellt etwas den Blick auf die ungeheure Authentizität dieser Ausstellung. / Mit bissigem Witz und ironischem Charme berichtet Glatzeder von seiner Nachkriegskindheit im Ostsektor Berlins und den Anfängen seiner Schauspielkarriere. (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 22.03.2016 MDR
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    • Staffel 2, Folge 7

      * Die Geschichte des rechten Terrors in der Bundesrepublik: Der Terror von rechts ist mit dem NSU tief ins Bewusstsein der Menschen eingedrungen. Doch die Gruppe um Beate Zschäpe war bei weitem nicht die erste organisierte rechte Terroreinheit. Die Anfänge liegen weit zurück, doch sie wurden lange Zeit verharmlost oder gar als Terror von links eingeordnet. MDR ZEITREISE geht anlässlich der ARD-Spielfilmtrilogie und des Dokumentarfilms „Mitten in Deutschland“ der Frage nach, welche Anschläge und Terrorakte der Geschichte aus heutiger Sicht als von rechts organisiert anzusehen sind.

      * Das Gesicht der „Aktuellen Kamera“ – Klaus Feldmann im Portrait: Er ist am 24.März 80 Jahre alt geworden: Klaus Feldmann, das Gesicht der DDR-Nachrichten-Sendung „Aktuelle Kamera“. Dabei kam er eher zufällig zu diesem Job: weil ein Kollege am Tag des Mauerbaus in den Westen ging, fragte man kurzerhand den damals 25jährigen und seitdem war er nicht mehr aus dem Format wegzudenken. Eine Pause gab es dennoch, Feldmann soll betrunken die Sendung gesprochen haben. Wie konnte das denn passieren? Klaus Feldmann hat der MDR ZEITREISE die Frage nach diesem Fauxpas und viele weitere beantwortet.

      * Wer Glück hat … – ein Auto mieten in der DDR: Manche warteten jahrelang auf ein eigenes Auto, die Versorgungslage war in der DDR in diesem Punkt auch nicht anders, als bei Dachpappe, Ziegeln und Co. Aber immerhin hatte man die Chance eins zu mieten. In Leipzig gab es die größte Autovermietung der DDR und dort konnte man sich – wenn man Glück hatte – sogar einen Wartburg ausleihen. Für MDR ZEITREISE erzählt Günther Wächtler, der lange Chef von VEB Taxi war, zu dem die Autovermietung gehörte, welche Mühe man hatte, dem Ansturm der Leute zu bewältigen.

      * Crystal Meth: Die Geschichte einer synthetischen Droge: Die Droge Crystal Meth überschwemmt das MDR-Sendegebiet. Vor allem aus dem deutsch-tschechischen Grenzgebiet stammt die Substanz, die aufs schwerste abhängig macht und starke körperliche Schäden nach sich ziehen kann. Crystal findet man an Schulen, aber auch Menschen, die sich hohen Stress ausgesetzt fühlen, nehmen es ein. Die Droge ist ein Metamphetamin, das es aber bereits seit fast 80 Jahren gibt. Als Medikament Pervitin war es ab 1938 sogar salonfähig und eine Art Wunderwaffe im zweiten Weltkrieg. Als Panzerschokolade, Göringpillen, Stuka-Tabs ging ihre Verwendung in die Annalen nicht nur dieses Krieges ein. MDR-Zeitreise sprach mit dem Historiker Gorch Pieken über den Einsatz der Droge im Krieg und die verheerenden Folgen des Missbrauchs. (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 05.04.2016 MDR
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    • Staffel 2, Folge 8

      Bereits 1986 kam es im Anschluss an den Besuch Oskar Lafontaines bei Erich Honecker – einem anderen Saarländer – in der DDR zur ersten deutsch-deutschen Städtepartnerschaft. Und zwar zwischen Saarlouis ganz im Westen und Eisenhüttenstadt ganz im Osten der deutschen Republiken. „MDR Zeitreise“ über 30 Jahre gemeinsamen Weges. (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 19.04.2016 MDR
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    • Staffel 2, Folge 9

      Meine Geschichte: Vom Westberater zum heißen Ost-Dessous – Unternehmer Als Christopher Schwarzer aus München Anfang der 1990er-Jahre als Unternehmensberater in den Osten kam, war es für ihn wie „kurz nach dem Krieg in der Ostzone“ unterwegs zu sein. 1993 bekommt er das Angebot den Miederwarenbetrieb VEB Elastic-Mieder in Zeulenroda zu übernehmen. Doch trotz hoch motivierter Belegschaft und tatsächlich steigender Umsätze hat das Unternehmen keine Chance. 100-jähriger Todestag des Dresdner Odol-Königs Karl August Lingner Vor 105 Jahren fand die erste Hygieneausstellung in Dresden statt. Sie war wegen ihres riesigen Erfolgs Vorläuferin des Deutschen Hygienemuseums, das 1912 ebendort gegründet wurde. Einer der rührigsten Mitinitiatoren war Karl August Lingner (1861–1916). Täglich Hitler – „Hitler. Das Itinerar“ von Harald Sandner 56 Jahre und zehn Tage lang hat Hitler gelebt. Mehr als 4.000 Tage hat er das Deutsche Reich regiert. Für jeden Tag im Leben Hitlers hat nun ein privater Geschichtsfan nach 26-jähriger privater Sammelarbeit die genauen Aufenthaltsorte ermittelt. Ist das wirklich wichtige Geschichtsforschung oder einfach nur langweilige Aktenkleinkrämerei, was Harald Sandner da mit seinem 2.400 Seiten starkem Werk liefert? Mit dem Mut der Verzweiflung – Aufstand im Warschauer Ghetto Sie hatten nur sehr begrenzt Waffen und mussten sich aufgrund der hohen Verluste immer wieder neu organisieren: dennoch kämpften zwischen dem 19 April und dem 16. Mai 1943 etwa 1.000 Widerständler im Warschauer Ghetto gegen die vollständige Deportation seiner Bewohner. (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 03.05.2016 MDR
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    • Staffel 2, Folge 10

