Verstehen Sie Spaß?

    Verstehen Sie Spaß?

    D 1980–
    Deutsche Erstausstrahlung: 31.01.1980 ARD

    Klassische Verlade-Show, die normale Menschen, aber auch Prominente mit versteckter Kamera in außergewöhnlichen, komischen Situationen beobachtet. Die ursprünglich 30 Minuten lange Sendung wurde auf Grund des großen Erfolgs in eine Samstagabend-Show transformiert, in der Moderator Kurt Felix durch seine Ehefrau Paola und Komiker Karl Dall unterstützt wurde.

    Anschließend durchlief die Sendung mit wechselnden Moderatoren mehrere Konzeptwechsel und Höhen und Tiefen, bis sie ab 2002 von Frank Elstner als Mischung der klassischen Späße mit versteckter Kamera, Promi-Verladen und „Gaudimax“-artigen Einlagen präsentiert wurde.

    Die Puppe Kurti, welche in Automaten sitzt oder von Bildschirmen aus die Leute veräppelt, ist das Maskottchen der Serie. Seit April 2010 moderiert Guido Cantz die Show.

    Die „Mutter aller Versteckte-Kamera-Shows“ war übrigens selbst eine Neuauflage und entstand ab 1980 als Nachfolger der 60er „Vorsicht Kamera“, die seinerzeit von Chris Howland moderiert wurde.

    Verstehen Sie Spaß? – Kauftipps

    Verstehen Sie Spaß? im Fernsehen

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    14.12.02:25–02:50SWRDB67Folge 67
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    14.12.05:20–05:45SWR RPDB67Folge 67
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    14.12.05:20–05:45SWRDB67Folge 67
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    21.12.02:10–02:35SWRDB68Folge 68
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    21.12.04:20–04:45SWRDB68Folge 68
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    24.12.16:30–18:00SWRDB87Folge 87 NEU
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    25.12.23:00–00:30SWRSDas Winterspecial
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    31.12.09:30–10:15SWRDB87Folge 87
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    31.12.13:00–14:30SWRSUnvergesslich – Verstehen Sie Spaß?
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    31.12.14:30–15:15SWRSKinder Special
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    Verstehen Sie Spaß? – Community

    User_1197274 am 30.10.2016 09:46: Samuel hat recht ein büttenredner ist kein moderator gebühren werden verschendet für angehende dschungelcamp asperanten typ mit brille und lockenkopf
    Samuel am 29.10.2016 21:59: Die Schweizer Cervelat Promis haben zum Boykott dieser Sendung aufgerufen und schaue gerade kurz hinein. Was für eine Runde von Gästen; der Lockenkopf mit Brille darf sein Buch vorstellen. Wirklich mager Kost als Samstag Abend Unterhaltung..es erinnert mich an Wetten dass..... hat kurz den Betrag gesehen, wo die Mitfahrerin ausgewechselt wird... dies Sketch wurde bereits schon mal gemacht.....
    Tom_ (geb. 1966) am 24.10.2015 23:17: Die Sendung wird immer unlustiger und dient jetzt (wieder) auch nur noch als Plattform, Möchtegern- , B- und ehemalige Promis noch mal zum Geldtopf zu führen, die keiner mehr sehen will. Wetten dass...? lässt grüßen! Heutiger Knaller: hahaha, wie lustig, ein "Mann" mit Stöckelschuhen! Die vermeintlichen Gags viel zu harmlos, die mit promis zu schleimig, ja nicht wehtun oder das wahre Gesicht zeigen! Ach ja, das mittlerweile nur noch nervige Drecksnest Köln muss auch hier ständig erwähnt werden! Danke, Gu-ihh-do! Wo ist die Qualität bloß hin? OK, mit Felix war es auch nicht immer gut, mit Hallervorden wieder besser, aber das hier?
    Robert W. (geb. 1976) am 17.12.2014: Ich hoffe, dass die Macher von "Verstehen Sie Spaß? nun am 13. Dezember 2014 genug gewarnt wurden. Mit der Absetzung der Sendung "Wetten dass..? im ZDF ist der größte Konkurrent nun in der Versenkung verschwunden!!! Ich kann nur hoffen, dass diese Sendung, die sogar ein Jahr länger schon auf dem Bildschirm sich treu bleibt und sich nicht an die anderen Schundsender anpasst und Qualität erhalten kann. Verdient hätte die Sendung es ja durchaus. Denn sonst muss man jetzt im Fernsehen sehr nach Qualität verzweifelt suchen.
    Uni83 am 24.04.2014: Wer vielleicht direkt live die Sendung erleben will, kann die VIP Karten für den Guten Zweck sich ersteigern: http://www.unitedcharity.de/Home/Hilfsprojekte/Kin derkrebsklinik-Freiburg/VIP-Verstehen-Sie-Spass8

