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    Unsterbliche Sisi – Bild: ARD

    Unsterbliche Sisi

    Das Leben der Kaiserin Elisabeth von Österreich

    D 1998

    Sissi, wie sie seit ihrer Kindheit von ihrer Familie genannt wurde, war eine der schönsten und berühmtesten Frauen ihrer Zeit und heiß geliebte Gattin des Kaisers Franz Joseph von Österreich. Kaiserin Elisabeth ist heute – nicht zuletzt durch die erfolgreichen Sissi-Filme mit Romy Schneider – eine Kultfigur. Doch wie war Elisabeth wirklich?

    Der erste Teil dieser Dokumentation führt von Elisabeths Geburtsstadt München über Schloss Possenhofen nach Ischl, dem Ort der überraschenden Verlobung mit dem seinerzeit begehrtesten Junggesellen Europas, Kaiser Franz Joseph von Österreich. Der kaiserliche Hof in Wien und die prächtige Hochzeit, die Flitterwochen in Schloss Laxenburg sind weitere Stationen der ersten Folge, die mit dem körperlichen Zusammenbruch der Kaiserin und ihrer fluchtähnlichen Abreise zu einem langen Aufenthalt auf der Insel Madeira, fern vom verhassten Wiener Hof, endet.

    Ihre Rückkehr an den kaiserlichen Hof in Schönbrunn bildet den Auftakt des zweiten Teils. Ihr Kampf um ihre Unabhängigkeit gegen das steife Hofzeremoniell und ihre Bemühung um eine moderne Erziehung ihres Sohnes, des Kronprinzen Rudolf, sind die Themen. Ihre Anstrengungen, mit Diäten und sportlicher Betätigung die glanzvolle Schönheit zu konservieren, zeigen, dass diese schöne, selbstbewusste und majestätische Frau sportlichen Gedanken huldigte, die erst im 20. Jahrhundert Allgemeingut wurden. Dieses repräsentative Erscheinungsbild hat viele Jahre verbergen können, wie traurig und unglücklich sie ohne Aufgabe lebte. Zur tragischen Erscheinung wurde die Kaiserin, als nach mehreren Schicksalsschlägen in der Familie, vor allem dem Selbstmord ihres einzigen Sohnes, Kronprinz Rudolf, sie selbst durch einen italienischen Anarchisten ermordet wurde. (Text: ARD)

    Cast & Crew