      * Salpetersäure und Methanol – 100 Jahre Leuna-Werke

      Mit der Industrialisierung Ende des 19. Jh.s entwickelt sich in Mitteldeutschland auch die chemische Industrie. 1916 wird in Leuna eine Fabrik zur Steigerung der Produktion von Düngemitteln und von Salpetersäure gebaut. Die Chemie wird für Leuna zur Erfolgsgeschichte. Nun zeigt eine Foto-Ausstellung im Schloss Merseburg die Menschen hinter den Produktionsjahrzehnten der Leuna-Werke. MDR ZEITREISE hat sie zusammen mit dem Ingenieurwissenschaftler Professor Thomas Martin und dem Kurator Joachim Riebel besucht.

      * Kalaschnikow & Doppelkorn – Das Männerbild der DEFA (Sdh. Doku Teil 2) Genau vor 70 Jahren – am 17. Mai 1946 übergibt der Leiter des Informationsamtes der sowjetischen Besatzungszone, Oberst Sergej Tjulpanow der Deutschen Film AG in Potsdam Babelsberg die Lizenz zur „Herstellung von Filmen aller Kategorien“. Die DEFA ist geboren und eine wechselvolle Geschichte mit zahlreichen Helden und Anti-Helden, mit Zwängen und Verboten beginnt. MDR ZEITREISE erinnert daran, welchen Einfluss der Mauerbau auf Schauspieler, Regisseure und Filme hatte.

      * Selbstbewusstsein oder Größenwahn? – Zukunfts-Visionen der Vergangenheit Leipzig wächst! Mehr als 10.000 Menschen kommen seit einiger Zeit jedes Jahr neu dazu. Im Rathaus hat man ausgerechnet, dass es im Jahr 2030 sogar schon 770.000 Einwohner sein könnten. Das klingt zwar gemessen an den 520.000 derzeitigen Leipzigern sehr viel – wäre aber gar nichts allzu Neues … Im Jahr 1930 hatte Leipzig schon einmal mehr als 700.000 Bewohner. Da konnte man schon mal ein bisschen wagemutig werden. Noch heute finden sich In den Archiven Pläne für unglaubliche Großprojekte, die damals zwar nur teilweise umgesetzt dafür aber umso wilder geträumt wurden … MDR ZEITREISE wühlt sich durch die Akten und diskutiert mit dem Architekturhistoriker Peter Leonhardt und dem Autor Thomas Braatz, was davon für uns heute eventuell noch interessant ist.

      * Abseitsfalle oder Doppelpass – Fangeschichten des Zonenfußballs Fußball und Politik? Ein heißes Eisen! Denn wer einst hinter welchen Kulissen manipuliert hat, wen vom Platz und damit aus dem Meisterschaftsrennen schickte, ist bis heute mehr umstritten als geklärt. Gut für Projektionen, Mythen, Literatur … Das und vieles, was beim Fußball noch dahinter steckt, begreifen die Schriftsteller Frank Willmann und Andreas Gläser früh. Frank Willmann aus Weimar und Andreas Gläser aus Berlin sind echte Fans des Zonenfußballs: Der eine fiebert mit, wenn der FC Carl Zeiss Jena den Platz betritt und der andere war und ist Anhänger des BFC Dynamo. In MDR ZEITREISE erzählen sie von den Geschichten, die sie in all diesen Jahren gesammelt haben. Über Traum und Elend, Fluchten und Revolten im Fußball-Land DDR. Ihr Buch ist eine faszinierende Reise zur Terra Incognita „DDR-Fan“. (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 17.05.2016 MDR
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    • Staffel 2, Folge 11

