Um Himmels Willen

Um Himmels Willen

  • Folge 4 (90 Min.)

    Das Weihnachtsfest steht vor der Tür und mit ihm die Zeit der guten Taten. So ist der „Engel von Kaltenthal“ zurück und beglückt die Bedürftigen mit anonymem Geldsegen. Für die wohlhabende Witwe Sonja Berger (Bibiana Zeller) bringen die Tage Aufregung pur. In der Zeitung entdeckt sie ein Bild, auf dem sie ihre verschwundene Jugendliebe Thomas (Peter Franke) vermutet: Offenbar arbeitet er als Stadtführer in Fatima. Um das herauszufinden, bittet sie Schwester Hanna (Janina Hartwig), sie in den portugiesischen Wallfahrtsort zu begleiten. Obwohl die Schwester mitten in den Vorbereitungen für die Feier zugunsten der Kriegswaisen steckt, stimmt sie schließlich der ungewöhnlichen Pilgerreise zu – vor allem dank der Überredungskünste von Bürgermeister Wöller (Fritz Wepper), der überraschend seinen Begleitschutz anbietet. Was niemand weiß: Die 50.000 Euro Spendengelder für die Kriegswaisen hat das Stadtoberhaupt den Schützen für eine neue Schießbahn gestiftet – die nächsten Wahlen fest im Blick. Jetzt steckt Wöller in der Klemme, hofft aber auf einen Deal mit der Witwe: einen großzügigen Scheck für seine Hilfe. Mit Herzklopfen fiebert Sonja Berger dem Wiedersehen nach über 50 Jahren entgegen. Aber das Treffen verläuft mehr als enttäuschend. Zum einen hat Thomas noch immer nicht verwunden, dass Sonja damals einen anderen Mann geheiratet hat, zum anderen hat ihn der Tod seiner Frau und der Bruch mit seinem Sohn hart gemacht. Doch so schnell gibt Sonja nicht auf und sorgt mit ihrer Hartnäckigkeit, Thomas’ Familie helfen zu wollen, für Turbulenzen. Dadurch geraten auch Schwester Hanna und Wöller von einem Abenteuer ins nächste, werden sogar unfreiwillig zu Verbündeten. Und über all dem schwebt der mystische Zauber von Fatima – und angesichts von Sonjas großem Herzen fragt sich Wöller erneut, ob sie wohl der Engel von Kaltenthal ist.

    Der berühmte Wallfahrtsort Fatima bildet die imposante Kulisse für dieses kurzweilige Serienspecial, das einmal mehr Gelegenheit für jede Menge Dialogwitz zwischen Schwester Hanna und dem unverbesserlichen Bürgermeister bietet. Der Überlieferung nach sollen in Fatima 1917 drei Hirtenkinder eine Marienerscheinung erfahren haben. Neben Janina Hartwig, Fritz Wepper und Gaby Dohm sind Gaststars wie Burgschauspielerin Bibiana Zeller, Peter Franke, Urs Fabian Winiger und Ellenie Salvo Gonzáles zu sehen. Vergnüglich, aber auch einfühlsam fängt das Special die besinnliche Atmosphäre der Weihnachtszeit ein. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: Do 25.12.2014 Das Erste
    Das Erste
    Do 25.12.
    20:15 Uhr
  • Staffel 14, Folge 1 (45 Min.)
    Bild: ARD/Barbara Bauriedl
    ARD UM HIMMELS WILLEN, XIV. Staffel (13 neue Folgen), Folge 170 "Schwein gehabt", am Dienstag (06.01.15) um 20.15 Uhr im Ersten.
(v.l.n.r.) Schwester Felicitas (Karin Gregorek), Schwester Hanna (Janina Hartwig), Schwester Agnes (Emanuela von Frankenberg) und Schwester Lela (Denise M'Baye) sind erleichtert: Schwein Heinz ist im Stall und kann keinen Schaden mehr anrichten. – © ARD/Barbara Bauriedl

