Magie der Moore

    D 2015
    Dokumentation (130 Min.)
    Jan Haft im Moor - bei den Filmaufnahmen. – Bild: HR/BR/Nautilusfilm
    Überall in Europa gibt es Moore: in den Ebenen und Hügelländern des Nordens, in den Mittelgebirgen, in und vor den Alpen. Wohl jedem ist das Moor ein Begriff, aber kaum jemand weiß Genaueres, viele halten Moore für „schauerliche Orte“. Und die Realität scheint diesem Vorurteil – manchmal – Recht zu geben. Doch das Moor ist voller Wunder und Rätsel und viel mehr als eine lebendige Schatztruhe vor der Haustüre. Trotzdem ist lediglich noch ein Prozent der mitteleuropäischen Moore intakt. Nur diese Moore wachsen und bilden Torf. Immerhin werden viele abgetorfte Moore wieder vernässt, also „renaturiert“. Aber der Heilungsprozess benötigt Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte. Die verbliebenen Moore sind Naturjuwelen – kleine, oft versteckt gelegene und wenig beachtete Urlandschaften mit einer bemerkenswerten Fauna und Flora, die, im rechten Licht besehen oder gefilmt, berühren und begeistern. Ein Rausch ungewohnter Formen und Farben, ist doch das unheimliche, schaurige Moor in Wirklichkeit ein Naturparadies, das aus der Eiszeit stammt und daran erinnert, in welch erdgeschichtlich kurzen Zeiträumen wir leben und denken. In fünf Jahren Drehzeit gelang eine Kollage teils schaurig düsterer, teils farbenfroher Bilder dieses einzigartigen Lebensraums. Mit neuester Kameratechnik und ausgefeilten Zeitlupen und Zeitraffern wurden einmalige Verhaltensweisen von Tieren und Pflanzen eingefangen. Neben bekannten Tieren wie Wölfen, die durch einen Pinselwald weißer Wollgrasbüschel schnüren, oder Kranichen, die im Bruchwald ihre Jungen aufziehen, gibt es hier aber auch Kreaturen, die so surreal aussehen, als stammten sie von einem anderen Stern. Nahaufnahmen zeigen grotesk wirkende Libellenlarven, die mit spitz bezahnten Schnappkiefern auf Beute lauern, oder Sonnentau-Pflanzen, die, im Zeitraffer gefilmt, ihre glitzernden Fallenblätter entrollen. Der Einsatz hochmoderner Zeitlupenkameras macht den Flug des Hochmoorgelblings zum ästhetischen Hochgenuss. Kran- und Schlittenfahrten bringen Bewegung in urwüchsige Latschenkiefern, lassen den Zuschauer eintauchen in teefarbene Schlenkentümpel. Flugaufnahmen zeigen Moore als urwüchsige Inseln inmitten einer gezähmten Kulturlandschaft. (Text: hr-fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere: 05.04.2016 Family TV
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      Sa 02.11.2019
    01:05–02:35
    01:05–BR Fernsehen
      Fr 01.11.2019
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    14:30–BR Fernsehen
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      Mo 09.07.2018
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