Um Himmels Willen

Um Himmels Willen

  • Staffel 14, Folge 9 (45 Min.)
    Bild: ARD/Barbara Bauriedl
    ARD UM HIMMELS WILLEN, XIV. Staffel (13 neue Folgen), Folge 178 "Miss Kaltenthal", am Dienstag (10.03.15) um 20.15 Uhr im Ersten.
Kaltenthaler Misswahl: Schwester Hanna (Janina Hartwig, l.) und Wöller (Wolfgang Wepper, r.) sitzen in der Jury. – © ARD/Barbara Bauriedl

    Bürgermeister Wöller präsentiert seinem Freund, dem Bauunternehmer Huber, stolz die neuesten Pläne für den Wellnesstempel, den er aus dem Kloster machen will – samt Glaskuppel über dem Klosterhof. Dass die Kosten alle Dimensionen sprengen, ficht ihn nicht an. Er ist in die Architektin Marita Rainders verliebt und stimmt all ihren Vorschlägen zu. Huber wird klar, dass er gegen Wöllers derzeitigen Gefühlszustand machtlos ist. Wöller verspricht ihm Abwechslung. Bei der ersten Kaltenthaler Misswahl bekommt Huber einen Platz in der Jury. Schwester Hanna wird im Kloster von Daniel Steinberger aufgesucht. Er möchte an der Misswahl teilnehmen. Er fühlt sich wohl in Frauenkleidern und sieht auch toll in ihnen aus. Wolfgang Wöller aber hat ihn nicht zugelassen. Auch wenn Hanna verstehen kann, was Wöller bewegt hat, nimmt sie sich Daniels Problem an und will ihn bei der Verwirklichung seines Traums unterstützen. Überzeugen lassen wird sich der Bürgermeister nicht, aber vielleicht kann man ihn überraschen? Hanna organisiert professionelle Hilfe, um aus Daniel eine perfekte Daniela zu machen. Schwester Lela vermisst Claudia, die beschlossen hat, sich in ihrem alten Leben wieder zurechtzufinden und das Kloster zu verlassen. Entsprechend groß ist die Freude, als Claudia plötzlich mit ihrem Gepäck wieder im Hof steht. Sie kam sich selbst fremd vor und sie möchte zurück zu den Nonnen. Ihr richtiger Name, das weiß sie inzwischen, ist zwar Sonja, doch hier möchte sie ein neues Leben starten – als Claudia. Das fühlt sich für sie richtig an. Sie ist allen Nonnen herzlich willkommen. Wöllers Sekretärin Marianne Laban bekommt zum wiederholten Male mysteriöse Post – einen Umschlag, der nur mit ihrem Namen versehen ist und darin ein Brief voller bewundernder Worte und heikle Fotos, die sie in sehr jungen Jahren anfertigen ließ. Will sie jemand erpressen? Marianne Laban wendet sich vertrauensvoll an Wachtmeister Meier. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem Absender. Schwester Hanna berichtet im Mutterhaus der Oberin Theodora von Wöllers Plänen mit dem Kloster. Es kann doch nicht im Sinne des Ordens sein, dass ein Haus Gottes zu einem Spaßbad umfunktioniert wird. Die neue Oberin ist schockiert und verspricht alles zu tun, um dieses Vorhaben zu stoppen. Viele Möglichkeiten hat sie allerdings nicht. Immerhin hat sie mit Wöller schon eine schriftliche Vereinbarung getroffen. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: Di 10.03.2015 Das Erste
    Das Erste
    Di 10.03.
    20:15 Uhr
  • Staffel 14, Folge 10