      Mein Onkel, der Nazi-Kripokommissar? Als Kind war Leopold Jetzinger von seinem Onkel Arthur mehr als schwer beeindruckt. Er hatte ein ausgesprochen charismatisches Auftreten und war Kriminalpolizist in Dessau. Dann wurde er 1942 auch noch auf eine „geheime“ Mission nach Paris geschickt. Die perfekte Matrix für die Fantasie eines kleinen Jungen. Doch nach dem Krieg kommt der Onkel, um sich ein paar Tage bei seinem Bruder – Leopolds Vater – zu verstecken und dann ganz unterzutauchen. Was war während der Nazi-Zeit geschehen? Hatte sich der Onkel etwas zuschulden kommen lassen? MDR ZEITREISE ist mit Leopold Jetzinger auf Spurensuche seiner Ahnen unterwegs. Money, Money, Money – Die Geschichte des Geldes Es gab tatsächlich einmal eine Welt ohne Geld. Denn Geld ist keine natürliche Erscheinung und entwickelt sich vor etwa viertausend Jahren. Wieso aber kam es auf, was kann es, warum beherrscht es uns so? „Im Grunde ist Geld ja immer nur ein Versprechen. Das Versprechen, dass man hinterher mit diesem Geld Waren oder Güter kaufen kann“ sagt Dr. Jens Beutmann im Gespräch mit MDR ZEITREISE. Das Geld, das heute im Umlauf ist, besteht zu neunzig Prozent aus Nullen und Einsen, ist also virtuell und ein mächtiges Instrument mit wenig Substanz. Bilden wir uns den Wert nur ein? Warum hat es so einen großen Einfluss auf uns? Wir gehen auf Entdeckungsreise durch die neue Ausstellung „Geld“ im Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz. Produktpiraterie im Vogtland Plauener Spitze ist eine Marke, die heutzutage jeder kennt. Gardinen, Tischdecken und Taschentücher, aber auch laufende Meterware machen das Sortiment aus. Für den modernen Geschmack inzwischen meist etwas zu hausbacken im Design – doch das war nicht immer so! Vor 100 Jahren war Spitze aus Plauen die Spitze der Haute Couture und heiß begehrt in aller Welt. Im Zeichen des raffiniert durchbrochenen Stoffs erlebte die Stadt seinerzeit – auch dank nicht ganz lauterer Mittel – einen regelrechten Boom. MDR ZEITREISE beleuchtet die aufregende Spitzen-Spitzel-Geschichte Plauens. Überfall auf die Sowjetunion 1941 Vor 75 Jahren – am 22. Juni 1941 – überfiel die deutsche Wehrmacht die Sowjetunion. Ein mörderischer Krieg begann. An der „Ostfront“ kämpften 10 von insgesamt 17 Millionen Wehrmachtsoldaten. Dem Überfall folgt zunächst ein rascher Vorstoß der Wehrmacht. Der Kampf gegen die Invasoren wurde als nationale Aufgabe des ganzen sowjetischen Volkes erlebt. Deshalb wird dieser Krieg bis heute in Russland „Der Große Vaterländische Krieg“ genannt. Etwa 27 Millionen Sowjetbürger fielen ihm zum Opfer und werden heute noch mit monumentalen Denkmalen erinnert. MDR ZEITREISE erklärt wie dieser Vernichtungskrieg bis heute im Gedenken der ehemaligen Sowjetunion verankert ist. (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 31.05.2016 MDR
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    • Staffel 2, Folge 12

      * Körperkulturistik – Von der DDR-Führung argwöhnisch beobachtet und von den Ereignissen im Westen abgeschnitten, entwickelte sich in der DDR eine ganz eigene Gemeinschaft von Kraftsportenthusiasten. Die Bodybuilder waren vor allem auf ihre legendäre Improvisationskunst angewiesen. MDR ZEITREISE sprach mit dem Bodybuilder Andreas Müller aus dem sächsischen Werdau über die „Körperkulturistik“ in der DDR.

      * Fußballgeschichte Leipzigs – Wo wurde der DFB gegründet? Wo fand die erste Deutsche Meisterschaft statt? Wer war der erste Deutsche Meister überhaupt? Die Antwort lautet auf alle Fragen LEIPZIG: Anlässlich der Fußballverrücktheit zur Fußball-EM, der Bekanntgabe des neuen Spielplans der Bundesliga und des spektakulären Aufstiegs von RB Leipzig in die 1. Bundesliga schaut MDR ZEITREISE heute einmal mit Experten (Gerlinde Rohr vom Sportmuseum Leipzig), Fans (André Göhre, Fan und Hobbyhistoriker) und ehemaligen Spielern (Horst Slaby, früher bei Chemie Leipzig) zurück auf die wirklich wechselvolle, teilweise ziemlich unbekannte und dennoch sehr großartige Fußballgeschichte der Stadt Leipzig.

      * Spur der Ahnen Danzig – Jörg Rainer Kittner vermutet ein düsteres Familiengeheimnis in der Danziger Zeit seiner Eltern. Seine Mutter ist – so weiß er aus einem Dokument, dass er nach ihrem Tod fand – die zweite Ehefrau seines Vaters. Doch wer war die erste? Sein Vater gab ihm nie Antworten und bei seiner eigenen Suche stößt er auf Schweigen. Nun bangt er: hat sein Vater seine erste Frau einer Karriere im Nationalsozialismus geopfert? MDR ZEITREISE Hat ihn bei seiner Suche unterstützt und Erstaunliches zutage gefördert.

      * Ethnologie vs. Ideologie – Ausstellung zu Rassismus in Dresden – Ein wilder Gorilla entführt eine wehrlose weiße Frau. Diese eindrucksvolle Plastik begrüßt den Besucher einer aktuellen Sonderschau der Dresdner Kunstsammlungen zum Thema Rassismus und dessen Geschichte. Im Kern der Ausstellung wird der Blick auf die unermessliche Sammlung von Bernhard Struck mit mehr als 50.000 Bilddokumenten gelenkt. Mit scheinbar rein anthropologischem und ethnologischem Interesse versuchte Struck durch obsessives Sammeln eine genetisch bedingte Minderwertigkeit bestimmter Menschen zu belegen. MDR ZEITREISE versucht beim Besuch der Sonderschau Licht ins Dunkel rassistischer Verirrungen zu bringen. (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 28.06.2016 MDR
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    • Staffel 2, Folge 13

      * Der Traum von Olympia. Die Nazi-Spiele 1936 Vor 80 Jahren, im August 1936 beginnen die Olympischen Sommerspiele in Berlin. Eine perfekte Inszenierung. Das Deutsche Reich präsentiert sich als modernes, weltoffenes Land. Im Gastgeberland der perfekt organisierten olympischen Idylle sitzen jedoch 50.000 Menschen in Gefängnissen und Lagern, es hat eine Bücherverbrennung gegeben und die Juden werden seit der Machtübernahme systematisch aus dem öffentlichen Leben verdrängt. Eine beeindruckende Dokumentation der ARD zeigt, wie hinter der Fassade die Olympischen Spiele von der Politik missbraucht wurden. Erzählt aus der Perspektive von zwei Menschen, der jüdischen Hochspringerin Gretel Bergmann und dem Wehrmachtsoffizier Wolfgang Fürstner.