    Während Schwester Hanna die Nonnen des Klosters Kaltenthal auf den drohenden Frühjahrsputz einstimmt, bekommen die kleine Schwesternschar Besuch in der Klosterkapelle. Ein Hausschwein hat zuvor schon die Küche auf den Kopf gestellt – bevor es weiteren Schaden anrichten kann, treiben die Nonnen es in einen Stall. Auch das Herrchen von Heinz taucht kurze Zeit später auf, doch damit ist das Problem noch nicht gelöst. Der zehnjährige Julius, ein Autist, ist mit Heinz von zu Hause ausgebüxt. Hanna macht die Eltern ausfindig und erfährt, dass Heinz für Julius von großer Bedeutung ist und eine wichtige Rolle bei seiner Therapie spielt. Doch Heinz lebt in der Mietwohnung der Familie, was die Nachbarschaft wenig begeistert. So hat sich Herr Brenner, der neue Koch im Ochsen, beim Bürgermeister Wöller beschwert, und da es sich um eine kommunale Wohnung handelt, hat dieser kurzerhand die Hausordnung geändert: Haustiere sind ab sofort verboten. Julius’ Eltern müssen schweren Herzens ein neues Zuhause für ihr Schwein suchen. Hanna setzt alles daran, eine Lösung zu finden, die eine endgültige Trennung verhindert. Wöllers Kulturreferent Treptow hat in wochenlanger Kleinarbeit den vom Bürgermeister geschredderten Kaufvertrag für das Kloster wieder zusammengesetzt und schickt den Vertrag per Kurier zur Oberin. Er ahnt nicht, dass Wöller seine Meinung längst geändert hat und inzwischen heilfroh ist, dass er das Kloster nicht gekauft hat. Wöller fällt aus allen Wolken und versucht, das Unheil zu verhindern. Er verdonnert Wachtmeister Meier dazu, ihm zu helfen, den Vertrag zurückzubekommen. Die Oberin könnte das Geld aus dem Verkauf des Klosters gut gebrauchen. Die Privatbank, bei der sie einen Kredit für den Bau eines Krankenhauses im Kongo beantragt hat, weigert sich, das Projekt zu unterstützen, und empfiehlt ihr, mit einer Benefiz-Aktion Spendengelder für das Projekt einzusammeln. Wie passend, dass die Bank gerade ein Golf-Turnier plant. Wenn die Oberin mitspielt, könnte sie dort die Spendentrommel rühren. Das aber widerstrebt ihr zutiefst. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: Di 06.01.2015 Das Erste
    Das Erste
    Di 06.01.
    20:15 Uhr
  • Staffel 14, Folge 2 (45 Min.)
    Bild: ARD/Barbara Bauriedl
    ARD UM HIMMELS WILLEN, XIV. Staffel (13 neue Folgen), Folge 171 "Sonnenschein", am Dienstag (13.01.15) um 20.15 Uhr im Ersten.
Bürgermeister Wöller (Fritz Wepper, r.) bittet die Mutter Oberin Louise von Beilheim (Gaby Dohm, l.), im Beisein von Schwester Hildegard (Andrea Sihler, M.), den Kaufvertrag für das Kloster Kaltenthal zur zerreisen. Wenn nicht, ist die Gemeinde Kaltenthal pleite. – © ARD/Barbara Bauriedl

