Neujahrsgottesdienst mit Papst Franziskus

    80 Min.
    Seit der argentinische Jesuit Jorge Mario Bergoglio als Papst Franziskus an der Spitze der katholischen Kirche steht, fasziniert er viele mit seinen einfachen Worten und Gesten. Unmissverständlich stellt er sich auf die Seite der Armen und fordert eine "Theologie auf den Knien". Er ist kein wortgewaltiger Redner. Doch seine Worte gehen zu Herzen, seine Bilder prägen sich ein. – Bild: Johannes Moths /​ BR /​ BR/​Johannes Moths
    Seit der argentinische Jesuit Jorge Mario Bergoglio als Papst Franziskus an der Spitze der katholischen Kirche steht, fasziniert er viele mit seinen einfachen Worten und Gesten. Unmissverständlich stellt er sich auf die Seite der Armen und fordert eine "Theologie auf den Knien". Er ist kein wortgewaltiger Redner. Doch seine Worte gehen zu Herzen, seine Bilder prägen sich ein.

    Papst Franziskus wünscht, dass sich das ganze Volk Gottes auch im neuen Jahr auf den Weg macht. Auf den Weg zu einer Kirche, die „anders“ ist, die nicht nur um sich selbst kreist, und die sich nicht in den Elfenbeinturm zurückzieht, sondern die sich mit Elan und Ausdauer allen Menschen zuwendet, besonders denen, die am Rande stehen. Der „Synodale Weg“ ist dabei für ihn der ureigene Weg der Kirche im dritten Jahrtausend in die Zukunft. Trotz aller internen Probleme und einer weiteren Welle der Pandemie startet Papst Franziskus mit Zuversicht ins neue Jahr. Der Gottesdienst am Neujahrsmorgen soll die Hoffnung stärken, dass es Wege aus der Krise gibt, und den Menschen Mut machen, die Welt mit offenem Herzen zu verändern. „Um von einer anderen Zukunft zu träumen, müssen wir Geschwisterlichkeit anstatt Individualismus als Organisationsprinzip wählen“, so Papst Franziskus. Traditionell feiert die katholische Kirche an Neujahr das Hochfest der Gottesmutter Maria und ruft zum Frieden in der Welt. Zum 9. Mal feiert Papst Franziskus als Oberhaupt von 1,33 Milliarden Katholiken den Neujahrsgottesdienst. Seit dem Beginn seines Pontifikats und der ersten Reise zu den Gestrandeten auf der Insel Lampedusa geht der Papst aus Argentinien ungeachtet aller Proteste seinen Weg. Er steht für eine Kirche der Armen, protestiert gegen eine Globalisierung der Gleichgültigkeit. Der Weltfriedenstag wird seit 1968 begangen. Papst Paul VI. hatte ihn in der Zeit des atomaren Wettrüstens eingeführt und damals zur Einhaltung der Menschenrechte, zum Leben in Frieden und Liebe aufgerufen. Im Anschluss an den Gottesdienst betet Papst Franziskus das Angelusgebet und spendet den Segen für ein gutes und glückliches neues Jahr. Es kommentieren Monsignore Erwin Albrecht und Andrea Kammhuber. (Text: BR Fernsehen)

    Cast & Crew

    Kommentar: Monsignore Erwin Albrecht, Andrea Kammhuber

    Erinnerungs-Service per E-Mail

    TV Wunschliste informiert Sie kostenlos, wenn Gottesdienste im Fernsehen läuft.

    Auch interessant…