Um Himmels Willen

Um Himmels Willen

  • Staffel 15, Folge 4 (45 Min.)
    Bild: ARD/Barbara Bauriedl
    Bürgermeister Wöller (Fritz Wepper, l.) und sein Sohn Wöller jr. (Patrick Wolff, r.) beobachten den Trubel. – © ARD/Barbara Bauriedl

    Schwester Hanna muss ihre Mitschwestern beruhigen. Seit sie erfahren haben, dass Kaltenthals Bürgermeister Wolfgang Wöller wieder versucht, das Kloster zu kaufen, sind sie nervös. Sie wissen, dass der Orden dringend Geld braucht und Oberin Theodora kann nicht anders, als dem Verkauf zuzustimmen. Es sei denn, es findet sich ein Weg, nicht nur seelsorgerisch, sondern auch ökonomisch lukrativ zu arbeiten. Eine Geschäftsidee muss her. Vielleicht sind ja die Gesichtscremes, die Agnes neuerdings mit pflanzlichen Mitteln herstellt, erfolgversprechend? Im Kloster taucht die 20-jährige Lena Straubing auf. Nach dem Tod ihres Adoptivvaters hat sie erfahren, dass sie als Baby im Kloster Kaltenthal abgegeben wurde. Sie möchte ihre leibliche Mutter kennenlernen, doch keine der Ordensschwestern scheint etwas zu wissen. Nur Felicitas verhält sich auffällig und macht sich heimlich auf den Weg nach München. Der Eifer, mit dem Lena sich auf die Suche nach ihrer Mutter macht, versetzt ihre Adoptivmutter Katharina in Panik. Sie hat Angst, nach ihrem Mann nun auch noch ihre Tochter zu verlieren. Schwester Hanna bemüht sich, sie zu beruhigen und Lena bei der Suche zu unterstützen. Bürgermeister Wöller traut seinen Augen kaum, als er verkatert aus dem Schlaf geklingelt wird. Vor der Haustür steht seine geschiedene Frau Gesine! Jahrelang hat sie sich nicht gemeldet, fühlt sich in seinem Haus aber schnell wieder wie zuhause. Das ist vor allem Wöllers Freund Hermann Huber ein Dorn im Auge. Der erinnert sich noch allzu gut an das lange Leiden, das die Scheidung damals bei Wöller verursacht hat. Für Liebeskummer ist nun wirklich keine Zeit. Die Finanzierung für den Kauf des Klosters muss organisiert werden, doch so einfach wie sonst ist es dieses Mal für den Bürgermeister nicht. Lehmann, Oppositionsführer im Gemeinderat, veranlasst, dass es nur dann Geld von der Stadt gibt, wenn mindestens eine Person aus dem Gremium umfassend in Wöllers Geheimpläne eingeweiht wird. Die Novizin Claudia übernimmt von dem sterbenskranken Oliver die Leitung des Jugendzentrums, während sich Lela unsicher ist, wie sie mit den in ihr aufkeimenden Gefühlen für ihn umgehen soll. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: Di 16.02.2016 Das Erste
    Das Erste
    Di 16.02.
    20:15 Uhr
  • Staffel 15, Folge 5 (45 Min.)
    Bild: ARD/Barbara Bauriedl
    Rainer Kimmich (Siegfried Terpoorten, r.) vertritt einen Kosmetikkonzern, den Weltvertrieb der Creme von Schwester Agnes übernehmen will. Seine Verhandlungen mit der Mutter Oberin (Nina Hoger, l.). wird jäh unterbrochen. – © ARD/Barbara Bauriedl