    Schwester Felicitas ist schockiert, als sie in ihrer medizinischen Beratungsstelle Erich Baum untersucht. Der alte Herr, der schon seit einigen Monaten in der Seniorenresidenz Sonnenschein lebt, hat tiefe Wunden an den Beinen und keine Ahnung, wie er sich diese zugezogen hat. Felicitas vermutet, dass es sich um Bisswunden handelt. Schwester Hanna ist entsetzt und bietet Herrn Baum an, im Kloster zu bleiben, bis die Umstände geklärt sind. Seine Tochter Petra Kemmler und ihr Mann sehen das anders. Immerhin haben sie eines der teuersten Altenheime der Umgebung ausgesucht. Hanna will den Dingen auf den Grund gehen, denn seit die Gemeinde das Seniorenstift privatisiert hat, ist bereits der dritte Betreiber am Werk. Wenn es dort Missstände gibt, dann müssen diese aufgedeckt werden. Hanna spricht mit dem Heiminhaber Marchthaler, der ihr versichert, dass man sich in seiner Einrichtung hervorragend um die Bewohner kümmert. Herr Baum sei bei einem Waldspaziergang unglücklich gestürzt und habe sich dabei verletzt. Hanna bleibt skeptisch. Wie gut, dass Bürgermeister Wöller von ihr Unterstützung in den Verhandlungen mit der Baronin Oberin braucht. Als Gegenleistung soll er sich auf Undercover-Mission begeben. Hanna versucht indes, die Oberin davon zu überzeugen, auf den Verkauf des Klosters Kaltenthal an die Gemeinde zu verzichten. Auch wenn die Baronin weiß, dass der vereinbarte Kaufpreis die Gemeinde finanziell überfordern würde, hat auch sie ihre Nöte. Der Orden benötigt Geld für ein Krankenhaus im Kongo und andere dringende humanitäre Projekte. Sie steckt in einem Dilemma. Für Ablenkung sorgt Schwester Hildegard. Sie hat sich vorgenommen, der Baronin Mutter Bewegung zu verschaffen, doch keines der sportlichen Angebote stößt auf Gegenliebe. Allerdings erinnert sich die Oberin an ihre Jugend, als sie hin und wieder Golf spielen war. Hildegard soll für sie bei Alexander von Beilheim, dem Bruder der Oberin, eine Golfausrüstung besorgen. Vielleicht ist das Benefiz-Golfturnier, das die Bank ausrichten möchte, doch keine abwegige Idee – Eine erstaunliche Verwandlung legt Bürgermeister Wöller hin. Mit Hilfe von Schwester Lela wird er in einen potenziellen Altersheimbewohner verwandelt und macht sich sodann mit seiner „Tochter“ Frau Laban und seinem „Schwiegersohn“ Treptow auf den Weg in die Seniorenresidenz. Herr Marchthaler ist zwar etwas erstaunt über die so kurzfristige Unterbringung, doch er wittert gute Umsätze und nimmt Wöller alias Herrn Wimmer auf. Dem steht eine lange Nacht in der Seniorenresidenz bevor. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: Di 13.01.2015 Das Erste
    Das Erste
    Di 13.01.
    20:15 Uhr
  • Staffel 14, Folge 3 (45 Min.)
    Bild: ARD/Barbara Bauriedl
    ARD UM HIMMELS WILLEN, XIV. Staffel (13 neue Folgen), Folge 172 "Echte Freunde", am Dienstag (20.01.15) um 20.15 Uhr im Ersten.
Mutter Oberin Louise von Beilheim (Gaby Dohm, l.) und Bischof Rossbauer (Horst Sachtleben, r.) kommen die Nöte der Gemeinde Kaltenthal zu Ohren. – © ARD/Barbara Bauriedl

