Um Himmels Willen

Um Himmels Willen

  • Staffel 14, Folge 5 (45 Min.)
    Bild: ARD/Barbara Bauriedl
    ARD UM HIMMELS WILLEN, XIV. Staffel (13 neue Folgen), Folge 174 "Pantoffelheld", am Dienstag (03.02.15) um 20.15 Uhr im Ersten.
Bürgermeister Wöller (Fritz Wepper, l.) liest Treptow (Andreas Wimberger, 2.v.l), Detlef Kohlschreiber (Stefan Merki, M.), Gernot Lüders (Gilbert von Sohlern, 2.v.r.) und Olaf Stüberl (Gerhard Wittmann, r.)die Leviten. – © ARD/Barbara Bauriedl

    Nachdem Schwester Hanna die Oberin endlich davon überzeugen konnte, vom Kaufvertrag des Klosters zurückzutreten, will Bürgermeister Wöller es gar nicht wieder hergeben. Mit seinem Spezl Hermann Huber hat er eine sensationelle Idee ausgeheckt. Aus dem Kloster soll ein Spaßbad, eine Wellness-Oase mit allem Pipapo werden – Hanna, die davon noch nichts weiß, kümmert sich um das Silberhochzeitspaar Erika und Gernot Lüders. Schon am kommenden Wochenende wollen die zwei in der Klosterkapelle ihr Ja-Wort erneuern. Aber eigentlich will das nur Erika. Gernot würde viel lieber mit seinen Freunden zu einem wichtigen Kegelturnier fahren. Nachdem Hanna erfährt, wie katastrophal die derzeitigen Zustände im Kaltenthaler Asylbewerberheim sind, macht sie sich auf den Weg zum Bürgermeister. Von dessen Sekretärin Frau Laban erfährt sie, dass es zu wenig Unterkünfte gibt und die Gemeinde noch keine adäquate Lösung vorweisen kann. Hanna bietet das Kloster als vorübergehende Unterkunft an. So schlägt sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Den Asylbewerbern wird geholfen und Wöllers Zugriff aufs Kloster ist blockiert. Als sie darüber mit dem Bürgermeister spricht, geschieht Unglaubliches. Gernot Lüders wird auf offener Straße von drei maskierten Männern entführt! Kurzentschlossen nimmt Wöller die Verfolgung auf und staunt nicht schlecht, als er die Entführer im Wald stellen kann. Sein Kulturdezernent Treptow, Gernot Lüders’ Schwager und ein weiterer Kegelbruder haben ihren Freund aus den Fängen seiner Frau befreit, damit dieser an dem wichtigen Kegelturnier teilnehmen kann. Es geht schließlich um den Aufstieg in die Bundesliga. Dafür hat Wöller durchaus Verständnis. Um aber eine friedliche Lösung für alle zu finden, braucht er die Unterstützung von Schwester Hanna. Die Mutter Oberin trainiert unterdessen fleißig weiter für ihr Golf-Spenden-Turnier. Ihr Bruder Alexander von Beilheim hat bisher noch keinen Finger gerührt, um die Münchner Prominenz für das Turnier zu begeistern. Vielmehr erpresst er seine Schwester. Wenn sie seiner Adoptions-Geschäftsidee nicht zustimmt, wird er für die Veranstaltung keinen Finger rühren. Aber weder Alexander noch die Oberin Mutter haben mit dem Einfluss von Balthus Tennhagen gerechnet. Er war die Jugendliebe der Baronin und Chauffeur der Familie von Beilheim. Anscheinend hat er in seinem Leben weit mehr erreicht als vermutet. Dank guter Kontakte hat er in kurzer Zeit eine ansehnliche Anzahl von Zusagen für das Turnier bekommen. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: Di 03.02.2015 Das Erste
    Das Erste
    Di 03.02.
    20:15 Uhr
  • Staffel 14, Folge 6 (45 Min.)
    Bild: ARD/Barbara Bauriedl
    ARD UM HIMMELS WILLEN, XIV. Staffel (13 neue Folgen), Folge 175 "Wettlauf mit der Zeit", am Dienstag (10.02.15) um 20.15 Uhr im Ersten.
Schwester Felicitas (Karin Gregorek, r.) macht einen Ausflug nach München und landet im Wettbüro. – © ARD/Barbara Bauriedl