      * „Geschichte Mitteldeutschlands“: Wladimir Iljitsch Lenin Im ersten Film der vierteiligen Staffel „Geschichte Mitteldeutschlands“ geht es um die Oktoberrevolution in Russland. Im April 1917, ein halbes Jahr vor dem revolutionärem Umsturz, erreicht ein Telegramm aus Stockholm das Auswärtige Amt in Deutschland, in dem steht „Lenin: Eintritt in Russland geglückt. Er arbeitet völlig nach Wunsch.“ Was bedeutet diese Depesche? War der radikale russische Berufsrevolutionär eine Marionette der deutschen Außenpolitik? Ein Handlanger der aggressiven Mächte, die gerade einen Weltkrieg angezettelt haben? Während auf den Schlachtfeldern Europas die Jugend verreckt, hat Lenin mit dem Kaiserreich gedealt? Diesen Fragen geht der Film „Lenin, die Deutschen und der Zarenmord“ nach.

      * Hinter den Kulissen von „Geschichte Mitteldeutschlands“ Nicht nur als Lenin-Darsteller ist der beliebte Schauspieler Martin Brambach in der neuen Staffel zu sehen. Er ist zugleich der neue Moderator, der durch die vier Filme führt. Wie und mit welcher Sorgfalt die Filme entstehen, darüber hat „MDR Zeitreise“ mit Regisseur Peter Pippig und Martin Brambach bei einem Setbesuch bei den Dreharbeiten zum Auftaktfilm gesprochen.

      * Klein aber wozu? Die Geschichte der Gartenzwerge Kitsch oder Kunst, guter oder schlechter Geschmack – aus deutschen Vorgärten ist er jedenfalls nicht wegzudenken: Der Gartenzwerg. Unter den 20 heiligsten Kühen der Deutschen, nach denen eine Zeitschrift einmal fragte, lag der Gartenzwerg auf Platz zwölf! Zwar deutlich hinter dem Schäferhund, aber noch vor dem Vatertag und der Rindsroulade. „MDR Zeitreise“ hat mal geschaut, was der kleine Kerl im Laufe der Jahre schon so alles mitgemacht, eingesteckt und vorgezeigt hat.

      * Burgen und Schlössertour bei „MDR um 4“ Für Mitteldeutschlands Geschichte stehen besonders seine prächtigen Burgen und Schlösser, die zu einer Zeitreise einladen. Doch wohin fahren, welche Burg, welches Schloss lohnen einen Ausflug?! Unsere Kollegen von „MDR um 4“ werden ab dem 18. Juli täglich wieder die schönsten und interessantesten Burgen und Schlösser aus dem Sendegebiet vorstellen. „MDR Zeitreise“ gibt einen kleinen Vorgeschmack. (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 12.07.2016 MDR
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    • Staffel 2, Folge 14

      Träume vom Dach der Welt

      Wie kommt es, dass ein Berg im Pamirgebirge Pik Leipzig heißt? Der Teil vom Dach der Welt in Zentralasien ist schon zu DDR Zeiten die Leidenschaft des Hobbybergsteigers Ralf Brummer aus Leipzig. Doch Reisen in die Sowjetunion werden damals ohne besonderen Anlass nicht genehmigt. 1988 schlägt er der Stadt eine Erstbesteigung im Pamir vor. Der Clou: Ein bisher namenloser 6000er Gipfel soll fortan Pik Leipzig heißen.

      Der entschlossene Hitlerattentäter – Henning von Tresckow

      Herbst 1941: Seit zwei Jahren marschiert die Wehrmacht von Sieg zu Sieg. Ihr Oberbefehlshaber Hitler gilt für viele als militärisches Genie und unangreifbar. Doch als der Russlandfeldzug wankt, sinkt sein Rückhalt unter führenden Militärs. Die begangenen Verbrechen hinter der Frontlinie veranlassen Henning von Tresckow, Generalstabsoffizier der Heeresgruppe Mitte in Smolensk, endgültig zum Aufbau eines Widerstands.

      Geschenke des Himmels – 70 Jahre Care-Pakete

      Die schönsten Geschenke in seinem Leben vergisst ein Mensch wohl nie wieder! Für Anita Stapel und Hans Wunder war das ein Paket mit insgesamt 40.000 Kalorien – bestehend aus Corned Beef, Honig, Kaffee, Zucker, Rosinen, Ei und Schmalz: ein „Care Paket“. „Care“ steht für die größte Hilfsaktion der Geschichte, gegründet von den Amerikanern. Allein nach Deutschland werden zwischen 1945 bis 1960 zehn Millionen Pakete verschickt.

      Mundpropaganda des Ostens – Weltfestspiele der Jugend 1973

      Ostberlin 1973: acht Millionen FDJler und Jugendliche aus aller Welt kommen zum Feiern bei den Internationalen Weltfestspielen der Jugend zusammen. Ein Sommer der Liebe, das rote Woodstock im grauen Sozialismus. Jürgen Karney, damals Schallplattenunterhalter, also DJ, berichtet noch heute begeistert von einer total „hormongeschwängerten“ Atmosphäre. Doch gab es wirklich Toleranz und Weltoffenheit? (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 26.07.2016 MDR
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    • Staffel 2, Folge 15

      Exquisit vom Küchentisch – Mode selbst gemacht:

      Nähen war eine Art Notwehr gegen die sozialistische Eintönigkeit der Massenware auf den Stangen der Geschäfte und Centrum Warenhäuser. Wer weder Geld fürs Exquisit noch Westverwandtschaft hatte und trotzdem etwas Besonderes anziehen wollte, der musste einfach selbst Hand anlegen. Doch auch hier blieben Hürden zu nehmen, denn schon die Stoffbeschaffung war mitunter äußerst kompliziert.