    Im Kaltenthaler Kindergarten arbeitet seit kurzem Tom, eigentlich ein netter junger Mann, der es mit Hilfe von Schwester Hanna geschafft hat, von der schiefen Bahn in ein geordnetes Leben zu starten. Doch nun muss Hanna erfahren, dass Tom seine Ausbildung gekündigt hat. Mit Kevin, einem alten Kumpel, hatte er sich vor den Augen der Kinder und einiger Eltern geprügelt. Hanna muss herausfinden, warum die zwei in Streit gerieten, die Eltern beruhigen und für Tom um eine zweite Chance werben. Bürgermeister Wöllers Gemeinde Kaltenthal steht vor dem finanziellen Ruin, weil die Oberin auf das Geld aus dem Klosterverkauf besteht. So lässt er nichts unversucht, das Kloster so schnell wie möglich wieder loszuwerden. Er knüpft Kontakt zu einem chinesischen Geschäftsmann, der gerade in der Gegend ist, um Investitionen zu tätigen. Vielleicht will Herr Mai das Kloster kaufen? Gemeinsam mit Bauunternehmer Hermann Huber versucht Wöller, dem Gast das Objekt unterzujubeln. Dieser aber ist vor allem am Klosterwald interessiert – Auch der Mutter Oberin kommen die Nöte der Gemeinde zu Ohren. Sie ist hin und her gerissen. Einerseits will sie Kaltenthal nicht ruinieren, andererseits benötigt der Orden das Geld dringend für den Bau eines Krankenhauses im Kongo. An dem Benefiz-Golf-Turnier, welches die Bank zu Gunsten des Ordens ausrichten möchte, will sie allerdings nicht teilnehmen. Als Werbefläche für eine Bank gibt sie sich nicht her. Es ist an Bischof Rossbauer, die Oberin auf die zündende Idee zu bringen. Ein eigenes Golf-Turnier muss auf die Beine gestellt werden! Schwester Hildegard erfährt von ihrem Agenten Klaus Stolpe, dass ein bekannter Hollywood-Regisseur Interesse an der Verfilmung einer ihrer Kriminalromane hat. Stolpe sieht sich schon mit den Filmstars über den Roten Teppich flanieren, doch Hildegard findet diese Vorstellung eher dubios. Eine seltsame Bekanntschaft macht Schwester Lela. Sie findet eine junge Frau, die tropfnass und blutend auf einer Brücke steht. Sie nimmt sie zunächst mit ins Kloster, doch als Felicitas hört, dass sich die Patientin an nichts mehr erinnern kann, lässt sie diese sofort in die Klinik bringen. Lela geht dieses Schicksal nahe und sie beschließt, sich um die Namenlose zu kümmern, bis ihr Gedächtnis zurückkehrt oder sich jemand findet, der sie vermisst. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: Di 20.01.2015 Das Erste
    Das Erste
    Di 20.01.
    20:15 Uhr
  • Staffel 14, Folge 4 (45 Min.)
    Bild: ARD/Barbara Bauriedl
    ARD UM HIMMELS WILLEN, XIV. Staffel (13 neue Folgen), Folge 173 "Nicht ohne meine Tochter", am Dienstag (27.01.15) um 20.15 Uhr im Ersten.
Mutter Oberin Louise von Beilheim (Gaby Dohm, r.) trifft auf dem Golfplatz ihre Jugendliebe Balthus Tennhagen (Dietrich Mattausch, r.) wieder. Dass sie ihn mit Querschläger verletzt hat, ist weniger schön. Ihr Bruder Alexander von Beilheim (Hansa Czypionka, 2.v.l.) und Schwester Hildegard (Andrea Sihler, l.) sind besorgt. – © ARD/Barbara Bauriedl

    Im Kloster Kaltenthal bittet die Iranerin Dila Azar Schwester Felicitas um medizinische Hilfe. Ihre Tochter Jala hat Fieber und in der Asylbewerberunterkunft gab man ihr den Rat, sich bei den Nonnen zu melden. Während Felicitas sich um Mutter und Kind kümmert, taucht Bürgermeister Wöller aufgeregt auf: In Kaltenthal ist ein Baby verschwunden. Es ist ausgerechnet die Tochter von Peter Priwitz, dem wichtigsten Spieler des Kaltenthaler Fußballclubs. Als Hanna das Foto der vermissten Lisa Priwitz sieht, erkennt sie darin die kleine Jala wieder. Eine tragische Geschichte kommt ans Licht. Dila Azar wurde in ihrer Heimat das Kind geraubt. Nach schwierigen Recherchen hat sie herausgefunden, dass Jala nach Kaltenthal gebracht wurde. Die junge Mutter hat sich auf eine beschwerliche und gefahrvolle Reise gemacht, um ihre Tochter zu finden. Nun ist sie illegal in Deutschland und zutiefst verzweifelt, als Hanna ihr das Kind erneut wegnehmen muss, bis die Fakten eindeutig geklärt sind. Hanna findet mit Hilfe des Bürgermeisters heraus, dass die kleine Jala über eine Adoptionsagentur zu Familie Priwitz kam. Um hinter die Machenschaften dieser Agentur zu kommen, geben Schwester Hanna und Wöller vor, selbst ein Baby adoptieren zu wollen. Schwester Lela will die junge Frau, die sie kürzlich hilflos und ohne Erinnerung in Kaltenthal gefunden hat, unterstützen. Sie verteilt Flugblätter mit deren Foto und bittet den Journalisten Gierke um Hilfe. Lela bietet ihr an, im Kloster zu wohnen, ohne allerdings mit ihren Mitschwestern gesprochen zu haben. Die Mutter Oberin hat Schwester Hildegard damit beauftragt, ein Benefiz-Golfturnier zu organisieren. Damit das auch medienwirksam wird, sollen möglichst viele Prominente daran teilnehmen. Die Baronin bittet ihren Bruder Alexander von Beilheim, möglichst viele seiner Freunde einzuladen. Doch ohne Gegenleistung macht der wie immer in Geldnöten steckende Alexander das nicht. Er plant, den Adelstitel der Familie an B- und C-Prominente zu verkaufen und benötigt dafür die Zustimmung seiner Schwester. Die Mutter Oberin ist entsetzt, als er ihr diese Pläne bei einer Trainings-Golfrunde unterbreitet. Der nächste Ball bekommt diese Emotionen mit auf den Weg und landet unkontrolliert am Kopf eines anderen Golfspielers: Balthus Tennhagen – die Jugendliebe von Baronin Luise von Beilheim. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: Di 27.01.2015 Das Erste
    Das Erste
    Di 27.01.
    20:15 Uhr
  • Staffel 14, Folge 5
    Bild: ARD/Barbara Bauriedl
    ARD UM HIMMELS WILLEN, XIV. Staffel (13 neue Folgen), Folge 174 "Pantoffelheld", am Dienstag (03.02.15) um 20.15 Uhr im Ersten.
Bürgermeister Wöller (Fritz Wepper, l.) liest Treptow (Andreas Wimberger, 2.v.l), Detlef Kohlschreiber (Stefan Merki, M.), Gernot Lüders (Gilbert von Sohlern, 2.v.r.) und Olaf Stüberl (Gerhard Wittmann, r.)die Leviten. – © ARD/Barbara Bauriedl