    Im Kloster Kaltenthal läuft die Produktion der „Wundercreme“ von Schwester Agnes auf Hochtouren. Die Nonnen erhoffen sich vom Verkauf der Creme lukrative Nebeneinkünfte, die die Oberin Theodora vielleicht von ihrem Vorhaben, das Kloster an die Gemeinde zu verkaufen, abbringen könnten. Willkommene Ablenkung bringt ein Mops namens Alice. Der hat bei einem Streit zwischen seinem Frauchen Gerlinde Kummer und seiner neuen Besitzerin, der 15-jährigen Lilly, die Flucht ins Kloster ergriffen. Gerlinde Kummer hatte ihren kleinen Schatz vorübergehend in der Obhut ihres Mannes gelassen, doch der hat ihn aus purer Eifersucht an Familie Stetter verkauft. Wachtmeister Meier wird gerufen und soll die Besitzansprüche beider Seiten durchsetzen. Schwester Hanna erkennt, wie sehr Gerlinde Kummer unter dem Verlust des Hundes leidet und verspricht ihr, sie zu unterstützen. Bürgermeister Wöllers Single-Leben scheint ein Ende zu haben. Seine geschiedene Frau Gesine hat den gemeinsamen Sohn Wolfgang junior samt Gattin und zwei Kindern bei ihm einquartiert und kündigt ihm an, dass die Vier solange bleiben werden, bis sie sich eine neue Existenz aufgebaut haben. Eigentlich hoffte Wöller, die Beziehung zu Gesine neu aufflammen lassen zu können, doch diese zieht bald darauf wieder von dannen. Wöller stürzt sich in die Arbeit, sabotiert erfolgreich die Werbeaktion, die die Nonnen für ihre „Wundercreme“ auf die Beine gestellt haben und ermöglicht einen ungehinderten und unbeobachteten Zugang zur Klosterhöhle. So kann er Oppositionsführer Lehmann und Bauunternehmer Huber die wertvollen Höhlenmalereien präsentieren. Lehmann willigt daraufhin ein, den Erwerb des Klosters durch Geld aus der Gemeindekasse zu unterstützen. Im Mutterhaus ist die Stimmung angespannt, seit die Oberin Klaus Stolpe Hausverbot erteilt hat. Aber sie muss einsehen, dass Schwester Hildegard, die sich große Sorgen um den Zustand ihres Literaturagenten macht, sich nicht auf ihre Arbeit konzentrieren kann. Sie soll ihm einen Besuch abstatten, das lässt sich Hildegard nicht zweimal sagen. Ihr Klingeln an Stolpes Wohnungstür bleibt erfolglos. Unter den Augen eines verblüfften Passanten steigt sie in die Wohnung ein. Als sie in Begleitung zweier Polizisten ins Mutterhaus zurückkommt, verabschiedet sich dort gerade Rainer Kimmich von der Oberin. Er vertritt einen Kosmetikkonzern, der den Weltvertrieb der Creme von Schwester Agnes übernehmen will (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: Di 23.02.2016 Das Erste
    Das Erste
    Di 23.02.
    20:15 Uhr
  • Staffel 15, Folge 6 (45 Min.)
    Bild: ARD/Barbara Bauriedl
    Polizist Meier (Lars Weström, l.) und Schwester Hanna (Janina Hartwig, r.) beobachten den bettelnden Wöller. – © ARD/Barbara Bauriedl