    Die 16-Jährige Tina Simoneit kommt ins Kloster, um Flyer zu verteilen. Schwester Hanna bemerkt schnell, dass das Mädchen großen Kummer hat. Im Internet kursieren Nacktfotos von ihr. Seitdem wird sie von Mitschülern gemobbt. Darüber hinaus ist im Internet eine Woge von Verunglimpfungen in Gang gekommen. Tina vermutet, dass ihr Ex-Freund Jens diese Fotos ins Netz gestellt hat. Er beteuert zwar seine Unschuld, aber es ist schon merkwürdig, dass Fotos, die nur er hatte, jetzt öffentlich zu sehen sind. Hanna versucht Tina zu helfen, liest den Mitschülern in der Klasse die Leviten, aber die Lästereien werden durch diesen Auftritt nur noch heftiger. Hanna sieht ein, dass sie vielleicht zu weit gegangen ist. Als sie erneut mit Tina sprechen will, ist diese verschwunden. Hanna muss verhindern, dass noch Schlimmeres geschieht. Seit klar ist, dass Oberin Theodora die Pläne Wöllers, aus dem Kloster einen Wellnesstempel zu machen, nicht mehr stoppen kann, scheint das Ende des Klosters besiegelt. Schwester Hanna fordert den Oppositionsführer Heinz Lehmann auf, einen Gegenkandidaten ausfindig zu machen, der Wöller bei der nächsten Bürgermeisterwahl den Posten streitig machen kann. Lehmann und Hanna ahnen dabei nicht, dass Wöllers Spaßbad gerade in einer Planungskrise steckt. Nachdem die Architektin Marita Rainders, der Wolfgang Wöller nicht nur sein Vertrauen, sondern auch sein Herz geschenkt hat, ihn beim offensichtlichen Flirt mit einer blutjungen Miss-Wahl-Kandidatin erwischt hat, will sie nichts mehr von ihm wissen. Da Huber Schuld an diesem Missverständnis ist, hat Wöller ihm die Freundschaft gekündigt. Der Bürgermeister hat nun weder eine Architektin noch einen Bauunternehmer für sein Jahrhundertwerk. Doch so schnell gibt sich Wöller nicht geschlagen. Er versucht mit viel Charme, Marita zurückzugewinnen. Während Schwester Claudia noch nicht sicher ist, ob sie Novizin im Orden werden will, trifft Schwester Felicitas für sich schon eine Entscheidung: Eine junge Frau, die als Soldatin bei der Bundeswehr im Auslandseinsatz auf Menschen geschossen hat, darf nie und nimmer Nonne werden. Doch mit ihrer Meinung steht sie zunächst alleine da. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: Di 17.03.2015 Das Erste
    Das Erste
    Di 17.03.
    20:15 Uhr
  • Staffel 14, Folge 11