    Nachdem Schwester Hanna die Oberin endlich davon überzeugen konnte, vom Kaufvertrag des Klosters zurückzutreten, will Bürgermeister Wöller es gar nicht wieder hergeben. Mit seinem Spezl Hermann Huber hat er eine sensationelle Idee ausgeheckt. Aus dem Kloster soll ein Spaßbad, eine Wellness-Oase mit allem Pipapo werden – Hanna, die davon noch nichts weiß, kümmert sich um das Silberhochzeitspaar Erika und Gernot Lüders. Schon am kommenden Wochenende wollen die zwei in der Klosterkapelle ihr Ja-Wort erneuern. Aber eigentlich will das nur Erika. Gernot würde viel lieber mit seinen Freunden zu einem wichtigen Kegelturnier fahren. Nachdem Hanna erfährt, wie katastrophal die derzeitigen Zustände im Kaltenthaler Asylbewerberheim sind, macht sie sich auf den Weg zum Bürgermeister. Von dessen Sekretärin Frau Laban erfährt sie, dass es zu wenig Unterkünfte gibt und die Gemeinde noch keine adäquate Lösung vorweisen kann. Hanna bietet das Kloster als vorübergehende Unterkunft an. So schlägt sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Den Asylbewerbern wird geholfen und Wöllers Zugriff aufs Kloster ist blockiert. Als sie darüber mit dem Bürgermeister spricht, geschieht Unglaubliches. Gernot Lüders wird auf offener Straße von drei maskierten Männern entführt! Kurzentschlossen nimmt Wöller die Verfolgung auf und staunt nicht schlecht, als er die Entführer im Wald stellen kann. Sein Kulturdezernent Treptow, Gernot Lüders’ Schwager und ein weiterer Kegelbruder haben ihren Freund aus den Fängen seiner Frau befreit, damit dieser an dem wichtigen Kegelturnier teilnehmen kann. Es geht schließlich um den Aufstieg in die Bundesliga. Dafür hat Wöller durchaus Verständnis. Um aber eine friedliche Lösung für alle zu finden, braucht er die Unterstützung von Schwester Hanna. Die Mutter Oberin trainiert unterdessen fleißig weiter für ihr Golf-Spenden-Turnier. Ihr Bruder Alexander von Beilheim hat bisher noch keinen Finger gerührt, um die Münchner Prominenz für das Turnier zu begeistern. Vielmehr erpresst er seine Schwester. Wenn sie seiner Adoptions-Geschäftsidee nicht zustimmt, wird er für die Veranstaltung keinen Finger rühren. Aber weder Alexander noch die Oberin Mutter haben mit dem Einfluss von Balthus Tennhagen gerechnet. Er war die Jugendliebe der Baronin und Chauffeur der Familie von Beilheim. Anscheinend hat er in seinem Leben weit mehr erreicht als vermutet. Dank guter Kontakte hat er in kurzer Zeit eine ansehnliche Anzahl von Zusagen für das Turnier bekommen. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: Di 03.02.2015 Das Erste
    Das Erste
    Di 03.02.
    20:15 Uhr