    Wolfgang Wöller kann den Trubel in seinem sonst so beschaulichen Heim nicht mehr ertragen. Sein Sohn und dessen Familie sorgen für Lärm und Unordnung und machen keinerlei Anstalten, endlich wieder einen selbständigen Lebensweg einzuschlagen. Familiäre Kommunikation ist bei den Wöllers nicht sonderlich ausgeprägt und so bittet der Bürgermeister Schwester Hanna, mit seinem Junior zu sprechen. Als Gegenleistung verspricht er ihr, sich um ein Problem zu kümmern, das Hanna auf dem Herzen liegt. Einige alteingesessene Bettler aus Kaltenthal haben Schwester Hanna um Hilfe gebeten. Seit kurzem fühlen sie sich wirtschaftlich und körperlich bedroht von einer aggressiven Konkurrenz auf ihrem Markt. Die „Bettler-Mafia“ zwingt wirtschaftlich in Not geratene Menschen zum Betteln und nimmt ihnen den Großteil des gespendeten Geldes ab. Wachtmeister Meier, den Hanna gemeinsam mit dem Bürgermeister aufsucht, sind die Hände gebunden, solange sich niemand unter den bezahlten Bettlern bereit erklärt, gegen seine Chefs auszusagen. Hanna findet eine junge Frau, von der sie sich Hilfe erhofft und überredet Wöller, als Undercover-Bettler den Hintermännern auf die Schliche zu kommen. Im Mutterhaus bekommt Oberin Theodora überraschend Besuch von Weihbischof Kalkbrunner, der aus seiner „Verbannung“ in die Karpaten zurückgekehrt ist. Von Wöller angestachelt, versucht er die Oberin mit ihrer Vergangenheit unter Druck zu setzen – nicht nur, um sie zu bewegen, Wöller das Kloster doch noch zu verkaufen, sondern auch im Eigeninteresse. Kalkbrunner will das Amt von Bischof Rossbauer übernehmen. Schwester Claudia geht in ihrer neuen Aufgabe als Leiterin des Jugendzentrums auf. Sie gibt den Mädchen Nachhilfe in Sachen Selbstverteidigung. Dabei fällt ihr Nadja auf, die ganz offensichtlich Sorgen hat. Sie sucht das Gespräch und erfährt, dass Nadja in eine junge Frau verliebt ist – in Schwester Claudia. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: Di 01.03.2016 Das Erste
    Das Erste
    Di 01.03.
    20:15 Uhr
  • Staffel 15, Folge 7 (45 Min.)
    Bild: ARD/Barbara Bauriedl
    Novizin Claudia (Mareike Lindenmeyer, r.) weiss nicht, wie sie mit dem Liebesgeständnis von Nadja Freidank (Elena Kuhlmann, l.) umgehen soll. Sie will das Mädchen nicht verletzen. – © ARD/Barbara Bauriedl

    Im Kloster Kaltenthal bittet die schwerkranke Sylvia Stüberl um Beistand in ihren letzten Tagen. Die einzige Therapie, die ihr noch helfen könnte, ist für sie unbezahlbar. Schwester Hanna versucht sofort, das Geld aufzutreiben. Sie bemerkt dabei aber nicht, dass Frau Stüberl das von ihr überhaupt nicht erwartet. Hanna muss schnell feststellen, dass weder ihr Orden noch die Gemeinde Kaltenthal die erforderliche Summe aufbringen kann. Als sie darüber verzweifelt, taucht Sylvia Stüberl auf und konfrontiert Hanna mit ihrem moralischen Dilemma. Sie zeigt ihr einen Brief ihres Nachbarn Ulrich Binder, der schon lange in sie verliebt ist und ihr mit seinem Geld helfen will. Als Bürgermeister Wöller davon erfährt, ist er außer sich, denn die Auswirkungen dieser Geldbeschaffung würden seine Pläne zum Kauf des Klosters empfindlich stören. Im Mutterhaus verhandelt Oberin Theodora mit Rainer Kimmich, dem Mitarbeiter eines Kosmetik-Konzerns, welcher ihr die Rezeptur für die von Schwester Agnes entwickelte Gesichtscreme abkaufen will. Die Mutter Oberin ist hin und her gerissen. Das Angebot kommt ihr mehr als gelegen, weil sie schnell Geld braucht, um die bevorstehende Insolvenz ihres früheren Klosters in Oldenburg abzuwenden. Aber ließe sich nicht noch viel mehr herausschlagen? Die Novizin Claudia mag ihre Arbeit im Jugendzentrum eigentlich sehr, doch hat sie ein Problem mit Nadja, die ihr ihre Liebe offenbart hat. Claudia weiß nicht, wie sie mit der Situation umgehen soll und möchte Nadja nicht verletzen. Die in Liebesdingen eher unerfahrenen Mitschwestern sind im Gespräch über diese Situation nicht sehr hilfreich. Hanna kann Claudia nur einen Tipp geben: Offenheit und Ehrlichkeit helfen weiter. Bürgermeister Wöller freut sich, dass sein Sohn versucht, wieder ein normales Leben zu starten und im familieneigenen Autohaus anfängt. Da seine Frau Sandra mit der kleinen Cosima zur neuen Schule muss, fehlt nur noch eine Beschäftigung für Wolfi junior. Sein Großvater soll sich um ihn kümmern und dieser gibt fortan alles, um seinem Enkel zu zeigen, wie mächtig er als Bürgermeister seiner Gemeinde ist. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: Di 08.03.2016 Das Erste
    Das Erste
    Di 08.03.
    20:15 Uhr
  • Staffel 15, Folge 8 (45 Min.)
    Bild: ARD/Barbara Bauriedl
    Wolfi Wöller (Langston Uibel, v.l.) gibt eine Pressekonferenz zur Legalisierung von Drogen. Wöller (Fritz Wepper, 2.v.l.) Schwester Hanna (Janina Hartwig, 2.v.r.) und Oliver Strobel (Klaus Steinbacher, r.) bemühen sich um Schadenbegrenzung (mit Julia von Juni, l.). – © ARD/Barbara Bauriedl

