Grzimek

    D 2015
    Spielfilm (180 Min.)
    Erika (Katharina Schüttler) verabschiedet sich von ihrem Mann Michael (Jan Krauter), der zu Dreharbeiten nach Afrika fliegt. – Bild: WDR/Degeto/UFA Fiction/Roland Suso Richter
    Erika (Katharina Schüttler) verabschiedet sich von ihrem Mann Michael (Jan Krauter), der zu Dreharbeiten nach Afrika fliegt. – Bild: WDR/Degeto/UFA Fiction/Roland Suso Richter
    Er gilt als Vorreiter des modernen Naturschutzes: der legendäre Tierfilmer und Verhaltensforscher Bernhard Grzimek. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges baut er in Frankfurt den Zoo zu einer landesweiten Attraktion aus und kämpft für den Erhalt bedrohter Arten. Seine Fernsehsendung „Ein Platz für Tiere“ macht ihn berühmt, sein Dokumentarfilm „Serengeti darf nicht sterben“ wird ein Oscar-gekrönter Welterfolg. Aber der renommierte Wissenschaftler ist ein Mensch voller Widersprüche. Seine Ehe zerbricht, er verliebt sich in die Witwe seines verstorbenen Sohnes. Durch seine Auftritte schärft er das Bewusstsein der Öffentlichkeit für Tier- und Umweltschutz. Unter dem Druck von Industrie und Politik muss er sich jedoch immer wieder auf Kompromisse einlassen. Trotzdem gibt Grzimek seine Ideale bis zum Schluss nicht auf. Regisseur Roland Suso Richter schildert in seinem Biopic die enormen beruflichen Erfolge des populären Tierschützers, blickt aber auch hinter die Familienfassade der Grzimeks. Gespielt wird Bernhard Grzimek kongenial von Ulrich Tukur. * Deutschland, 1945. Im vom Krieg zerstörten Frankfurt gelingt es dem Tierarzt und Verhaltensforscher Bernhard Grzimek (Ulrich Tukur), den Zoologischen Garten vor dem Abriss zu bewahren und zu einer Attraktion zu entwickeln, die weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt wird. Zudem setzt Grzimek sich für den Erhalt der letzten afrikanischen Tierparadiese ein und unternimmt im Zuge dessen Forschungsreisen, auf denen ihn sein Sohn Michael (Jan Krauter) begleitet. Er baut die Frankfurter Zoologische Gesellschaft zu einer angesehenen Naturschutzorganisation aus und wird damit zu einem der Wegbereiter der deutschen Umweltbewegung. Seine 1956 startende Fernsehreihe „Ein Platz für Tiere“ gerät rasch zu einem wahren Straßenfeger. Der Balanceakt zwischen Artenschützer, Zoodirektor und TV-Star einerseits und Ehemann und Familienvater andererseits fällt ihm allerdings zunehmend schwer. Zum Leidwesen seiner Frau Hilde (Barbara Auer), die ihn in seinem beruflichen Engagement fortwährend unterstützt, hat Grzimek zahlreiche Affären und ist seinen Kindern alles andere als ein einfacher Vater. Während der Dreharbeiten zu „Serengeti darf nicht sterben“ muss er den Schicksalsschlag seines Lebens hinnehmen: Sein Sohn Michael kommt bei einem tragischen Flugzeugabsturz im Alter von nur 24 Jahren ums Leben, wofür Hilde ihrem Mann fortan schwere Vorwürfe macht. Unterstützt von Michaels Witwe Erika (Katharina Schüttler), vollendet er die von Michael initiierte Tierdokumentation, die zu einem Oscar-prämierten Welterfolg wird, was ihm die Kraft gibt, seinen Kampf für den Tier- und Artenschutz fortzuführen. Immer radikaler prangert er entsprechende Skandale und Missstände an und wird so für eine ganze Generation von Tierschützern zum Vorbild. Während er und Hilde sich mehr und mehr auseinanderleben, beginnt Grzimek ein Verhältnis mit seiner Schwiegertochter Erika, die er später heiraten wird. 1980, sieben Jahre vor seinem Tod, ereilt ihn ein weiterer herber Schicksalsschlag, der alte Schuldgefühle wachruft und neue entstehen lässt: Sein Adoptivsohn Thomas (Jerry Hoffmann) begeht Selbstmord. Als Tierschützer eine Legende, für seine Mitmenschen ein Rätsel – das hervorragend besetzte Biopic schildert Bernhard Grzimeks Kampf für Tier- und Naturschutz, zeigt Grzimek aber auch als widersprüchlichen, moralisch ambivalenten Charakter. Mit seiner Sendung „Ein Platz für Tiere“ erreichte er Millionen und veränderte den Blick ungezählter Zuschauer auf Tier- und Umwelt. In der Titelrolle spielt Ulrich Tukur Professor Grzimek beindruckend facettenreich. Barbara Auer und Katharina Schüttler verkörpern als Hilde und Erika die beiden prägenden Frauen in Grzimeks Leben und glänzen in ihren Rollen. Regisseur Roland Suso Richter feierte mit „Die Spiegel-Affäre“ einen großen Erfolg. Zu seinen weiteren Arbeiten gehören das preisgekrönte Fernsehdrama „Mogadischu“ und der Kinofilm „Dschungelkind“. (Text: SWR)
    Deutsche TV-Premiere: 24.10.2015 einsfestival
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