Urmel aus dem Eis

    Urmel aus dem Eis

    Augsburger Puppenkiste

    D 1969
    Deutsche Erstausstrahlung: 23.11.1969 ARD

    4 tlg. Marionettenspiel aus der Augsburger Puppenkiste von Harald Schäfer nach dem Buch von Max Kruse.

    Professor Habakuk Tibatong verlässt seine Heimat Pumpolonien, weil er dort von seinen Kollegen geächtet wurde. Die glauben ihm nämlich nicht, dass es einen unsichtbaren Fisch gibt, dass Tiere sprechen können und das Bindeglied zwischen Dinosaurier und Säugetier das Urmel ist, dessen frühere Existenz der Professor schon seit langem nachzuweisen versucht.

    Gemeinsam mit dem Jungen Tim Tintenklecks und seiner Haushälterin Wutz, einem sprechenden Schwein, lässt er sich auf der bis dahin menschenleeren Insel Titiwu nieder und bringt sogleich den dortigen Tieren in seiner Tiersprechschule das Sprechen bei: Pinguin Ping, Waran Wawa, Schuhschnabelvogel Schusch und dem singenden Seeelefanten, der immer nur traurige Lieder zum Besten gibt. Bedauerlicherweise behalten alle Tiere einen Sprachfehler, aber jedes einen anderen. Ping kann z. B. kein „sch“ sprechen, es kommt immer ein „pf“ heraus, und so streitet er sich ständig mit Wawa um dessen gemütliche „Mupfel“.

    Ein Eisberg kommt an, in dem seit Jahrmillionen ein Ei eingefroren ist, das die Tiere nun gemeinsam ausbrüten. Es schlüpft ein Urmel. Auch das Urmel lernt schnell sprechen, benimmt sich aber sonst weiterhin wie ein Kleinkind, das alles sehen, haben und entdecken will. Tibatong ist so stolz, endlich den Beweis für seine Theorie zu haben, dass er seinem Kollegen Zwengelmann eine Flaschenpost mit einem fetten „Ätsch“ schickt. Die Flaschenpost, nach sechs Monaten an die Haustür geliefert und neben der Milchflasche abgestellt, sorgt für Aufruhr und veranlasst den König, mit dem Knecht Sami nach Titiwu zu reisen, um das Urmel zu jagen.

    Das Urmel flüchtet und verläuft sich in einer Höhle. Die anderen finden und verstecken es, während Wawa den König und Sami ablenkt und in die Irre, schließlich aber auch in die inzwischen leere Höhle führt, in der sie lediglich auf eine Riesenkrabbe treffen. Der König hält die Krabbe für das Urmel und schießt, wodurch sich Gestein löst und den Ausgang verschüttet. Der Professor und die Tiere retten nun auch den König, der verspricht, das Urmel zu verschonen. Damit er nicht mit leeren Händen nach Hause kommt, nimmt er einen Eimer Wasser mit nach Pumpolonien, um Zwengelmann wenigstens den unsichtbaren Fisch präsentieren zu können.

    Einer der Klassiker aus der Puppenkiste mit liebevollen Figuren, einem versöhnlichen Ende und den üblichen blauen Plastikmüllsäcken und Seifenblasen, die das Meer darstellten. Und der Wutzenruf „Urmel! Urmeliii!“ bleibt für immer im Ohr. Urmels Stimme gehörte Max Bößl, der Erfahrung mit Geschöpfen hatte, die eigentlich nicht reden können. Er hatte 1964 Kater Mikesch gesprochen. Die Serie war auch im Ausland ein Erfolg: Sie wurde in mehr als 30 Länder verkauft. Fünf Jahre später kehrten die beliebten Figuren in Urmel spielt im Schloss ins Fernsehen zurück.

    Die Serie ist auf DVD erhältlich. (aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier)

    Fortsetzung als Urmel spielt im Schloß
    Adaption als Urmel
    Neue Version als Urmel aus dem Eis (2005)

    Urmel aus dem Eis auf DVD

    Urmel aus dem Eis – Community

    Ulrike (geb. 1965) am 24.04.2013: Habe als Kind an so manchen Sonntagmorgen, Puppenkiste schauen dürfen. Als meine Söhne geboren und ich schönes Programm suchte viel es mir wieder ein. Bestellte die Videos und die liefen rauf und runter, besonders bei unserem Jüngsten (jetzt 17). Selbst bei normaler Unterhaltung rutschen uns Sätze daraus hervor. Wir erfreuen Uns immer wieder dieser Unterhaltung. Auch er möchte irgendwann seine Kinder mit der Augsburger Puppenkiste erfreuen. Das heutige Kinderprogramm macht selbst Erwachsene wirr. DAS SCHÖNSTE WAS FERNSEHN JE GEBOTEN HAT.
    Stefan (geb. 1963) am 25.03.2008: Hallo, @Pummelchen (geb. 1963), lief dov Karfreitag biv Ovtermontag auf "1Fevdival". Konnte mich gar nicht mehr daran erinnern, ob ich "Urmel..." usw. überhaupt jemals im TV gesehen hatte. Nun hatte ich es nachgeholt - und mußte mich dementsprechend amüsieren. Vor allen den singenden Seelöwen fand ich sehr interessant und lustig. Und dann danach - gab's "Kir Royal". Was für ein schönes Osterfest - und draußen gab es noch etwas Schnee. Wie Weihnachten und Ostern auf einem Tage...hallelujah...
    Pummelchen (geb. 1963) am 11.02.2008: warum gibt es die APK nivht meht im Ferndehen?
    Ralph (geb. 1966) am 04.01.2007: Immer wieder genial...! Ich habe mir jetzt auch einen unsichtbaren Fisch zugelegt *grins*
    Babs (geb. 1983) am 24.02.2005: Katharina, wir können uns die Hand schütteln ;o) Aus Urmel: Ping:"Eine pföööne Mupfel... nicht wahr Pfupf?" Schusch:"Schusch heiße ich" Ping:"Entpfuldige Pfupf" Oder Seeelefant mitten in der Nacht (singend): "Ööch böön alleinöö auf dööser Welt..." Der König (der schlafen will): "das bist du eben nicht!"

    Urmel aus dem Eis – News

    Cast & Crew

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