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    Zeitvertreib – Bild: ARD

    Zeitvertreib

    D 1971–1973

    „Unterhaltungsmagazin für Erwachsene“. Samstagabendshow mit Petra Schürmann mit Chansons, Sketchen und Gesellschaftsspielen, darunter dem Rätselkrimi: Im dunklen Studio wird ein Mord nachgestellt, den die prominenten Gäste aufklären sollen. Für die Fernsehzuschauer wird das Geschehen mittels einer Infrarotkamera sichtbar gemacht.

    Regisseur Kurt Wilhelm erklärte das Konzept so: „Eine Vergnügtheit für Erwachsene. Ohne Tricks, ohne Beat, ohne Schlager. Wir versuchen, denen etwas zu geben, die sich die Erinnerung erhalten haben an Zeiten, in denen man noch spielen konnte und mochte.“

    Viele vergnügte Erwachsene schienen diese Erinnerung nicht gehabt oder erfolgreich verdrängt zu haben, jedenfalls kam die Show beim Publikum nicht sonderlich gut an. Erst wurde sie von 90 auf 60 Minuten gekürzt und schließlich eingestellt. Vielleicht lag es auch am wenig versprechenden Titel, der die Show auf eine Stufe mit Däumchendrehen stellte und ebenso gut hätte lauten können: „Na gut, wenn sonst nix kommt, gucken wir halt das da.“ (aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier)

    Cast & Crew