Unsere kleine Farm

    Unsere kleine Farm

    USA 1974–1983 (Little House on the Prairie)
    Deutsche Erstausstrahlung: 30.05.1976 ARD

    Zur Zeit der Eroberung des amerikanischen Westens, packt im Jahre 1878 auch Familie Ingalls ihre Habseligkeiten auf einen Pferdewagen, um am Fluss Plum Creek im kleinen Städtchen Walnut Grove in Minnesota ein Blockhaus zu errichten und eine neue Existenz aufzubauen.

    Für die Eheleute Charles und Caroline Ingalls (Michael Landon und Karen Grassle) sowie deren drei Töchter Mary (Melissa Sue Anderson), Laura (Melissa Gilbert) und Carrie (Lindsay und Sidney Greenbush) erweist sich das Vorhaben jedoch als weitaus schwieriger als gedacht. Zunächst müssen sie um jeden Quadratmeter ihres Grundstücks kämpfen, dann müssen sie sich immer wieder mit vorurteilsbehafteten Nachbarn herumärgern sowie Krankheiten und zerstörerische Naturgewalten überstehen.

    Neue Version als Unsere kleine Farm (2004)

    Unsere kleine Farm auf DVD

    Unsere kleine Farm – Community

    Santiano am 06.04.2016 14:48: Hallo Trekkie-TV-Junkie, als ich hier Deine Ausführungen gelesen habe, sind mir einige Lichter aufgegangen! Natürlich wußte man damals noch nicht, welche verschiedenen Arten von Blindheit es geben kann , daher wurde das Mädchen einfach als blind bezeichnet. Da sie aber noch solche Bilder malen konnte, wird sie noch einen Rest Sehkraft gehabt haben müssen, vielleicht den von Dir erwähnten Röhrenblick.
    Trekkie-TV-Junkie (geb. 1964) am 02.04.2016 20:22: Staffel 10 lief sehr wohl, aber nicht oft. Evtl fehlt SAT1 GOLD die TV-Rechte. Glaub auch in den USA hat der Sender gewechselt oder hat die Serie ab Staffel 9 nach dem Weggang von Charles und Carolin einen anderen Seriennamen bekommen da sich alles nur um die neuen Pächter der Farm drehte. Hängt irgendwie zusammen. Der Sender MGM bei SKY brachte mehrfach die Spielfilmfolgen wie eigenständige Filme
    Trekkie-TV-Junkie (geb. 1964) am 02.04.2016 20:18: ja aber ich bin früher eher Western-Verächter gewesen. Ich habe erst jetzt heute mit 50 Lust Westernhits wie Big Valley, High Chapperal, Rauchende Colts oder Shiloh Ranch anzusehen, weil mich als Kind und Teenie dieser Westernhype generell irgendwie nervte. Heute vermisse ich es fast schon... chrrr
    Trekkie-TV-Junkie (geb. 1964) am 02.04.2016 20:15: also ich bin in einem Internat für Sehbehinderte und Blinde ztw gewesen um Mittlere Reife zu machen. Ich fands in kleinen Klassen angenehmer wo man sich gut kennt und schätzt. Also es gibt zig verschiedene Arten von Sehbehinderungen und Abstufungen bei Blindheit. Röhrenblick kann z.B. dass man noch einen kleinen Rest sieht. Späterblindete können sich noch an früher gut erinnern und die sehen dich auch an, als ob sie dich noch sehen würden - tun sie aber mitunter nicht. Geburtsblinde bewegen sich auch deutlich weniger und steifer als diejenigen die schon mal was gesehen haben. Es gibt auch welche die noch Schatten sehen oder alles unscharf erkennen können quasi mit hoher Dioptrinzahl. Im TV wird einiges manchmal naiver und eben von Schauspielern dargestellt. In einem echten Blinden- und Sehbehinderten-Internat geht`s schon n bißchen anders. Aber Blinde können generell verdammt viel .....
    KC am 14.12.2015 18:21: Vielen Dank Euch, ihr seid spitze. Schöne Weihnachten!

    Unsere kleine Farm – News

    Cast & Crew

    Dies und das

    Die mehrfach preisgekrönte Serie basiert auf der 9-teiligen Autobiografie von Laura Ingalls Wilder.