    Schwester Hildegard hat dem Mutterhaus den Rücken gekehrt und im Kloster Kaltenthal ihr neues Zuhause gefunden. Die Zusammenarbeit mit Oberin Theodora war für sie nicht länger möglich. Ihren Platz im Vorzimmer hat Schwester Julia eingenommen. Seitdem herrscht dort das Chaos, was auch Bischof Rossbauer nicht verborgen bleibt. Im Kloster bittet der zwölfjährige Oskar Schiller um politisches Asyl. Er fühlt sich von seiner Mutter unverstanden und überfordert. Sein ganzes Leben ist straff durchorganisiert. Vor lauter Lernen, Geigen-Unterricht, Malkurs und sonstigen Terminen bleibt ihm für Freunde oder zum Spielen keine Zeit. Sein Handy hat er vorsichtshalber ausgeschaltet, da er befürchtet, dass sie ihn per GPS orten würde – es wäre nicht das erste Mal. Hanna und die anderen Nonnen haben Mitleid mit Oskar und würden ihm gerne helfen, doch seine Mutter Dorothee ist nicht bereit, sich von kinderlosen Nonnen Erziehungstipps geben zu lassen. Oskar geht zwar widerwillig mit seiner Mutter nach Hause, aber schon bald steht er wieder vor der Tür. Als Frau Schiller abermals ins Kloster kommt, um nach ihrem Sohn zu suchen, und Schwester Agnes ihn offensichtlich versteckt, ruft sie Wachtmeister Meier zu Hilfe. Bürgermeister Wöller hat sich mit seiner Architektin Marita Rainders versöhnt und ihr voller Euphorie einen Heiratsantrag gemacht. Noch aber ist Marita verheiratet, und so gehen die zwei erst einmal wieder ihr großes Bauprojekt an. Marita hat einen neuen Bauunternehmer gefunden, der den Wellnesstempel realisieren könnte, doch die zu erwartenden Baukosten sprengen selbst Wöllers Vorstellungskraft. Er verspricht, sich um die Finanzierung zu kümmern, denn irgendwann wird sie es ihm mit einem Ja-Wort danken. Bauunternehmer Huber, der die aktuellen Pläne ebenfalls kennt, ist alarmiert. Er bittet Hanna, Wöller zur Vernunft zu bringen, denn er ist dabei, die Gemeinde und sich selbst in den Ruin zu treiben. Die Kaltenthaler Opposition hat einen Kandidaten gefunden, der bei der nächsten Wahl gegen Wöller antreten wird. Olaf Bolland-Käfer, ein blasser Nachwuchspolitiker aus München, soll es richten. Er versucht bereits in Wöller-Manier, dessen Umgebung auf seine Seite zu ziehen. So wird Treptow ein enormer Kulturetat versprochen, und auch Marianne Laban kann Bolland-Käfer um seinen Finger wickeln. Bürgermeister Wöller betrachtet das Ganze gelassen. Er ahnt nicht, dass der junge Gegenkandidat weit gewiefter ist, als er es für möglich hält. Bei einer kurzfristig einberufenen Gemeinderatssitzung sorgt Bolland-Käfer für einen Eklat. Schwester Lela begleitet Claudia nach München. Unangemeldet tauchen sie bei Oberin Theodora auf und bitten sie, Claudia als Novizin in den Orden aufzunehmen. Doch die Oberin befürchtet einen Skandal, wenn herauskommt, dass eine Ex-Soldatin vom Kampfeinsatz ins Kloster wechselt. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: Di 24.03.2015 Das Erste
    Das Erste
    Di 24.03.
    20:15 Uhr
  • Staffel 14, Folge 12

    Bürgermeister Wöller ist nach dem Eklat im Gemeinderat frustriert abgetaucht und lebt im Gästezimmer seines wiedergewonnenen Freundes Huber. Seine Marita ist zurück zu ihrem Mann gegangen, die Pläne für den Wellnesstempel sind geplatzt und die Gemeinde steht vor der Pleite. Zudem ist der Bürgermeister-Kandidat der Opposition ein ernstzunehmender Gegner, dem er in seinem momentanen Zustand nicht die Stirn bieten kann. Als Hanna von Huber gebeten wird, Wöller aus der Lethargie zu holen, bietet sie dem Bürgermeister an, mit ihm ins Mutterhaus zu Oberin Theodora zu fahren. Sie will sie davon überzeugen, vom Kaufvertrag zurückzutreten, damit ein finanzielles Desaster für Kaltenthal abgewendet werden kann. Die beiden ahnen nicht, dass auch Bolland-Käfer auf dem Weg ins Mutterhaus ist und der Oberin ein unschlagbares Angebot unterbreiten will – Schwester Hildegard wollte die Ruhe des Klosters nutzen, um an ihrem neuen Roman weiterzuarbeiten. Aber diese Ruhe tut ihr nicht gut – ins Mutterhaus möchte sie jedoch auch nicht zurück, obwohl ihr die Arbeit dort fehlt. Oberin Theodora hingegen verzweifelt an der Arbeitsweise ihrer neuen Sekretärin. Auch Bischof Rossbauer merkt, dass Hildegard einfach nicht zu ersetzen ist. Claudia ist noch immer traurig, dass die Oberin ihr den Eintritt in den Orden nicht gestatten möchte. Sie zieht sich zurück, statt mit den Schwestern die Morgenandacht zu zelebrieren. Lela hat dafür kein Verständnis. Claudia soll sich entscheiden: Wenn sie Nonne werden möchte, dann soll sie darum kämpfen - (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: Di 31.03.2015 Das Erste
    Das Erste
    Di 31.03.
    20:15 Uhr