    Verstehen Sie Spaß? – News

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    Große Eurovisions-Samstagabendshow, in der nichtprominente und prominente Menschen in abstruse Situationen geführt, hereingelegt und dabei mit versteckten Kameras gefilmt werden.

    Kurt Felix konzipierte und präsentierte die „Streiche mit versteckter Kamera“, so der anfängliche Untertitel, zunächst monatlich in einem 30 Minuten-Format am Donnerstagabend. 1983 wurde daraus mit der 25. Ausgabe eine große Samstagabendshow, jetzt moderiert von Kurt Felix und seiner Frau Paola, die zur meistgesehen Unterhaltungsshow in der ARD avancierte. Felix hatte bereits seit 1974 eine enorm erfolgreiche Sendung im Schweizer Fernsehen unter dem Titel „Teleboy“ moderiert. Das Paar legte nach Ausgabe 53 ab Januar 1991 eine „schöpferische Pause“ ein, die jedoch nie endete. Fast zwei Jahre lang gab es die Show nicht, und auch zwischen den nächsten Moderatorenwechseln lagen meist längere Pausen.

    Die Nachfolger im Einzelnen: Harald Schmidt (1992–1995), Dieter Hallervorden (1996–1997), Cherno Jobatey (1998–2002), Frank Elstner (seit 2002). Das Grundkonzept blieb über die gesamte Laufzeit der Sendung unverändert: Außer den Streichen gab es immer Showblöcke mit prominenten Künstlern und Talks mit den Gefoppten. Viele Streiche versetzten Menschen in peinliche, aber doch vorstellbare Situationen und waren hauptsächlich dazu da, deren Reaktion einzufangen: Im Supermarkt bricht wie von selbst das Eierregal zusammen, ein Kellner gebärdet sich unhöflich und faul, Harald Juhnke wird von einem untalentierten Stehgeiger genervt.

    Für andere Streiche betrieb man einen großen Aufwand und führte auf diese Weise völlig absurde Situationen herbei: Eine Fahrstuhltür öffnet sich direkt in eine Dusche, Pissoirs hängen so hoch, dass sie nur mit einer Leiter erreichbar sind, auf dem Flügel von Horst Jankowski erklingen plötzlich andere Töne als die, die er anschlägt, die Zuschauer eines Konzerts von Ivan Rebroff stehen einer nach dem anderen auf und gehen. Der Nachrichtensender n tv fiel 1996 auf die Behauptung herein, ein Privatmann besäße das Bernsteinzimmer, und glaubte es auch dann noch, als er angebliche Bestandteile zu sehen bekam, die in das Kopfteil eines Bauernbetts eingelassen waren.