    Bürgermeister Wöller ist empört, als er erfährt, dass die ersten Asylbewerber in das Kloster Kaltenthal einziehen. Zwar versucht er, das mit Hilfe des Journalisten Gierke für sein Image auszunutzen, aber gleichzeitig schmiedet er einen Plan, wie er das Kloster so schnell wie möglich räumen lassen kann. Schließlich soll dort ein Spaßbad entstehen. Er beauftragt den Bauunternehmer Huber mit umfangreichen Sanierungsmaßnamen und verwandelt das Kloster in eine lärmende Baustelle. In dieses Chaos platzt ein junger Mann. Manuel Birnbaum behauptet, seine Verlobte Claudia Blum in der Suchanzeige der Zeitung erkannt zu haben. Seit einigen Wochen vermisst er sie und freut sich, dass er sie nun endlich gefunden hat. Claudia, die bisher namenlose Frau, deren Gedächtnis noch immer verschwunden ist, kann sich aber auch beim Anblick des Mannes an nichts erinnern. Trotzdem ist sie froh, endlich etwas über sich selbst zu erfahren. Hanna will verhindern, dass Claudia auf einen Verrückten hereinfällt und bittet Wachtmeister Meier, zu erkunden, ob Manuel Birnbaums Geschichte stimmt. Schwester Felicitas entflieht dem Lärm des Klosters und fährt nach München zum Geburtstag ihres früheren Professors. Als sie aus dem Bus steigt, wird sie magisch von einer Trabrennbahn angelockt. Den kleinen Abstecher erlaubt sie sich. Ganz aus Versehen gewinnt sie eine ansehnliche Summe. Die Mutter Oberin wird von ihrem Bruder Alexander erpresst. Er hat Fotos gemacht, die sie in ziviler Kleidung beim romantischen Dinner mit Balthus Tennhagen zeigen. Er droht, die Fotos an die Presse zu geben, falls sie weiterhin seine lukrativen Pläne behindert. Die Glaubwürdigkeit der Oberin wäre dahin. Verzweifelt weiht sie Bischof Rossbauer ein, der sie auffordert, sich über ihre Absichten klarzuwerden. Tatsächlich kündigt sie Balthus das Ende ihrer Beziehung an, doch er spürt, wie sehr sie mit diesem Entschluss hadert. Er bittet um einen letzten gemeinsamen Ausflug zum Schloss Beilheim, ihrem Elternhaus. Die Oberin willigt ein und will nach dieser Reise ihre endgültige Entscheidung treffen. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: Di 10.02.2015 Das Erste
    Das Erste
    Di 10.02.
    20:15 Uhr
  • Staffel 14, Folge 7 (45 Min.)
    Bild: ARD/Barbara Bauriedl
    ARD UM HIMMELS WILLEN, XIV. Staffel (13 neue Folgen), Folge 176 "Weg ins Licht", am Dienstag (17.02.15) um 20.15 Uhr im Ersten.
Schwester Hanna (Janina Hartwig, l.) stattet der dubiosen Sekte "Jünger des Lichts" einen Besuch ab. Sie will mit Ann-Kathrin Klein (Anna-Sophia Eder, 2.v.r) sprechen, die mit ihrer Mutter Ursula Klein (Doris Schretzmayer, r.) bei Meister Aurum (Sebastian Goder, 2.v.l.) auf einem Bauernhof in Kaltenthal wohnt. – © ARD/Barbara Bauriedl