    Ist Kaltenthal in der Hand von Drogendealern? Wachtmeister Meier bittet Schwester Hanna um Hilfe. Sein Sohn Kevin, gerade einmal zehn Jahre alt, züchtet im Gewächshaus Marihuana. Aber wo hat der begeisterte Hobbybotaniker die Hanfpflanzen her? Das Gewächshaus der Familie Meier ist nicht der einzige Ort, an dem Gras sprießt … Schwester Theodora macht Hanna schwere Vorwürfe. Hätte sie den Erlös aus dem Verkauf von Schwester Agnes’ Gesichtscreme nicht einer todkranken Frau zugutekommen lassen, wäre Kloster Oldenburg vor der Insolvenz gerettet. Nun aber droht dem ganzen Orden Gefahr. Die einzige Lösung scheint der Verkauf von Kloster Kaltenthal zu sein. Bürgermeister Wöller hingegen ist in Hochstimmung. Endlich kann er das „Höhlenprojekt“ angehen. Da stört es ihn auch nicht, dass Schwester Theodora eine horrend hohe Kaufsumme für das Kloster verlangt, denn: „Wo ein Wöller, da ein Weg!“ Und von denen könnte es bald zwei geben, denn der Enkel des Bürgermeisters, Wolfi Wöller, plant eine Karriere in der Politik. Ein Glück, dass Opa Wöller für ihn nicht nur eine Krawatte, sondern auch gute Ratschläge parat hält. Jeder Politiker braucht eine Vision! Doch nicht nur Wolfis Themenwahl ist gewagt, der Nachwuchspolitiker ist zum Entsetzen des Bürgermeisters auch willens, seine Meinung öffentlich kundzutun. Hanfsamen in seiner Blumenerde – Ludwig Strobel versteht die Welt nicht mehr. Vielleicht ein böser Streich? Wachtmeister Meier und Bürgermeister Wöller sehen in dem Gärtner jedoch einen Kriminellen. Bald steht nicht nur Ludwig Strobels Existenz auf dem Spiel, sondern auch die Zukunft seines Sohnes Oliver. Schwester Hanna muss sich etwas einfallen lassen, um den beiden zu helfen. Schwester Felicitas will herausfinden, warum Bürgermeister Wöller weder ruht noch rastet, ehe Kloster Kaltenthal in seiner Hand ist. Gemeinsam mit ihren Mitschwestern geht sie auf Höhlenerkundung und macht eine Entdeckung, die das Kloster in letzter Sekunde retten könnte. Aber wird Schwester Theodora ihr Gehör schenken? (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: Di 15.03.2016 Das Erste
    Das Erste
    Di 15.03.
    20:15 Uhr