Telespiele

    Telespiele

    D 1977–1981

    In dieser Sendung traten Kandidaten telefonisch gegen Thomas Gottschalk an und spielten die ersten zur Verfügung stehenden Telespiele (z.B. Pong/Tennis). Das war noch alles bevor PacMan herauskam. Da man am Telefon natürlich keinen Joystick zur Verfügung hatte, bewegte man seinen „Schläger“ mit der Lautstärke seiner Stimme. Um so lauter man Töne und Geräusche von sich gab, desto heftiger war logischerweise die Reaktion. Der Sieger dufte sich sich dann freuen einen vor dem Spiel ausgesuchten Titel (Lied oder TV Ausschnitt) anzusehen. (Text: Stefan)

    Telespiele – Community

    Lnusevosonic (geb. 1979) am 15.09.2007: An die Sendung kann ich mich noch verschwommen erinnern. Da war ich 2 Jahre alt. Die könnte wieder mal im Fernsehen gezeigt werden würde mich sehr interessieren. Ich bin persöhnlich ein großer Fan von Oldie-Videogames habe aber erst mit 4 Jahren am legendären Commodore 64 (bis heute meine Lieblingsmaschine) Computerspiele gespielt.
    Jens (geb. 1981) am 14.07.2006: Hi! Ich hab die Sendung nie gesehen wie auch? *gg* sie wurde ja 1982 eingestellt. Aber ich arbeite auf einer ausstellung und da wird die erste Sendung der Telespiele gezeigt also so halbwegs würde die erste Sendung gerne ganz haben und evtl. auch die anderen :-) Ich finds cool
    Philip Steffan (geb. 1980) am 09.01.2006: Dann muss dieser Wasserschaden aber nach 2004 passiert sein - ich habe hier eine VHS-Archivkopie der Pilotfolge vom SWR vorliegen.
    Michael (geb. 1967) am 30.11.2005: Habe die erste Folge auf CD - hat jemand noch weitere?!
    cw (geb. 1966) am 09.11.2005: das wird wohl beim frommen Wunsch bleiben. ich habe bereits in den Archiven nach der Sendung recherchiert, und nach meinem Kenntnisstand ist sie durch einen Wasserschaden komplett zerstört worden.

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    „Eine Telefondiskothek mit Thomas Gottschalk“.

    Spielshow, in der die Kandidaten Videospiele durch Töne steuern, die sie mit ihrer Stimme, mit Gegenständen oder Instrumenten erzeugen. Im Studio spielen Kandidaten und Prominente; Telefonkandidaten haben die Möglichkeit, von zu Hause aus teilzunehmen. Die Gewinner der fünf Spielrunden dürfen sich jeweils einen Musikvideoclip, Sketch oder Filmausschnitt aus einer Liste auswählen, der dann gezeigt wird. Der Sieger der Finalrunde gewinnt zusätzlich ein Computer- bzw. Videospiel.

    Eines der beliebtesten Spiele war „Pong“, eine Art Tischtennisspiel, bei dem der virtuelle Ball hin- und hergeschlagen werden musste. Der „Schläger“, nicht mehr als ein Strich, stand dabei am unteren Bildschirmrand und konnte je nach Lautstärke des erzeugten Geräuschs in die Höhe geschossen werden – im Idealfall in genau die Höhe, in der der „Ball“ gerade ankam.

    Die Telespiele waren Thomas Gottschalks erste Abendshow. Er knüpfte hier schon viele Kontakte, die ihn über die ganze Karriere hinweg begleiteten. Regisseur war Alexander Arnz, der später bei Wetten, dass … ? Regie führte, einer der Autoren Holm Dressler, der danach Na sowas produzierte und mit Gottschalk die Produktionsfirma „Brot und Spiele“ gründete, und Redaktionsleiter der spätere ZDF-Unterhaltungschef Wolfgang Penk. Als Musikwünsche spielte Gottschalk in der ersten Sendung aktuelle Hits von Pink Floyd, Nazareth und Smokie, die er noch im Jahr 2004 in großen Jubiläums-Rockshows feierte. In der fünften Sendung im November 1978 war Mike Krüger zu Gast, dessen ähnliches Gesichtsmerkmal sich als Basis für mehrere gemeinsame Filme entpuppte.

    Genau genommen wurde Gottschalk hier auch schon zum ersten Mal Nachfolger von Frank Elstner. Der hatte Ende 1979 gerade seine ARD-Sendung Die Montagsmaler Richtung ZDF verlassen, um dort Wetten, dass … ? zu entwickeln. Die Telespiele waren bis dahin mit zwölf Ausgaben erfolgreich im Nachmittags- und Abendprogramm mehrerer Dritter Programme gelaufen und wurden nun als Nachfolgesendung dienstags um 20.15 Uhr in die ARD übernommen. (Die Montagsmaler wurden dann dennoch fortgesetzt.) Dort liefen sie nun etwa alle sechs Wochen, dauerten 45 Minuten und brachten es auf weitere 17 Folgen.

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