    Die Schwestern des Ordens sind schockiert vom Tod der Mutter Oberin. Ihre Assistentin Hildegard steht im Mutterhaus Kopf. Die Vertreterin der Oberin liegt im Krankenhaus, eine Nachfolgerin ist noch nicht gefunden und Bischof Rossbauer ist unauffindbar. Hildegard ahnt nicht, dass Rossbauer schon mit Hochdruck an einer Lösung arbeitet. Er fährt nach München und findet die Frau, nach der er sucht, in einer Suppenküche für Obdachlose: Schwester Theodora. Im Kloster Kaltenthal bittet die junge Melanie Klein Schwester Hanna um Hilfe. Sie lebte bis vor kurzem bei den „Jüngern des Lichts“, einer dubiosen Glaubensgemeinschaft, die in Kaltenthal einen Bauernhof bewohnt. Melanie hat sich von der Sekte losgesagt, sorgt sich aber um ihre jüngere Schwester Ann-Katrin, die noch immer mit ihrer Mutter bei Meister Aurum, dem Führer dieser Sekte, lebt. Zwar ist Ann-Katrin volljährig, doch wird sie nach Melanies Meinung ohne fremde Hilfe diese einnehmende Gemeinschaft nicht verlassen können. Hanna verspricht, sich das Ganze genauer anzusehen und stattet Meister Aurum einen Besuch ab. Die Nonnen bekommen bei der Betreuung der Asylbewerber, die im Kloster untergebracht wurden, Unterstützung von ihrer neuen Mitbewohnerin Claudia. Darüber ist besonders Schwester Agnes froh, denn sie wartet vergeblich auf die Hilfe von Felicitas. Diese absolviert zwar ihren Dienst in der Beratungsstelle, doch kaum ist die Sprechstunde beendet, verlässt sie das Kloster. Alle vermuten, dass sie lediglich dem noch immer anherrschenden Baulärm entflieht. Tatsächlich aber frönt sie ihrer neuesten Leidenschaft: Pferdewetten. Hermann Huber will Bürgermeister Wöller zur Bezahlung seiner Kloster-Bau-Rechnung bewegen, doch dafür hat dieser gerade gar keinen Sinn. Er sucht sein Auto. An das Ende des vergangenen Abends im „Ochsen“ kann er sich nicht erinnern. Als die beiden Männer ein Auto im Fluss finden, stellt sich heraus, dass es Claudia gehört. Bei diesem Unfall hatte sie ihr Gedächtnis verloren … (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: Di 17.02.2015 Das Erste
    Das Erste
    Di 17.02.
    20:15 Uhr
  • Staffel 14, Folge 8 (45 Min.)

    Der Lärm im Kloster Kaltenthal hat endlich ein Ende. Die Bagger, mit deren Hilfe Wöller und Huber die Nonnen vertreiben wollten, ziehen ab. Schwester Hanna hat erreicht, dass die Asylbewerber in eine andere Unterkunft ziehen können. Jetzt müssen nur noch die Nonnen ausziehen. Die neu gewonnene Ruhe im Kloster ist wieder dahin, als der Kulturdezernent Treptow auftaucht. Er bittet um Schutz und Unterkunft. Bürgermeister Wöller hatte ihn beauftragt, den Kaltenthaler Maibaum zu bewachen, doch Meier war eingeschlafen. Die Konkurrenz aus Auingen hat das ausgenutzt und den Baum, wie es die Tradition will, gestohlen. Wenn Bürgermeister Wöller und vor allem Herr Stöckl vom Trachtenverein das rausfinden, passiert ein Unglück, da ist Treptow sicher. Er bittet Hanna, mit den Auingern über das Lösegeld für den Maibaum zu verhandeln. Als sie dem Chef des Auinger Trachtenvereins einen Besuch abstattet, stößt sie aber auf ein viel größeres Problem. Bianca, die Tochter des Trachtenvereinchefs aus Kaltenthal, und Thomas Gammerdinger, der Sohn des Auinger Konkurrenten, sind ein Liebespaar. Eine Katastrophe für die Väter, die sich seit Jahr und Tag in den Haaren liegen, obwohl sie mal beste Freunde waren. Hanna überlässt Bürgermeister Wöller die Maibaum-Verhandlungen und kümmert sich um Bianca und Thomas. Bei dem Versuch, eine Versöhnung ihrer Familien zu erreichen, stößt sie auf ein altes Geheimnis – Claudia hat verlorengeglaubte Papiere gefunden und begibt sich, begleitet von Lela, auf Spurensuche in ihre Vergangenheit. Ein Hinweis von Claudias Vermieterin führt die beiden in eine Kaserne der Bundeswehr. Schwester Theodora hat das Büro im Mutterhaus bezogen und versucht, sich in ihre neue Rolle als Oberin des Ordens einzufinden. Sie lebt in Demut und Bescheidenheit. Entsprechend radikal sind ihre Änderungswünsche: Gemälde werden abgehängt, der Flügel wird abtransportiert und der Dienstwagen sollte eine Spur kleiner sein. Schwester Hildegards Literatur-Agent Stolpe wird gebeten, die Assistentin zukünftig nicht mehr von der Arbeit abzuhalten. Hildegard ist folgerichtig wenig begeistert von dieser Personalentscheidung des Bischofs. Wolfgang Wöller hingegen ist zuversichtlich, dass er mit der neuen Oberin zurechtkommen wird, und stattet ihr einen Besuch ab. Tatsächlich gibt sie ihm noch etwas Zeit, um die Finanzierung des Klosterkaufs mit dem Gemeinderat zu klären. Im Gegenzug muss er sich am Krankenhausprojekt des Ordens im Kongo beteiligen. Kurzerhand lässt er eine außerordentliche Gemeinderatssitzung einberufen, zu der er auch seine Architektin und Geliebte Marita Rainders mitnimmt. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: Di 24.02.2015 Das Erste
    Das Erste
    Di 24.02.
    20:15 Uhr
  • Staffel 14, Folge 9 (45 Min.)

