Deutsche Erstausstrahlung: 11.11.1979 ARD

    Langjährige Reportagereihe über gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen und das Alltagsleben in Deutschland.

    Unter deutschen Dächern im Fernsehen

    So
    08.01.19:30–20:00tagesschau24Spritzen für die Schönheit – Das Geschäft mit dem Beauty-Wahn
    19:30–20:00
    Di
    10.01.09:30–10:00tagesschau24Spritzen für die Schönheit – Das Geschäft mit dem Beauty-Wahn
    09:30–10:00
    Mi
    11.01.01:00–01:30tagesschau24Spritzen für die Schönheit – Das Geschäft mit dem Beauty-Wahn
    01:00–01:30
    So
    15.01.06:50–07:20tagesschau24Spritzen für die Schönheit – Das Geschäft mit dem Beauty-Wahn
    06:50–07:20

    Unter deutschen Dächern – News

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    Seit 1979. Doku-Reihe, konzipiert von Elmar Hügler und Dieter Ertel, die das gesellschaftliche, kulturelle und politische Alltagsleben der Deutschen einfangen will. Mit eher subjektivem und persönlichem Blick als analytisch und kühl werden vor allem innenpolitisch brisante Themen aufgegriffen.

    Die erste Sendung beschäftigte sich mit dem Frankfurter Hauptbahnhof, später ging es u. a. um ein umstrittenes Jugendzentrum in Nürnberg, Pro Familia, das Münchner Oktoberfest, die SPD-Baracke, die Kieler Staatskanzlei nach dem Tod von Uwe Barschel, „Schwarze Sheriffs“, die Colonia Dignidad, Deutschlands größtes Tierheim, Europas größten Lkw-Rastplatz und die Redaktion des „Playboy“. Der 2002 gezeigte Dreiteiler „Familienkrieg“ begleitete ein Jahr lang eine Familie, deren Sohn bekennender Nationalsozialist ist.

    Zu den Autoren der Reihe gehörten u. a. Christian Berg, Cordt Schnibben, Gero Gemballa und Roman Brodmann. Auch Günter Wallraffs Film „Ganz Unten“ lief hier.

    Die Reihe von Radio Bremen wurde immer wieder wegen ihres gesellschaftskritischen Engagements angefeindet, aber auch mit Preisen überschüttet. 1982 erhielt Constantin Pauli einen Grimme-Preis mit Silber für den Film „Gepflegter Abschied“ über Pflegefälle in einem Altenheim. 1985 wurden Nina Kleinschmidt und Wolf-Michael Eimler für „Und ewig stinken die Felder“ über Massentierhaltung in Südoldenburg mit einem Grimme-Preis mit Bronze ausgezeichnet. „Der geschundene Berg – Die Zugspitze“ von Axel Engstfeld und Bernd Mosblech wurde 1990 mit einem Grimme-Preis mit Silber gewürdigt. Und Christian Bauer und Jörg Hube erhielten 1993 einen Grimme-Preis mit Bronze für „Der Ami geht heim“ über den Abzug amerikanischer Soldaten aus Bad Tölz.

    Die Reihe lief in unregelmäßigen Abständen und brachte es bisher auf rund 130 Folgen.