      Meine Geschichte: Der Tag, an dem die Mauer gebaut wurde:

      Sigrid Altenpohl lebt 1961 in Ostberlin, die Familie ihres Mannes ist in den Westen gegangen. Im Sommer 1961 besucht das Paar die Familie in Westdeutschland. Über Nacht trennt sie die Mauer von der alten Heimat. Peter Fernitz dagegen ist wenige Tage vor dem Bau der Mauer in Berlin, schlägt aber ein verlockendes Angebot aus, das ihn nach Westdeutschland geführt hätte. Er kehrt zurück in die Heimat. „MDR Zeitreise“ beleuchtet die historische Situation und deren Einfluss auf das Leben der Menschen, die sich oft bis heute fragen: „Was wäre gewesen, wenn … ?“

      Kein Ende der Trauer: Die Familie:

      Genaue Zahlen über die Toten an der Mauer gibt es nicht. Dokumentiert sind tödliche Schüsse in über 130 Fällen. Namen und Daten sind bekannt. Es wurden Prozesse geführt gegen die Mauerschützen. Doch die genauen Umstände? Die Geschehnisse liegen 30, mitunter sogar 45 Jahre zurück. Die Betroffenen, die Hinterbliebenen schauen immer noch verzweifelt auf das, was an der Berliner Mauer geschah. Es lässt sie nicht los.

      Ein Revolutionär wird 90: quo vadis Kuba?:

      Am 13. August feiert Fidel Castro seinen 90. Geburtstag. Es ist schwer vorstellbar, wie es aussehen soll, das Eiland in der Karibik nach dem Ableben des Maximo Lider. 50 Jahre lang hat er mit seinem Charisma aber auch mit seiner unerbittlichen Härte das Land geprägt. 2008 ist er von der politischen Bühne abgetreten ist und hat seinem Bruder Raul die Geschäfte übertragen. Nichts konnte Castro von seinem „sozialistischen Weg“ abbringen. Doch was hat ihn selbst eigentlich zu dem werden lassen, der er ist? (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 09.08.2016 MDR
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    • Staffel 2, Folge 16

      „Geliebte weiße Maus“ – Zum 35. Todestag von Rolf Herricht

      Jahrzehntelang brachte er die Republik zum Lachen. Egal ob als „Geliebte weiße Maus“ oder mit seinem „Dauerkumpel“ Hans-Joachim Preil. Im Film und auf der Bühne. Eigentlich heute noch. Rolf Oskar Ewald Günter Herricht – kurz der Rolf – war DER Komiker der DDR. Dabei war er eher ruhig und galt als menschenscheu.

      „Republikflucht in den Tod“ – Die Selbstverbrennung des Pfarrers Brüsewitz

      Es ist was faul im Staate findet Oskar Brüsewitz, er ist Pfarrer in Rippicha. Christen dürfen zwar auch in der DDR ihren Glauben ausüben, werden aber vielfach in der Gesellschaft benachteiligt. Brüsewitz predigt, Brüsewitz protestiert. Doch er verliert sich selbst und verliert immer mehr an Rückhalt, auch unter den Seinen. Und sieht nur noch einen einzigen Ausweg: Am 18. August 1976 fährt der Pfarrer zur Zeitzer Michaeliskirche, stellt zwei Protestplakate auf, übergießt sich selbst mit Benzin und zündet sich an. Als menschliche Fackel will er Licht in der Finsternis der DDR verbreiten.

      Ungeschönter DDR-Alltag in Noten – Der Kult-Blueser Stefan Diestelmann

      Er war der ungekrönte Blues-König in der DDR. Jener Musik, die im Osten den Aussteigern, Hippies, Trampern, also all jenen, die dem verordneten Einerlei des Staatssozialismus wenigstens für die Dauer eines Konzerts oder einer Langspielplatte entrinnen wollten, als Fluchtmöglichkeit diente: Stefan Diestelmann.

      Zinnen, Zwinger, Zugbrücken – Das erste deutsche Burgenmuseum eröffnet

      Dicke Mauern. Zugbrücken, die hoch gezogen werden können. Schöne Burgfräulein. Ritter in schweren Rüstungen und Minnesänger. Bei dem Wort „Burg“ hat jeder sofort ganz klare Bilder im Kopf. Es gibt ein großes Interesse am Thema, und dementsprechend existieren 25.000 Burgmuseen allein im deutschsprachigen Raum Mittteleuropas. Sie alle widmen sich vor allem den Geschichten ihrer eigenen Burg. Nun soll aber auf der Veste Heldburg in Thüringen eine Ausstellung eröffnet werden, die die Burg und das Leben dort als Ganzes generell in den Blick nimmt. Sozusagen ein universelles Burgmuseum. (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 23.08.2016 MDR
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      3. Sendetermine
    • Staffel 2, Folge 17
      Erweiterung der MDR-Zeitreise-App um 360-Grad-Videos. Im Bild ein Beispiel von den Dreharbeiten auf dem Theaterplatz in Dresden. – Bild: MDR/Friederici
      Erweiterung der MDR-Zeitreise-App um 360-Grad-Videos. Im Bild ein Beispiel von den Dreharbeiten auf dem Theaterplatz in Dresden. – Bild: MDR/Friederici

      Jedes Jahr am zweiten Samstag im September findet in Deutschland der Tag des Offenen Denkmals statt. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Gemeinsam Denkmale erhalten“. „MDR Zeitreise“ hat aus diesem Anlass eine APP-Erweiterung mit Schwerpunkt Denkmale Mitteldeutschlands produziert. Diesmal stellen wir u.a. die aufwendigen 360°-Filme dazu vor. (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 06.09.2016 MDR
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    • Staffel 2, Folge 18