    Bürgermeister Wöller präsentiert seinem Freund, dem Bauunternehmer Huber, stolz die neuesten Pläne für den Wellnesstempel, den er aus dem Kloster machen will – samt Glaskuppel über dem Klosterhof. Dass die Kosten alle Dimensionen sprengen, ficht ihn nicht an. Er ist in die Architektin Marita Rainders verliebt und stimmt all ihren Vorschlägen zu. Huber wird klar, dass er gegen Wöllers derzeitigen Gefühlszustand machtlos ist. Wöller verspricht ihm Abwechslung. Bei der ersten Kaltenthaler Misswahl bekommt Huber einen Platz in der Jury. Schwester Hanna wird im Kloster von Daniel Steinberger aufgesucht. Er möchte an der Misswahl teilnehmen. Er fühlt sich wohl in Frauenkleidern und sieht auch toll in ihnen aus. Wolfgang Wöller aber hat ihn nicht zugelassen. Auch wenn Hanna verstehen kann, was Wöller bewegt hat, nimmt sie sich Daniels Problem an und will ihn bei der Verwirklichung seines Traums unterstützen. Überzeugen lassen wird sich der Bürgermeister nicht, aber vielleicht kann man ihn überraschen? Hanna organisiert professionelle Hilfe, um aus Daniel eine perfekte Daniela zu machen. Schwester Lela vermisst Claudia, die beschlossen hat, sich in ihrem alten Leben wieder zurechtzufinden und das Kloster zu verlassen. Entsprechend groß ist die Freude, als Claudia plötzlich mit ihrem Gepäck wieder im Hof steht. Sie kam sich selbst fremd vor und sie möchte zurück zu den Nonnen. Ihr richtiger Name, das weiß sie inzwischen, ist zwar Sonja, doch hier möchte sie ein neues Leben starten – als Claudia. Das fühlt sich für sie richtig an. Sie ist allen Nonnen herzlich willkommen. Wöllers Sekretärin Marianne Laban bekommt zum wiederholten Male mysteriöse Post – einen Umschlag, der nur mit ihrem Namen versehen ist und darin ein Brief voller bewundernder Worte und heikle Fotos, die sie in sehr jungen Jahren anfertigen ließ. Will sie jemand erpressen? Marianne Laban wendet sich vertrauensvoll an Wachtmeister Meier. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem Absender. Schwester Hanna berichtet im Mutterhaus der Oberin Theodora von Wöllers Plänen mit dem Kloster. Es kann doch nicht im Sinne des Ordens sein, dass ein Haus Gottes zu einem Spaßbad umfunktioniert wird. Die neue Oberin ist schockiert und verspricht alles zu tun, um dieses Vorhaben zu stoppen. Viele Möglichkeiten hat sie allerdings nicht. Immerhin hat sie mit Wöller schon eine schriftliche Vereinbarung getroffen. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: Di 10.03.2015 Das Erste
    Das Erste
    Di 10.03.
    20:15 Uhr