    Das Besondere an der Serie sind ihre liebevoll gezeichneten und sympathischen Charaktere, die auf unterhaltsame Weise menschliche Werte vermitteln, und zwar meist ohne den berüchtigten erhobenen Zeigefinger.

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    212 tlg. US-Familien-Westernserie („Little House On The Prairie“; 1974–1982; „Little House: A New Beginning“; 1982–1983).

    Im Vorspann laufen kleine Mädchen einen kleinen Berg hinunter. Doch die Handlung geht noch weiter: Der Farmer Charles Ingalls (Michael Landon) und seine Frau Caroline (Karen Grassle) besitzen eine kleine Farm in Walnut Grove im US-Bundesstaat Minnesota, auf der sie in den 70er Jahren mit ihren drei Töchtern Mary (Melissa Sue Anderson), Laura (Melissa Gilbert) und Carrie (Lindsay und Sidney Greenbush) wohnen. Mary ist die Älteste, Carrie das Nesthäkchen.

    Den örtlichen Laden führt Nels Oleson (Richard Bull), der mit seiner Frau Harriet (Katherine MacGregor) und den Kindern Willie (Jonathan Gilbert) und Nellie (Alison Arngrim) in der Nachbarschaft wohnt. Isaiah Edwards (Victor French) und seine Frau Grace (Bonnie Bartlett) sind gute Freunde der Ingalls’. Sie ziehen nach einigen Jahren weg, und eine neue Familie freundet sich mit den Ingalls’ an: Jonathan Garvey (Merlin Olsen), seine Frau Alice (Hersha Parady) und Sohn Andy (Patrick Laborteaux).

    Kurz darauf kommt Grace (Wendi und Brenda Turnbeaugh), die vierte Ingalls-Tochter, zur Welt. Etwa zu dieser Zeit erblindet Mary durch eine Krankheit. Ihr Lehrer wird der ebenfalls blinde Adam Kendall (Linwood Boomer). Mary beginnt, an Adams Blindenschule zu lehren und heiratet ihn später. Die Familie um Charles und Caroline zieht nach Dakota, kehrt aber bald nach Walnut Grove zurück und hat inzwischen den Straßenjungen Albert (Matthew Laborteaux) adoptiert. Laura ist jetzt ebenfalls Lehrerin, sie heiratet Almanzo Wilder (Dean Butler).

    Das blinde Paar Mary und Adam bekommt ein Kind, verliert es aber gleich wieder, als die Blindenschule abbrennt, wobei auch Alice Garvey ums Leben kommt. Das Schicksal lässt nicht locker, und Adam erleidet einen weiteren Unfall. Weil aber wenig Schlimmes übrig ist, das der Familie noch nicht zugestoßen ist, gewinnt Adam bei diesem Unfall versehentlich sein Augenlicht zurück. Er wird nun Anwalt und zieht mit Mary nach New York.

    Mehr Kinder für die Farm: Die Ingalls’ adoptieren Cassandra (Missy Francis) und James (Jason Bateman). Als Charles und Caroline mit den Töchtern Grace und Carrie nach Iowa ziehen, verkaufen sie ihre Farm an John (Stan Ivar) und Sarah Carter (Pamela Roylance). Laura und Almanzo Wilder bleiben als einzige Familienmitglieder in Walnut Grove, werden die Hauptfiguren der Serie und Almanzos Nichte Jenny (Shannen Doherty) zieht bei ihnen ein.

    Die Michael-Landon-Show: Als Hauptdarsteller, Produzent, Autor und Regisseur wirkte er in fast allen Bereichen der Serie mit. Die Geschichten basierten auf den autobiografischen Büchern von Laura Ingalls Wilder, weshalb sie aus der Sicht der zweiten Tochter Laura erzählt wurden.

    85 Folgen sendete die ARD, jedoch nicht einfach die ersten 85, sondern 85 der ersten 175 Folgen. Weitere 71 Folgen liefen in deutscher Erstausstrahlung in Sat.1, weitere 56 auf Pro Sieben, darunter auch die Episoden der letzten Staffel, für die in den USA die Serie umbenannt wurde, als nun Almanzo und Laura im Mittelpunkt standen und Michael Landon nicht mehr dabei war. In Deutschland wurde der Titel beibehalten.

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