      * Laufrad, Hochrad, Pedelec – Das Fahrrad wird 150

      Erst ist es schwer, das Gleichgewicht dabei zu halten, aber wenn man es dann einmal verinnerlicht hat, verlernt man es sprichwörtlich sein ganzes Leben lang nicht mehr: Das Fahrradfahren. Beliebte Alternative vieler Städter fürs Auto: um den feierabendlichen Stau zu umfahren, zusätzlich ein wenig Bewegung in unseren sonst so bewegungsarmen Alltag zu bringen und abends mal nach zwei Bier oder Weinchen noch unbeschadet und unbehelligt nach Hause zu kommen. Nun wird es 150 Jahre alt, seine Vorfahren liegen sogar knapp zwei Jahrhunderte zurück. „MDR Zeitreise“ will mit einem Blick in die aufregende Vergangenheit gratulieren.

      * Made in GDR – Die selbstgebaute Herz-Lungen-Maschine von Halle

      Metallblöcke vom Schrottplatz, Keilriemen aus Leipzig, Rohre vom KfZ, Schläuche aus München, ein Nähmaschinenmotor, eine Mischbatterie aus dem Haushalt, eine Fahrradkette. Alles richtig zusammen gebastelt und im Handbetrieb in Gang gesetzt, hat tatsächlich mehr als 1.000 Menschenleben gerettet. Heute erklären Günter Baust (Anästhesiologe) und Hans-Dieter Pauer (Biomedizintechniker) bei „MDR Zeitreise“, wie sie Anfang der 1960er Jahre am Universitätsklinikum Halle mit dem Kardio-Chirurgen Karl-Ludwig Schober und vielen weiteren KollegInnen in Feierabendarbeit eine hochkomplexe Herz-Lungen-Maschine gebaut haben, die über viele Jahre erfolgreich in Betrieb war.

      * Das geheime Kapitel der DDR – Ost-Hooligans (Wdh. 11.10.2011)

      Gewaltbereite Fußballfans kennt jeder. Oft liest, hört und sieht man von ihnen. Zu DDR-Zeiten war das anders: Hooligans sind ein größtenteils unbekanntes Kapitel des DDR-Fußballs, denn damals war die Berichterstattung darüber ein absolutes Tabu für Öffentlichkeit und Medien. „MDR Zeitreise“ hat mit zwei Insidern über dieses weitestgehend verheimlichte und finstere Kapitel der DDR-Fußballgeschichte gesprochen.

      * Freuds wissenschaftlicher Vater – Wilhelm Wundt Psychostar!?

      Von Siegmund Freud hat heutzutage wohl fast jeder schon einmal gehört: Psychologie, Analyse, Unterbewusstsein sind die Schlagworte, die einem zuerst in den Sinn kommen. Einer der Siegmund Freuds Erfolge erst möglich gemacht hat, wird in diesen Tagen in Leipzig geehrt: Wilhelm Wundt. „MDR Zeitreise“ erinnert an den leidenschaftlichen Forscher. Bis heute genießt er international den Ruf einer der bedeutendsten Gründerväter der modernen Psychologie zu sein. In Leipzig erinnert jetzt nicht nur die Wundtstraße, sondern auch eine Ausstellung an ihn. (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 20.09.2016 MDR
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    • Staffel 2, Folge 19

      Verkehrsregeln Ost, West, Gesamtdeutsch – Grüner Pfeil & CO Grüner Pfeil, Null-Promille, Ampelmännchen – Wieviel DDR steckt in unserer Bundesdeutschen Straßenverkehrsordnung? Und wie war das eigentlich damals – in den Jahren 1989 und 1990? MDR ZEITREISE erinnert sich ein bisschen augenzwinkernd zusammen mit Fachleuten und einigen echten Perlen aus dem Archiv an wilde Zeiten im Straßenverkehr. * Massenmord durch Hunger – 75 Jahre Beginn der Blockade Leningrads Sie werden Blokadniki genannt – die Überlebenden der Blockade Leningrads. Vor 75 Jahren begann dieses Kriegsgräuel, das in seinem Ausmaß einzigartig in der Geschichte ist. Hitlers Vorhaben sollte sämtliche 5 Millionen Einwohner der Stadt durch Hunger töten. Der Plan ging zum Glück nicht auf. Dennoch fielen mehr als 1 Millionen Menschen der Blockade zum Opfer. Die meisten von ihnen Kinder. MDR ZEITREISE hat die damals 5jährige Dorothea Abramovna Palej, die damals 7jährige Natalja Viktorovna Jahn und den damals 12-Jährigen Leonid Beresin bei einem Vereinstreffen der Überlebenden in Berlin getroffen * Wem gehört das Volkseigentum? – Eine Idee und ihre Geschichte Im Februar 1990 wurde am Runden Tisch der DDR Regierung ein Vorschlag zur Verteilung des Volkseigentums an alle DDR Bürger vorgestellt. Die Idee war, dass die DDR – Bürger sich nicht nur als Konsumenten sondern auch – mit diesem Startkapital des Volkseigentums – an der Marktwirtschaft beteiligen könnten. Erarbeitet hatten diesen Vorschlag Ökonomen und Naturwissenschaftler. Der Vorschlag war im Einigungsvertrag noch als Kann-Bestimmung enthalten fiel dann aber völlig unter den Tisch. Warum eigentlich? War er völlig absurd oder hat er einfach nur keinen Weg in die Öffentlichkeit gefunden? MDR ZEITREISE hat mit dem Physiker Gerhard Gebhardt, der damals das Konzept wissenschaftlich erarbeitet hatte und dem renommierten Ökonomen Professor Hans Werner Sinn über das Scheitern dieser Idee und dessen Folgen gesprochen. * Geburtstag einer Deutschen Ikone – Der Stahlhelm wird 100 Jahre Mitten in die Kriegshölle von Verdun vor 100 Jahren fiel zumindest zeitlich SEINE Geburtsstunde. Im Grunde ist er nur ein gestanztes Stück Stahlblech. Eigentlich soll er die Köpfe der Soldaten vor Granatsplittern schützen, aber man kann ihn auch als Nachttopf benutzen, eine Suppe darin kochen oder mit ihm Fußball spielen. Spätestens als Kopfbedeckung mutiert er aber zu einem Symbol. Einem Symbol soldatischer Gemeinschaft und Stärke. Einem deutschen Symbol – vielleicht sogar zu einem der deutschesten überhaupt: Der Stahlhelm. Wie der Stahlhelm zu so einer Ikone wurde und welche Rolle Mitteldeutschland dabei spielte, erfahren Sie heute bei MDR Zeitreise. (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 04.10.2016 MDR
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    • Staffel 2, Folge 20