    Einzelne Elemente variierten je nach Moderator. Bei Kurt Felix und Paola standen die Filmstreiche im Vordergrund. Neben dem Moderatorenpaar wirkte Karl Dall mit, der am „Spaßtelefon“ nichtsahnende Menschen foppte. Dall diente ferner als Filmvorführer, der aus dem Publikumsraum heraus symbolisch einen Filmprojektor startete, wenn ein Einspielfilm begann. Regelmäßig talkten Felix und Paola neben den Gefoppten auch mit den Schauspielern, die bei den Streichen den „Lockvogel“ spielten, also die Opfer in die merkwürdigsten Situationen verwickeln und dann improvisieren mussten. Lockvögel waren über sehr lange Zeit u. a. Wolfgang Herbort, René Besson und Pit Krüger. Es grenzte an ein Wunder, dass es auch nach Jahren immer noch Menschen gab, die die dicken Männer nicht sofort erkannten. Dieter Reith und seine Big Band machten die Musik während der Show. Das Maskottchen war ein gelber Zeichentrickvogel, der „Spaßvogel“, der am Ende der Show das Schlusswort hatte und einen Kalauer absonderte („Unsere Zuschauerzahl hat sich verdoppelt – der Zuschauer hat geheiratet!“).

    Bei Harald Schmidt nahm die Anzahl der eingespielten Filmstreiche deutlich ab; er bestritt mehr Sendezeit selbst mit Stand-up-Comedy und Monologen. Die Show trug für eine Weile den Untertitel „Die Harald Schmidt Show“. Sie war mit zeitweise mehr als zehn Millionen Zuschauern noch immer ein großer Erfolg, doch auf Dauer zeigte sich, dass der Zyniker Schmidt keine massenverträgliche Familienunterhaltung produzierte. Er versuchte es auch nicht sehr: Berühmt wurde eine Szene, in der er minutenlang nur ein tickendes Metronom zeigte und darüber philosophierte, was dies jetzt kostete. Anfang 1995 unterschrieb er einen Vertrag bei Sat.1, um dort eine Show zu moderieren, die sogar im Obertitel Die Harald Schmidt Show hieß. Seine letzte Spaß-Show war für Oktober geplant. Die Aprilausgabe strotzte vor Zynismus und Sticheleien gegen die ARD, Schmidt hatte laut eigener Erzählung das gesamte Saalpublikum gegen sich. Er verabschiedete sich mit der Information: „Die nächste Ausgabe von Verstehen Sie Spaß? sehen Sie im Oktober, wer Sie dann als Moderator begrüßt, entnehmen Sie bitte der Tagespresse.“ Es gab keine Oktoberausgabe.

    Dieter Hallervorden reicherte das Rahmenprogramm mit gespielten Sketchen an, die er selbst gemeinsam mit Schauspielerkollegen vorführte. Untertitel war „Die Hallervorden-Show“. Er blieb nur 13 Monate.

    Bei Cherno Jobatey wurde das Foppen am Telefon wiederbelebt, der Telefonterrorist war jetzt Andreas Müller. Ferner gab es einen „Klassik“-Teil, in dem sich Zuschauer Wiederholungen von alten Streichen wünschen konnten. Dieter Reith und seine Big Band machten noch immer die Musik. Kurt Felix kehrte als Berater zur Sendung zurück, auch Frank Elstner kam in der gleichen Funktion dazu. In Werbeanzeigen für die Show waren die beiden gemeinsam mit Moderator Jobatey zu sehen. Als Jobatey im Frühjahr 2002 seinen Abschied wegen „kreativer Differenzen“ ankündigte (aus der Show sei ein „Musikantenstadl mit Filmen“ geworden), lag es nahe, dass Altmeister Elstner, der ohnehin beim produzierenden SWR die erfolgreiche Talkreihe Frank Elstner: Menschen der Woche im Dritten Programm moderierte, die Show übernahm.

    Eine Serie mit 25 minütigen Kurzfolgen, in denen Wiederholungen von alten Streichen gezeigt wurden, lief 1991 ebenfalls unter dem Titel Verstehen Sie Spaß? im Vorabendprogramm am Freitag, Moderator war Kurt Felix.

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