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    • Folge 16

      Erzähler der Bayerischen Seele: Jo Baier zum 70.:

      Jo Baier ist der große Filmerzähler der Bayerischen Seele. Über 60 Dokumentationen hat er für das BR Fernsehen gedreht. Charakteristisch ist dabei die behutsame Annäherung an seine Protagonisten. In seinen Spielfilmen widmet er sich oft historischen Stoffen: in „Stauffenberg“ etwa, oder zuletzt mit „Lisl Karlstadt und Karl Valentin“. Dabei geht es Baier vor allem um eine innere Wahrheit, psychologische Einfühlung. Nun wird der Filmemacher 70.

      Grandiose Tragikkomödie: Green Book ist Oscarfavorit:

      Zwei Außenseiter prallen aufeinander: der schwarze Starpianist Don Shirley engagiert für eine Tournee in die Südstaaten als Chauffeur Tony Lipp, einen Italo-Amerikaner aus der Bronx. „Green Book“ erzählt das hübsch unkorrekt. Da der Film im Jahr 1962 spielt – zur Zeit von Rassendiskriminierung und Segregation – wird der Trip in den Süden vor allem für Shirley äußerst ungemütlich … Das schweißt die beiden Männer zusammen. „Green Book“ ist eine großartige Tragikkomödie und ein heißer Kandidat für die Oscars.

      Zeichen, Botschaft und Gefühl: ein Gesang auf die Handschrift:

      Die Handschrift stirbt aus. Computer, Tablets, Handys – das Schreiben mit der Hand stellt immer mehr – vor allem junge Leute – vor Probleme. Was hat das für Folgen? Untersuchungen von Neurologen belegen: Das Schreiben mit der Hand fördert die Entwicklung unseres Gehirns, ist Ausdruck unmittelbarer Gefühle und korrespondiert mit unserer Intuition. Wir haben mit Wissenschaftlern und dem Büchner-Preisträger Jan Wagner gesprochen.

      Großer Crooner: Jonathan Jeremiah im Portrait:

      Er sieht aus wie ein Christusdarsteller und klingt wie ein reifer Crooner: Der Brite Jonathan Jeremiah mixt Folk- mit Soulelementen und liebt die Musik der 70er. Seine Vorbilder sind Scott Walker oder Serge Gainsbourg. Ergebnis: groovige Musik mit wunderbarem Schmelz. Nun kommt er auf Deutschlandtour.

      Maler selbstbewusster Frauen: Alex Katz im Museum Brandhorst:

      Alex Katz hat Generationen von Malern inspiriert. Berühmt wurde er für die Portraits stilbewusster Frauen und für ebenso großformatige wie großartige impressionistische Landschaftsdarstellungen. Und der 91jährige arbeitet immer noch. Im Interview ist er hellwach und verbindet Lässigkeit mit Ernst.

      Capriccio-Kommentar:

      Die Münchner Faschingsgesellschaft „Narrhalla“ verleiht einmal im Jahr den „Karl-Valentin-Orden“. Die Liste der Preisträger ist erstaunlich. Dieses Jahr etwa wird der Schlagersänger Andreas Gabalier geehrt. Was der mit Karl Valentin zu tun hat? Und überhaupt: Was das zu bedeuten hat? Dazu der Capriccio-Kommentar. (Text: BR Fernsehen)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 29.01.2019 BR Fernsehen

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      Sendetermine

      So
      03.02.201922:45–23:15ARD-alpha
      22:45–23:15
      Mi
      30.01.201903:15–03:45BR
      03:15–03:45
      Di
      29.01.201922:00–22:30BR NEU
      22:00–22:30

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