      Spaß und/oder Ernst des Jenaer Physikerballs 1956 Herbst 1956: In Ungarn wird der Volksaufstand blutig niedergeschlagen. Zarte Hoffnungsgedanken werden durch den Einmarsch der Sowjetarmee und deren rigorosem Vorgehen im Keim erstickt. Doch in der Studentenschaft der mathematisch-physikalischen Fakultät der Universität Jena regt sich leiser Widerstand: Forderungen werden formuliert, beschlossen und nach oben weiter gegeben. Zum Fasching kommt als Kulturprogramm eine kritische Satire zur Aufführung. „MDR Zeitreise“ ist im Gespräch mit den drei engagierten „Spaßmachern“ von damals. Karl-Heinz Jagusch, Peter Herrmann und Heinz Steudel erzählen von ihren damaligen Ideen und Empfindungen. Meine Geschichte: Marieluise Seidel und „Die Kinder von Golzow“ Marieluise Seidel ist 62 Jahre alt. Verheiratet. Mutter zweier Töchter und lebt mit ihrem Mann Steffen in Köln. Soweit so normal. Doch als Marieluise 1961 in Golzow zusammen mit 26 weiteren Kindern eingeschult wird, beginnt der Filmemacher Winfried Junge sein Langzeitfilmprojekt „Die Kinder von Golzow“. Reichsdeutsch oder NVA – Der Stahlhelm wird 100 Jahre, 2. Teil Heute ist der Helm nur noch ein Museumsstück. Aber für nahezu alle DDR-Männer war es die offizielle Kopfbedeckung ihrer Monate oder Jahre bei der „Asche“, also im Wehrdienst. Der Stahlhelm der NVA war das Symbol der DDR-Streitmacht. Aschersleben – Wunderbar verwandelt Sie ist die älteste Stadt Sachsen-Anhalts. Berühmtester Sohn Ascherslebens ist der heute in Leipzig lebende Künstler Neo Rauch. Ob marode Altstadt oder verfallende Industrieruinen im heutigen Bestehornpark und -Campus: Aschersleben ist wunderbar verwandelt. Wir blicken zurück auf eine Zeit, in der die Altstadt verfiel und vom vollständigen Abriss bedroht war. (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 18.10.2016 MDR
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    • Staffel 2, Folge 21

      Hackie, Bockwurst, Pusztagold – Die MITROPA wird 100 Schon 1916 wird die MITROPA, die Mitteleuropäische Schlafwagen- und Speisewagen AG, gegründet. Nach der Deutschen Teilung kann die DDR den klangvollen Namen übernehmen und erwirtschaftet jährlich Hunderte Millionen mit Bahnhofsgaststätten und Zugservice. Zum 100. Geburtstag gratuliert MDR ZEITREISE im Gespräch mit Klaus-Dieter Kretschmann und Brigitte Becker zwei „Mitropisten“ vom Verein der Mitropafreunde e.V. mit Erinnerungen an den Service im Schlafwagenbetrieb, bei der Weißen Flotte und den kleinen „Luxus“ aus der Welt des Reisens. Das Geheimnis im Schacht – Kalkabbau Lengefeld Heute steht es als technisches Denkmal unter Denkmalschutz. Doch noch bis zum Dezember 2015 wurde tonnenweise Kalk und Marmor abgebaut. Die Kalkförderung reicht am Standort Lengefeld weit zurück. 1528 wird sie das erste Mal schriftlich erwähnt. Durch die lange Nutzung blieb hier ein sehr geschlossener Bestand erhalten, der heute als Denkmal und Museum einen sehr anschaulichen Einblick in die fast 500-jährige Geschichte der Kalkförderung und -verarbeitung gewährt. MDR ZEITREISE trifft Günther Schönherr, der hier 36 Jahre lang u.a. als Sprengmeister „eingefahren“ ist und Roberto Sachse vom Museum Lengefeld, der sich heute noch über einen „Aufreger“ aus dem Jahr 1955 ereifern kann. Was wurde aus der SED? Die ARD präsentiert demnächst eine neue, nicht nur für alle „gelernten“ DDR-Bürger ausgesprochen interessante Dokumentation. MDR ZEITREISE hat sich vorab informiert und stellt den Film von Jan Lorenzen vor. Der frühere SED-Abgeordnete Norbert Voigtsberger hat darin zum ersten Mal ein besonders brisantes Interview gegeben. Er kam nämlich mit dem direkten Auftrag zum außerordentlichen Parteitag im Dezember 1989, die Auflösung der Partei zu fordern. Es wird anders kommen, das ist bekannt. Aber welche Tumulte, Zerwürfnisse und Probleme dieser Antrag auslöste, ist bis heute kaum dokumentiert. Kann man Know-How deportieren?! – Wissenschaftler in die SU Herbst 1946: nach dem Sieg über die Nationalsozialisten rekrutieren die Alliierten jede Menge Spezialisten, die mit ihrem Know-How in den Ländern der Siegermächte arbeiten soll. In Jena haben die Sowjets damals großes Interesse an den Spezialisten von Schott-Glas, darunter auch die Familie Rötger. Tochter Adelheid ist damals 6 Jahre alt. Sie kann sich erinnern, wie schwer sich ihre Mutter mit dem neuen Land tat, aber wie sie als Kind einfach Anschluss fand. Eine Geschichte mit zwei Seiten über fünf Jahre in der Sowjetunion. (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 01.11.2016 MDR
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    • Staffel 2, Folge 22

