Washington: Hinter verschlossenen Türen

    Washington: Hinter verschlossenen Türen

    USA 1977 (Washington: Behind Closed Doors)
    Deutsche Erstausstrahlung: 06.04.1978 Bayerisches Fernsehen

    Die dramatischen Geschehnisse in Washington beginnen mit der Rücktrittserklärung von Präsident Anderson. Senator Monckton (Jason Robards) ist froh. Er kämpft skrupellos um die Präsidentschaft, unterstützt von seinem Stabschef Frank Flaherty (Robert Vaughn).

    Als Vorlage für die Serie über Machtkämpfe in der amerikanischen Politik diente John Ehrlichamns Schlüsselroman zur Watergate-Affäre: „The Company“. (Text: Funk Uhr 19/1979)

    Washington: Hinter verschlossenen Türen auf DVD

    Washington: Hinter verschlossenen Türen – Community

    Stefan (geb. 1963) am 31.01.2014: Die Serie hatte ich 1979 damals im Ersten gesehehen und kann mich nur noch bruchstückhaft an einzelne Szenen erinnern. Die politische Bedeutung war mir damals als 16-jähriger nicht so bewusst gewesen. Für mich war damals wichtig gewesen, daß eine TV-Serie spannend ist. Vielleicht wirds ja auf "Sky Nostalgie" oder "1festival"mal irgendwann wiederholt...
    Beate (geb. 1965) am 09.11.2009: Wäre nett, die gesamten Folgen mal wieder zu sehen. Am Besten, für alle Berufstätigen, wäre der Samstag vormittag. Also liebe Fernsehsender, im gesamten Bundesgebiet, auch Berlin, ran an die Zauberstifte und geeigneten Sendeplatz finden. Vorausgesetzt, sie sehen und lesen es!
    vandelay am 27.08.2004: Inspiriert von der Watergate-Affäre werden hier die Intrigen im Weißen Haus gezeigt. Mit Robert Vaughan und Cliff Robertson.
    Paul (geb. 1965) am 05.05.2004: Sicherlich war an dieser Serie viel Halbwahrheit dran - aber ansonsten war sie gut gemacht. Sie zeigte perfekt und unterhaltsam auf, wie korrupte US-Präsidenten an die Macht kommen und dementsprechend auch handeln. Eine Serie, die übrigens in Ost und West ausgestrahlt wurde, im Osten aber eine hervorragende Steilvorlage für die Propaganda war.

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    12 tlg. US-Politsaga (Washington: Behind Closed Doors; 1977).

    Nach dem Rücktritt von Esker Anderson (Andy Griffith) wird Richard Monckton (Jason Robards) neuer US-Präsident. CIA-Direktor William Martin (Cliff Robertson) kann den skrupellosen Monckton nicht aufhalten. Frank Flaherty (Robert Vaughn) ist Moncktons Personalchef, Hank Ferris (Nicholas Pryor) der Pressereferent. Zum Umfeld gehören noch Linda Martin (Lois Nettleton), Sally Whalen (Stefanie Powers), Bob Bailey (Barry Nelson), Carl Tessler (Harold Gould), Adam Gardiner (Tony Bill), Myron Dunn (John Houseman) und Lars Haglund (Skip Homeier).

    Der Sechsteiler basierte auf dem Roman The Company von John Ehrlichman, der sich mit der Watergate-Affäre um US-Präsident Richard Nixon befasste. Lediglich die Namen der Handelnden waren geändert worden. Die Folgen waren jeweils 50 Minuten lang. Im Sommer 1979 zeigte die ARD die Serie in sechs spielfilmlangen Teilen.