      Tradition – Ähnlichkeiten zwischen Mao und Xi? Zwischen 40 und 76 Millionen Todesopfer schätzen Historiker hat die Regierungszeit Mao Zedongs (1949–1976) gefordert. Die offizielle Lesart im heutigen China ist sehr klar: 70% was Mao getan hat, ist gut und 30 % davon ist schlecht. Darüber hinaus findet öffentlich kaum eine kritische Auseinandersetzung statt. Als 2013 Xi Jinping die Macht als Staatspräsident übernimmt, gibt es Hoffnung auf einen liberalen Kurs. Xis Familie hat selbst unter Maos Kulturrevolution gelitten. Doch diese Hoffnung erfüllte sich bisher nicht. Xi Jinping versteht sich als Maos Erbe und sein Schüler. Hysterie – Die Angst vor dem Scheintod im 18. und 19. Jahrhundert Etwa in der Mitte des 18. Jahrhunderts geschah etwas höchst Seltsames: Es ging ein Gespenst um in Europa – das Gespenst der Angst vor dem Scheintod. Die Angst davor lebendig begraben zu werden, war damals nicht ganz unbegründet, denn die seinerzeitige Medizin hatte noch keine genauen Parameter um den Tod zweifelsfrei festzustellen. Vom Hobbyhistoriker zum geschätzten Experten Jens Fischer ist seit 26 Jahren Goldschmied in Weißenfels. Seit zehn Jahren ist er darüber hinaus auch Ringträger des Krostitzer Ringes. Eine Auszeichnung die jedes Jahr von der Ur-Krostitzer Bierbrauerei zusammen mit einem Geldpreis an einen verdienten Hobbyhistoriker der Region verliehen wird. Was Geschichte anbelangt, ist Jens Fischer Laie. Er hat keine historische Ausbildung. Aus eigenem Interesse und mit viel Akribie hat er zwei zeitaufwendigen Darstellungen der Weißenfelser Goldschmiedegeschichte geschrieben. Inzwischen gilt er als Koryphäe auf diesem Gebiet. Skandal – Eine Abi-Rede entgegen der Norm Im Jahr 1989 nutzt der Abiturient Guido Weißhahn die Gelegenheit des Abi-Balls, um eine Rede wider das Erstarken neonazistischer Kreise und Ideen anzuprangern. Ein Thema, welches in der damaligen DDR gern verdrängt und totgeschwiegen wurde. Entsprechend groß ist der Aufruhr, denn Weißhahns Rede hervorruft. Sein Staatsbürgerkundelehrer Werner Reckziegel, Jahrgang 1943, ist überzeugter Sozialist und Antifaschist. Auch ihn schockiert Weißhahns Rede damals gewaltig. (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 29.11.2016 MDR
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    • Staffel 2, Folge 23

      Weihnachten – Die Erste: Apfelsinen von unseren Freunden aus Kuba

      Sie waren grün. Eigentlich auch nicht wirklich lecker. Eher ziemlich strohig und zäh. Denn da wo sie herkamen, wurden sie eigentlich nur zur Saftherstellung angepflanzt. ABER: in der DDR sollten sie den kosten- bzw. valutaintensiven Einkauf von wesentlich schmackhafteren, saftigeren Orangen aus diversen ‚kapitalistischen‘ Ländern ersetzen. „MDR Zeitreise“ ist diesmal unterwegs auf einer interessanten Exkursion u.a. mit Wirtschaftshistoriker Dr. Matthias Judt, der alles um, über und mit Kubaorangen erforscht hat.

      Weinachten – Die Zweite: Vom „arzgebirgischen Ruchermanel“

      Weihnachtszeit: Kerzenschein und Plätzchenduft. Weihnachtslieder klingen durch die heimischen Räume und ein ganz besonderer Duft darf nicht fehlen! Der Duft des Räuchermännchens. Ob Nachtwächter, Sattler oder Waldarbeiter – die Ausformungen sind Liebhabersache – aber Hauptsache ist, dass aus dem rundgeöffneten Mund Rauch kommt! „MDR Zeitreise“ fragt zwei Seiffener Traditionsholzhandwerker und einen Spielzeugmuseumsmann, wo diese putzigen Holzgesellen eigentlich herkommen und was die Kunden in der DDR alles so anstellten, um an die begehrten Männchen zu kommen. Denn die meisten von Ihnen wurden ins Ausland verkauft. (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 13.12.2016 MDR
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    Erinnerungs-Service per E-Mail

    Wir informieren Sie kostenlos, wenn MDR Zeitreise im Fernsehen läuft.

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